• Es gibt nur ein Problem, das schwieriger ist als Freunde zu gewinnen Sie wieder loszuwerden. (Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1903)
  • Auch Schlafen ist eine Form der Kritik, vor allem im Theater. (George Bernhard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • In der Politik ist es wie in einem Konzert: Ungeübte Ohren halten schon das Stimmen der Instrumente für Musik. (Amintore Fanfani, ital. Politiker, geb. 1908)
  • Die beste Informationsquelle sind Leute, die versprochen haben, nichts weiterzuerzählen. (Marcel Mart, franz. Schriftsteller, *1948)
  • Der sicherste Reichtum ist die Armut an Bedürfnissen. (Franz Werfel, tschech. Schriftsteller, 1890-1945)
  • Die Anzahl unserer Neider bestätigen unsere Fähigkeiten. (Oskar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • Der Beweis von Heldentum liegt nicht im Gewinnen einer Schlacht, sondern im Ertragen einer Niederlage. (David Lloyd George, Earl of Dwyfor, engl. Staatsmann, 1863-1945)
  • Das größte Vergnügen aller Geizhälse besteht darin, sich ein Vergnügen zu versagen. (Gottfried Benn, dt. Lyriker, 1886-1956)
  • Wie leicht doch bildet man sich eine falsche Meinung, geblendet von dem Glanz der äußeren Erscheinung. (Moliere, frz. Dichter, 1622-1673)
  • Der Bart als Geschlechtszeichen mitten im Gesicht ist obszön. Daher gefällt er den Weibern. (Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph 1788-1860)
  • Von der Natur aus gibt es weder Gutes noch Böses. Diesen Unterschied hat die menschliche Meinung gemacht. (Setus Empiricus, gr. Philosoph, 2. Jhd. n. Chr.)
  • Das Credo des heutigen Menschen lautet: 'Ich glaube an das Image, an den Computer und an die Demoskopie.' (Vittoris de Sien, ital. Regiseur u. Schauspieler, 1952-1974)
  • 'Zu spät gekommen. Nur noch Ruinen.' (Eintrag eines Amerikaners im Gästebuch von Edzell Castle, Schottland)
  • Für einen Politiker ist es gefährlich, die Wahrheit zu sagen. Die Leute könnten sich daran gewöhnen, die Wahrheit hören zu wollen. (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand. (Arthur Schoppenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
  • Ich glaube nicht an Zufall. Die Menschen, die in der Welt vorwärtskommen, sind die Menschen, die aufstehen und nach denen von ihnen benötigten Zufall Ausschau halten. (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Mittelmäßige Geister verurteilen gewöhnlich alles, was über ihren Horizont geht. (Francois Duc de La Rochefoucauld, frz. Schriftst., 1613-1680)
  • Wenn ein Mann nicht bereit ist, für seine Überzeugungen Risiken einzugehen, dann taugen entweder seiner Überzeugungen oder er selbst nichts. (Ezra Pand, amerikan. Schriftsteller, 1885 - 1972)
  • Get your facts first, and then you can distort 'em as you please. (Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1903)
  • Wer zugibt, daß er feige ist, hat Mut. (Fernandel, frz. Schauspieler, 1903-1971)
  • Niemand ist so uninteressant wie ein Mensch ohne Interesse. (Thomas Browne, engl. Phil., 1605 - 1682)
  • Die gute Unterhaltung besteht nicht darin, daß man selbst etwas Gescheites sagt, sondern das man etwas Dummes anhören kann. (W. Busch, dt. Dichter und Zeichner, 1832-1908)
  • Ein Optimist ist in der Regel der Zeitgenosse, der am ungenügendsten informiert ist. (John Priestley, engl. Schriftst., 1894 - 1984)
  • Und wenn wir die ganze Welt durchreisen, um das Schöne zu finden: Wir mögen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht. (Ralph Waldo Emerin, amerikan. Phil., 1803-1882)
  • Indem die Natur den Menschen zuließ, hat sie viel mehr als einen Rechenfehler begangen: Ein Attentat auf sich selbst.
  • Diplomatie ist die Kunst, mit hundert Worten zu verschweigen, was man mit einem einzigen Wort sagen könnte. (Saint-John Perse, frz. Lyriker u. Diplomat, 1887 -1975)
  • Die Verfassung eines Staates solle so sein, daß sie die Verfassung des Bürgers nicht ruiniere. (Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966)
  • Kein Lesen ist der Mühe wert, wenn es nicht unterhält. (William Somerset Maugham, engl. Schriftsteller, 1874-1965)
  • Zu glauben ist schwer. Nichts zu glauben ist unmöglich. (Victor Hugo, franz. Schriftsteller, 1802-1885)
  • Man empfindet es oft als ungerecht, daß Menschen, die Stroh im Kopf haben, auch noch Geld wie Heu besitzen. (Gerhard Uhlenbruck, dt. Imunbiologe)
  • Hohe Bildung kann man dadurch beweisen, daß man die kompliziertesten Dinge auf einfache Art zu erläutern versteht. (George Bernard Shaw, irischer Dichter, 1856-1950)
  • Wir leben alle unter demselben Himmel, aber wir haben nicht alle denselben Horizont. (Konrad Adenauer, dt. Bundeskanzler, 1876-1967)
  • Die Wissenschaft hat keine moralische Dimension. Sie ist wie ein Messer. Wenn man sie einem Chirurgen und einem Mörder gibt, gebraucht es jeder auf seine Weise. (Werner v. Braun, dt. amerikan. Physiker, 1912-77)
  • Wenn jmd. Landwirtschaft lernen will, kann ich nur annehmen, daß er in die Politik will. Denn zwei Jahre Mist umschaufeln ist eine gute Übung dafür. (Hans Apel, Bundesverteidigungsminister)
  • Eine Rose riecht besser als ein Kohlkopf, gibt aber keine bessere Suppe ab.
  • Die meisten Menschen sterben an ihren Medikamenten und nicht an ihren Krankheiten. (Jean Moliere, frz. Dichter, 1622-1673)
  • Der Bau von Luftschlössern kostet nichts, aber ihre Zerstörung ist sehr teuer. (Francois Mauriac, frz. Schriftst., 1885-1970)
  • Wenn Sie nicht über die Zukunft nachdenken, können Sie keine haben. (John Galsworthy, engl. Erzähler, 1867-1933)
  • Irren ist menschlich. Aber wenn man richtig Mist bauen will, braucht man einen Computer. (Dan Rather, CBS-Fernsehreporter.)
  • Die zehn Gebote Gottes enthalten 279 Wörter, die amerikanische Unabhängigkeitserklärung 300 Wörter, die Verordnung der europäischen Gemeinschaft über den Import von Karamelbonbons aber exakt 25911 Wörter.
  • Man soll keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug. (Jean-Paul Satre, frz. Philosoph, 1905-1980)
  • Die Statistik ist die erste der ungenauen Wissenschaften. (Edmond de Gencourt, 1822-1896)
  • Manche Menschen würden eher sterben als nachzudenken. Und sie tun es auch. (Bertrand Russel, engl. Phil. u. Sozialkritiker, 1872-1970)
  • Man ist kein Milliardär, wenn man seine Millionen noch zählen kann. (Jean-Paul Getty, brit. 51facher Milliardär, 1892-1976)
  • Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe. (Rene Descartes, frz. Mathematiker u. Philosoph, 1596-1650)
  • Die Geschichte der Strafe ist in sehr vielen Dingen für die Menschheit nicht weniger beschämend als die Geschichte der Verbrechen. (Giorgio del Vecchio, ital. Rechtsphilosoph)
  • Wenn es den Politikern die Sprache verschlägt, halten sie eine Rede. (Friedrich Nowottny)
  • Moralische Entrüstung ist Neid mit einen kleinen Heiligenschrein. (H.G. Wells, 1866-1946, in: 'Die Zeitmaschine')
  • Ihr aber seht und sagt: Warum? Aber ich träume und sage: Warum nicht? (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Bei zunehmender Dämmerung hat der Soldat alsbald mit Dunkelheit zu rechnen. (ZDV zur Gefechtsausbildung der Bundeswehr)
  • Beliebtheit sollte kein Maßstab für die Wahl von Politikern sein. Wenn es auf die Popularität ankäme, säßen Donald Duck und die Muppets längst im Senat. (Orson Welles, amerik. Schauspieler, Regisseur & Schriftsteller, 1915-85)
  • Die Absicht, das der Mensch glücklich sei, ist im Plan der Schöpfung nicht enthalten. (Sigmund Freud, österr. Psychologe & Psychater, 1856-1939)
  • Das Gesicht ist das Abbild des Hirns, die Augen sein Berichterstatter. (Cicero, Marcus Tullius, röm. Politiker, 106-43 v.Chr.)
  • Was nicht wert ist, gesagt zu werden, das singt man. (Pierre Augustin Caron de Beaumarcheis, frz. Bühnenschriftsteller, 1732-1799)
  • Die allgemeine Meinung ist nicht immer die wahrste. (Giordano Bruno, ital. Philosoph, 1548-1600)
  • Die Henne ist das klügste Geschöpf im Tierreich. Sie gackert erst, nachdem das Ei gelegt ist. (Abraham Lincoln, 16 Präsident der USA, 1809-1865)
  • Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut. (Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.)
  • Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.
  • Diplomatie ist die Kunst, einen Hund so lange zu streicheln, bis Maulkorb und Leine fertig sind. (Felix Faure, franz. Politiker, 1841-1899)
  • Wer sich ständig von Vernunft leiten läßt, ist nicht vernünftig. (Charles Tschopp, schweizer Aphorisiker, 1899-1982)
  • Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen. (Aristoteles, gr. Philosoph, 384-322 v. Chr.)
  • Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen. (Tacitus, röm. Geschichtsschreiber, 55 v. Chr.)
  • Um es im Leben zu etwas zu bringen, muß man früh aufstehen, bis in die Nacht arbeiten - und Öl finden. (Jean Paul Getty, amerikan. Ölmilliardär, 1892-1976)
  • Schließlich glauben noch viele Amerikaner daran, daß Volkswagen von Zwergen im Schwarzwald handgefertigt werden. (Ein dt. Montageleiter im VW-Werk New Stanton\USA)
  • Reklame ist die Kunst, auf den Kopf zu zielen und die Brieftasche zu treffen. (Vance Packard, am. Verkaufspsychologe)
  • Nichts wird so leicht für Übertreibung gehalten wie die Schilderung der reinen Wahrheit. (Joseph Conrad, ukrainisch-brit. Schriftsteller, 1857-1924)
  • Die Jugend ist etwas Wundervolles. Es ist eine wahre Schande, daß man sie an Kinder vergeudet. (George Bernard Shaw, irischer Schriftsteller, 1856-1950)
  • Moralische Entrüstung besteht in den meisten Fällen zu 2 Prozent aus Moral, 48 Prozent aus Hemmung und 50 Prozent Neid.
  • Gebildet sein heißt: Sich nicht merken zu lassen, wie schlecht man ist. (Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
  • Glück ein Leben lang! Niemand könnte es ertragen, es wäre die Hölle auf Erden! (George Bernard Shaw, irischer Dichter, 1856-1950)
  • Religion wird ihre alte Macht nicht wiedergewinnen, bis sie Änderungen ebenso ins Gesicht sehen kann wie die Wissenschaft. (Alfred North Whiteshead, engl.-am. Phil. u. Mathematiker, 1861-1947)
  • Die Ehe ist beliebt, weil sie ein Höchstmaß an Versuchung mit einem Höchstmaß an Gelegenheit verbindet. (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Die beste Tarnung ist die Wahrheit. Die glaubt einem keiner! (Max Frisch, schw. Schriftsteller, *1911)
  • Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: 'Das ist technisch unmöglich!' (Sir Peter Ustinov, engl. Schauspieler und Schriftsteller, *1921)
  • Die Geizigen sind den Bienen zu vergleichen; sie arbeiten, als ob sie ewig leben würden. (Demokrit, gr. Philosoph, 460-370 v. Chr.)
  • Es stört mich nicht, was meine Minister sagen, - solange sie tun, was ich ihnen sage. (Magaret Thatcher, brit. Politikerin)
  • Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten. (Berthold Brecht, dt. Schriftsteller, 1898-1856)
  • Höflichkeit ist die sicherste Form der Verachtung. (Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, *1917)
  • Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie wiedersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer. (Sokrates, gr. Philosoph, 470-399 v.Chr.)
  • Opposition ist die Kunst, so geschickt dagegen zu sein, daß man später dafür sein kann. (Charles-Maurice de Talleyrand-Perigord, frz. Staatsmann u. Diplomat, 1754-1838)
  • Es wird Wagen geben, die von keinem Tier gezogen werden und mit unglaublicher Gewalt daherfahren. (Leonardo da Vinci, 1452-1519)
  • Ein Kompromiß, das ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, daß jeder meint, er habe das größte Stück bekommen. (Ludwig Erhard, dt. Politiker, 1897-1977)
  • Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen. (Albert Einstein, dt.-am. Wissenschaftler, 1879-1955)
  • Der Gipfel des Ruhms ist, wenn man seinen Namen überall findet, nur nicht im Telefonbuch. (Henry Fonda, am. Schauspieler u. Regieseur)
  • Wenn Dreiecke einen Gott hätten, würden sie ihn mit drei Ecken ausstatten. (Charles-Lois Baron de Montesquieu, frz. Philosoph, 1689-1755)
  • Neil was born without a beard. Mom shaved Neils beard away when Neil was a baby. (Neil Hendry)
  • Ärzte haben Schweigepflicht, wenn es um ihre Honorare geht.
  • Am Kamener Kreuz steht ein Bulle auf der Fahrbahn. Bitte fahren sie vorsichtig.
  • Das Schnitzel sieht bekloppt aus. (Winfried Bornemann, dt. 'Briefmacker')
  • Wenn du etwas so machst, wie du es seit zehn Jahren gemacht hast, dann sind die Chancen recht groß, daß du es falsch machst. (Charles Kettering, amerikan. Ing., 1876-1958)
  • Der Staatshaushalt muß ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muß gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht bankrott gehen will. (Cicero, röm. Politiker, 106 v. Chr. - 43 v.Chr.)
  • Wenn es im Jahre 1879 schon Computer gegeben hätte, würden diese vorausgesagt haben, daß man infolge der Zunahme von Pferdewagen im Jahre 1979 im Pferdemist ersticken würde. (John C. Edwards, brit. Zukunftsforscher)
  • Um eine Einkommensteuererklärung abgeben zu können, muß man ein Philosoph sein. Für einen Mathematiker ist es zu schwierig. (Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)
  • Ein Psychater, das ist ein Mann, der in die Striptease-Show der Folies-Bergeres geht und sich die Zuschauer ansieht. (Jean Rigeaux, fr. Chansonnier)
  • Das niedrig gewachsene, schmalschultrige, breithüftige und kurzbeinige Geschlecht das schöne zu nennen - dies konnte nur der vom Geschlechtstrieb umnebelte männliche Intellekt fertigbringen. (Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
  • Wunder stehen nicht im Gegensatz zur Natur, sondern nur im Gegensatz zu dem, was wir über die Natur wissen. (St.Augustin, Apostel von England und erster Erzbischof von Canterbury, ?-604/605)
  • Die Japaner erobern den Weltmarkt mit unlauteren Wettbewerb: Sie arbeiten während der Arbeitszeit. (Ephraim Kishon, israelischer Satiriker, *1924)
  • Ein Intellektueller ist einer, der in eine Bibliothek geht, selbst wenn es nicht regnet. (Andre Roussin, frz. Dramatiker)
  • Die Frage ist so gut, das ich sie nicht durch meine Antwort verderben möchte.
  • Wenn ein Arzt hinter den Sarg seines Patienten geht, so folgt manchmal tatsächlich die Ursache der Wirkung. (Robert Koch, dt. Bakteriologe, 1843-1910)
  • Zigaretten sind wie Frauen. Am Anfang ziehen sie gut, aber zum Schluß sammelt sich leider auch bei der Zigarette das ganze Gift im Mundstück. (George Bernard Shaw, irischer Schriftsteller, 1856-1950)
  • Ordnung ist die Lust der Vernunft, aber Unordnung ist die Wonne der Phantasie. (Paul Claudel, frz. Diplomat, 1868-1955)
  • Die Grenze zwischen Zivilisation und Barbarei ist nur schwer zu ziehen. Stecken Sie einen Ring in Ihre Nase, und Sie sind eine Wilde, stecken Sie zwei Ringe in Ihre Ohren, und Sie sind zivilisiert. (Pearl S. Buck, amerikan. Schriftstellerin, 1892-1973)
  • Der Vorteil der Klugheit liegt darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
  • Vorsicht! Schwule Limbotänzer. (Spruch auf einer Klo-Tür UniDortmund)
  • Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen. (Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)
  • Geizhälse sind die Plage ihrer Zeitgenossen, aber das Entzücken ihrer Erben. (Theodor Fontane, dt. Schriftsteller. 1819-1898)
  • Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah. (Fernandel, frz. Schauspieler, 1903-1971)
  • Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen. (Isaac Asimov, amerikan. Wissenschaftsautor, 1920-1992)
  • Mit leerem Kopf nickt es sich leichter. (Zarko Petan, slowenischer Aphoristiker)
  • Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen. (Heiner Geissler, dt. Politiker)
  • Unter einem Dementi versteht man in der Diplomatie die verneinende Bestätigung einer Nachricht, die bisher lediglich ein Gerücht gewesen ist. (John B. Priestley, engl. Schriftsteller, 1894-1984)
  • Was es alles gibt, das ich nicht brauche! (Aristoteles, gr. Philosoph, 384-322 v.Chr.)
  • Ein Kritiker ist eine Henne, die gackert, wenn andere legen. (Giovanni Guareschi, ital. Schriftsteller, 1908-1968)
  • Nicht wenige Experten sehen ihre Daseinsberechtigung darin, einen relativ einfachen Sachverhalt unendlich zu komplizieren. (Pierre Elliott Trudeau, kanad. Politiker)
  • Krisen meistert man am besten, indem man ihnen zuvorkommt. (Walt Whitman Rostow, am. Wirtschaftswissenschaftler)
  • Der Reingewinn ist der Teil der Bilanz, den der Vorstand beim besten Willen nicht mehr vor den Aktionären verstecken kann. (Carl Fürstenberg)
  • Den ungerechtesten Frieden finde ich immer noch besser als den gerechtesten Krieg. (Marcus Tullius Cicero, röm. Politiker, 106-43 v.Chr.)
  • Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollen Mund zu sprechen; aber sie haben keine Bedenken, dies mit leeren Kopf zu tun. (Orson Welles, amerikan. Schausp. u. Schriftsteller, 1915-1985)
  • Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von anderen. So wird dir viel Ärger erspart bleiben. (Konfuzius, chin. Philosoph, 551-479 v.Chr.)
  • Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, daß Gott allein sich darum kümmert. (Martin Luther King, am. Bürgerrechtler, 1929-1968)
  • Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück. (Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v.Chr.)
  • Hohle Gefäße geben mehr Klang als gefüllte. Ein Schwätzer ist meist ein leerer Kopf. (August von Platen, dt. Dichter, 1796-1835)
  • Probleme sind Gelegenheiten zu zeigen, was man kann. (Duke Ellington, amerik. Jazz-Musiker, 1899-1974)
  • Warum bekommt der Mensch die Jugend in einem Alter, in dem er nichts davon hat? (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Der wahre Humor ist schwarz mit einer schmalen weißen Borte. (Ronald Searle, brit. Karikaturist)
  • Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung. (Wilhelm Busch, dt. Zeichner, 1832-1908)
  • Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: Es stimmt. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • When the Chinese write the word 'crisis', they do so in two characters, one meaning danger, the other opportunity.
  • Um Erfolg zu haben, mußt du den Standpunkt des anderen annehmen und die Dinge mit seinen Augen betrachten. (Henry Ford I)
  • 'Biiiiiiiig Power Balls!' (Neil Hendry)
  • Auf zweierlei sollte man sich nie verlassen: Wenn man Böses tut, daß es verborgen bleibt; wenn man Gutes tut, daß es bemerkt wird. (Ludwig Fulda, dt. Bühnenautor, 1862-1939)
  • Ich arbeite nach dem Prinzip, daß man niemals etwas selbst tun soll, was ein anderer für einen erledigen kann. (David Rockefeller, am. Bankier, 1839-1937)
  • Gedanken springen wie Flöhe von einem zum anderen, aber sie beißen nicht jeden. (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Lache nie über die Dummheit der anderen. Sie kann deine Chance sein. (Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874-1965)
  • Wer sich nur seiner Vorfahren rühmt, bekennt damit, daß er einer Familie angehört, die tot mehr Wert ist als lebendig. (Neill Lawson, am. Jurist, 1820-1890)
  • Wenn alle Leute nur dann redeten, wenn sie etwas zu sagen haben, würden die Menschen sehr bald den Gebrauch der Sprache verlieren. (William Somerset Maugham, engl. Schriftst., 1874-1965)
  • Das Paradies pflegt sich erst dann als Paradies zu erkennen zu geben, wenn wir daraus vertrieben wurden. (Hermann Hesse, dt. Schriftsteller, 1877-1962)
  • Einer der Hauptnachteile mancher Bücher ist die zu große Entfernung zwischen Titel- u. Rückseite. (Robert Lemke, dt. Quizmaster, 1913-1989)
  • Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit. (Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftst., 1830-1916)
  • Alle Formen nimmt die Geistlosigkeit an, um sich dahinter zu verstecken: sie verhüllt sich in Schwulst, in Bombast, in den Ton der Überlegenheit und Vornehmigkeit und in hundert anderen Formen. (Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
  • Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinen Reichtümern hinzu sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen. (Epikur von Samos, gr. Philosoph, 341-271 v.Chr.)
  • Der Rollce Royce ist der Mercedes unter den Autos.
  • Mit voller Hose ist gut stinken.
  • Die dümmsten Hähne haben die dicksten Eier.
  • Man soll den Arzt nicht vor der Rechnung loben.
  • Nicht alles, was zwei Backen hat, ist ein Gesicht. (Winfried Bornemann)
  • Der Optimist erklärt, daß wir in der besten aller möglichen Welten leben, und der Pessimist fürchtet, daß dies wahr ist. (James Branch Cabell, am. Dichter, 1879-1958)
  • Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend. (Mark Twain, am. Schriftst., 1835-1910)
  • Der Staatsdienst muß zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut sind, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist. (Marcus Tullius Cicero, röm. Politiker, 196-43 v.Chr.)
  • Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob ist man machtlos. (Sigmund Freud, österr. Psychologe & Psychater, 1856-1939)
  • Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit; das ist der Grund, warum sich die meisten Menschen vor ihr fürchten. (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Zwei Monologe, die sich gegenseitig immer und immer wieder störend unterbrechen, nennt man eine Diskussion. (Charles Tschopp, schw. Aphoistiker, 1899-1982)
  • Jede Dummheit findet einen, der sie macht. (Tennessee Williams, am. Schriftsteller, 1911-1983)
  • Ein Vorurteil ist ziemlich sicher daran zu erkennen, daß man sich in seiner Begründung ereifert. (Victor de Kowa, dt. Schauspieler 1904-1973)
  • Der einzelne kann sich vervollkommnen. Aber die Menschheit als ganzes wird weder besser noch schlechter. (Denis Diderot, frz. Schriftsteller, 1713-1784)
  • Steuern zu erheben heißt, die Gans so zu rupfen, daß man möglichst viele Federn mit möglichst wenig Gezische bekommt. (Jean-Baptiste Colbert, frz. Staatsmann, 1619-1683)
  • Eine Betriebsanalyse ist eine kostspielige Methode, durch betriebsfremde Fachleute das ermitteln zu lassen, was man im Betrieb seit 20 Jahren weiß. (Michael Schiff, dt. Schriftsteller, 1925-)
  • Schmeichelei ist eine falsche Münze, die ihren Kurswert nur durch unsere Eitelkeit erhält. (Francois Duc de La Rochefoucauld, frz. Schriftst., 1613-1680)
  • Die Einkommensteuer hat mehr Menschen zu Lügnern gemacht als der Teufel. (William Rogers, am. Humorist, 1879-1935)
  • Das Ideal der Gleichheit ist deshalb so schwer, weil die Menschen Gleichheit nur mit jenen wünschen, die über ihnen stehen. (John B. Priestley, engl. Schriftsteller, 1894-1984)
  • Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie paßten auch heute noch. (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Einen Rat zu befolgen heißt, die Verantwortung zu verschieben. (Johannes Urzidil, tschech. Lyriker, 1896-1970)
  • Die besten Reformer, die die Welt je gesehen hat, sind jene, welche bei sich selbst anfangen. (George Bernhard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Man braucht nicht geistreich zu sein, um zu beweisen, daß man begabt ist. Aber man braucht viel Geist, um zu verbergen, daß man keine Begabung hat. (Marcel Achard, frz. Dramatiker, 1899-1974)
  • Die Kunst des Lebens liegt in einer dauernden Neueinstellung zu unserer Umgebung.
  • Kritiker sind blutrünstige Leute, die es nicht bis zum Henker geschafft haben. (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat. (Winston Churchill, engl. Staatsmann, 1874-1965)
  • Wer nicht gerne denkt, sollte wenigstens von Zeit zu Zeit seine Vorurteile neu gruppieren. (Luther Burbank, amerikan. Biologe, 1849-1926)
  • Es gibt nichts Beständigeres als die Unbeständigkeit. (Hans Jacob Christoph von Grimmelshausen, dt. Erzähler, 1621-1676)
  • Eine Gesellschaft von Schafen muß mit der Zeit eine Regierung von Wölfen hervorbringen. (Bertrand de Jouvenel, frz. Wirtschaftswissenschaftler, 1903-1979)
  • Die Menschen glauben fest an das, was sie wünschen. (Julius Caesar, 100-44 v.Chr.)
  • Wer den Sirenengesang der Werbung widersteht, ist mündiger Bürger. Und gefährdet Arbeitskräfte. (Oliver Hassenkamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)
  • Wer viele Sprachen spricht, kann in vielen Sprachen Unsinn reden. (Alexander Roda Roda, ung. Schriftsteller, 1872-1945)
  • Ein Scherz, ein lachendes Wort entscheidet über größte Dinge oft treffender und besser als Ernst und Schärfe. (Horaz, röm. Dichter, 65-8 v.Chr.)
  • Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird einen ja doch nicht geglaubt. (Charles Talleyrand, frz. Politiker, 1754-1838)
  • Besser schweigen und als Narr scheinen, als sprechen und jeden Zweifel beseitigen. (Abraham Lincoln, 16. Präs. d. USA, 1809-1865)
  • In der moralischen Entrüstung schwingt auch immer die Besorgnis mit, vielleicht etwas verpasst zu haben. (Jean Genet, frz. Erzähler, 1910-1986)
  • Exklusivität ist ein Charakteristikum, das den Neureichen, der High-Society und dem Stinktier eigen ist. (Austin O'Malley, amerikan. Schriftsteller, 1914-1974)
  • Willst du den Wert des Geldes kennenlernen, geh und versuche dir welches zu borgen. (Benjamin Franklin, amerikan. Politiker, 1706-1790)
  • Einkommen ist die Provision, die einem der Staat für die Erarbeitung der Steuern zuerkennt. (anonym)
  • Geld macht nicht korrupt. - Kein Geld schon eher.
  • Er kam vom Regen unter Umgehung der Traufe direkt in die Scheiße. (Winfried Bornemann)
  • Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Gold und Grundstücke dazu. (Danny Kaye, amerikan. Schauspieler, 1913-1987)
  • Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese Sprache zu lernen. (Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1910)
  • Liebe ist die einzige Sklaverei, die als Vergnügen empfunden wird. (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen. (Sir Wiston Churchill, brit. Politiker, 1874-1965)
  • Wenn Männer sich mit ihren Kopf beschäftigen, nennt man das denken. Wenn Frauen das gleiche tuen, heißt das frisieren. (Anna Magnani, ital. Schauspielerin, 1908-1973)
  • Wenn es morgens um sechs Uhr an meiner Tür läutet und ich sicher sein kann, daß es der Milchmann ist, dann weiß ich, daß ich in einer Demokratie lebe. (Winston Churchill, brit. Staatsman, 1874-1965)
  • Wer A sagt, muß nicht B sagen. Er kann auch erkennen, daß A falsch war. (Bertold Brecht, dt. Schriftsteller, 1898-1956)
  • Es gibt nichts schöneres, als dem Schweigen eines Dummkopfs zuzuhören. (Helmut Qualtinger, österr. Schausp., 1928-1986)
  • Tätig ist man immer mit einen gewissen Lärm. Wirken geht in der Stille vor sich. (Peter Bamm, dt. Schriftst., 1897-1975)
  • Den Namen des Rechtes würde man nicht kennen, wenn es das Ungerechte nicht gäbe. (Heraklit, gr. Philosoph, 540-480 v.Chr.)
  • Faulheit ist die Furcht vor bevorstehender Arbeit. (Cicero, 106-43 v.Chr.)
  • Alle unsere Streitigkeiten entstehen daraus, da einer dem anderen seine Meinung aufzwingen will. (Mahatma Gandhi, ind. Politiker, 1869-1948)
  • Bewunderung ist eine sehr kurzlebige Leidenschaft, die sofort verf llt, sobald man mit ihrem Gegenstand näher bekannt wird. (Joseph Addison, engl. Dichter, 1672-1719)
  • Die Grenzen der Sprache sind die Grenzen der Welt. (Ludwig Wittgenstein, sterr. Philosoph, 1889-1951)
  • "Man kann nicht allen helfen", sagt der Engherzige und hilft keinem. (Marie von Ebner-Eschenbach, st. Schriftstellerin, 1830-1916)
  • Oft tut auch der Unrecht, der nichts tut. Wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er kann, der befiehlt es. (Mark Aurel, röm. Kaiser, 121-180)
  • Da man mit Dienst nach Vorschrift die Urheber der Vorschriften l cherlich machen kann, ist eine herrliche Pointe der B rokratie. (Cyril Northcote Parkinson, englischer Historiker und Publizist)
  • Vielleicht verdirbt Geld den Charakter. Auf keinen Fall macht Mangel an Geld ihn besser. (John Steinbeck, Schriftsteller, 1902-1968)
  • Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überläßt? (Ernst R. Hauschka, dt. Aphoristiker, 1926-)
  • Alles, was gigantische Formen annimmt, kann imponieren - auch die Dummheit. (Erich Kästner, dt. Schriftsteller, 1899-1974)
  • Manche Menschen gelten nur deshalb etwas in der Welt, weil ihre Fehler die Fehler der Gesellschaft sind. (La Rouchfoucauld, franz. Schriftsteller, 1613-1680)
  • Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt. (Joseph Rudyard Kipling, engl. Erzähler, 1865-1936)
  • Die Schwierigkeit liegt darin, daß wir als Menschen nicht nur Probleme lösen, sondern auch Probleme schaffen. (Edward Teller, ungarisch-am. Physiker, 1908-)
  • Also lautet der Beschlu : da der Mensch was lernen mu . (Wilhelm Busch, dt. Schriftsteller, Zeichner u. Maler, 1832-1908)
  • Das Licht am Ende des Tunnels sind die Scheinwerfer eines heranrasenden Zuges.
  • Alles wird uns heimgezahlt, wenn auch nicht von denen, welchen wir geborgt haben. (Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftstellerin, 1830-1916)
  • Scheiterhaufen erleuchten nicht die Finsternis. (Stanislaw Jerzy Lec, pol. Schriftsteller, 1909-1966)
  • Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
  • Der Narr h lt sich f r weise, aber der Weise wei , da er ein Narr ist. (Shakespeare, Wie es euch gef llt)
  • Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist. (Niccolo Machiavelli, ital. Politiker u. Schriftst., 1469-1527)
  • Man stattet den Dank eigentlich deshalb ab, um die Dankbarkeit loszuwerden. (Eduard von Hartmann, dt. Philosph, 1842-1906)
  • Freude läßt sich nur ganz auskosten, wenn sich ein anderer mitfreut. (Mark Twain, amer. Schriftsteller, 1835-1910)
  • Die Tabakindustrie tötet allein in England jährlich 120.000 ihrer Kunden. (Frank Dobson, brit. Gesundheitsminister)
  • In Dir muß brennen, was Du in anderen entzünden willst. (Augustinus, abendl. Philosoph, 354-430)
  • Der Teufel hat die Welt verlassen, weil er weiß, daß die Menschen selber einander die Hölle heiß machen. (Friedrich Rückert, dt. Dichter, 1788-1866)
  • Alle reden über das Wetter, aber keiner tut etwas dagegen. (Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
  • Alle Revolutionen haben bisher nur eines bewiesen, nämlich, daß sich vieles ändern läßt, bloß nicht die Menschen. (Karl Marx, dt. Phil. & Sozialökonom, 1813-1883)
  • Wo Kompromisse fehlen, dominieren die Faustregeln. (Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, 1936-)
  • Ein Prozeß, der von der Amöbe zum Menschen geführt hat, schien den Philosophen augenscheinlichen Fortschritt zu bedeuten - aber ob die Amöbe dieser Auffassung zustimmen würde, ist nicht bekannt. (Bertrand Russel, engl. Phil. u. Mathematiker, 1872-1970)
  • Alles wird teuerer, nur die Ausreden werden immer billiger. (H.-J. Rauschenbach)
  • 'Augen auf und durch.' (Cornelia Schmalz-Jacobsen, dt. Politikerin)
  • Jeder schliesst von sich auf andere und berücksichtigt nicht, daß es auch anständige Menschen gibt. (Heinrich Zille, dt. Graphiker, 1858-1929)
  • Man kann keinen Eierkuchen backen, ohne ein paar Eier zu zerschlagen. (Napoleon I., frz. Kaiser, 1769-1821)
  • Paul McCartneys Frau Linda teilte mit, daß ihre Hunde fortan nur noch vegetarisch ernährt werden... Und Felle dürften sie auch nicht tragen. (Conan O'Brien, Late Night, NBC)
  • Alle menschlichen Organe werden irgendwann einmal müde, nur die Zunge nicht. (Konrad Adenauer, dt. Politiker)
  • Der Erfolg zählt. Mißerfolge werden gezählt. (Nikolaus Cybinski, dt. Aphoristiker, 1936-)
  • Ein Wissenschaftler ist jemand, dessen Einsichten größer sind als seine Wirkungsmöglichkeiten. Gegenteil: Politiker. (Helmar Nahr, dt. Wirtschaftswissenschaftler, 1931-)
  • Alle Menschen sind gleich. Nicht die Geburt, nur die Tüchtigkeit macht einen Unterschied. (Voltaire, frz. Schriftsteller & Philosoph, 1694-1778)
  • Worte verbinden nur, wo unsere Wellenlängen längst übereinstimmen. (Max Frisch, schw. Dramatiker, 1911-1991)
  • Als der Humor den Karneval sah, zweifelte er an sich. (Norbert Stoffel)
  • Mich kümmert nicht, daß die Menschen mich nicht kennen. Mich kümmert, daß ich die Menschen nicht kenne. (Konfuzius, chin. Philosoph, 551-479 v. Chr.)
  • Alles ist schwierig, bevor es leicht wird. (Moslik Saadi)
  • Die meisten unserer Fehler erkennen und legen wir erst dann ab, wenn wir sie an den anderen entdeckt und gesehen haben, wie sie denen stehen. (Karl Gutzkow, dt. Journalist und Literaturkritiker, 1811-1878)
  • Ihr könnt predigen, über was ihr wollt, aber predigt niemals über vierzig Minuten. (Martin Luther, dt. Reformator, 1483-1546)
  • In der Freundschaft wie in der Liebe ist man oft glücklicher durch das, was man nicht weiß, als durch das, was man weiß. (Francois de La Rouchefoucauld, frz. Schriftsteller, 1613-1680)
  • Lieber von den Richtigen kritisiert als von den Falschen gelobt werden. (Gerhard Kocher, schweizer Gesundheitsökonom, 1939-)
  • Die Wahrheit liegt meist am Rande, nicht in der Mitte. (Henry Miller, am. Schriftsteller, 1891-1980)
  • Schule ohne Streß gehört in das Reich der Träumereien am pädagogischen Kamin. (Christa Mevers, dt. Psychologin, in 'Deutsches Ärzteblatt')
  • Alles ist komisch, solange es jemand anderem passiert. (William P. Rogers, am. Humorist, 1879-1935)
  • Einen sicheren Freund erkennt man in unsicherer Sache. (Marcus Tullius Cicero, röm. Redner, Politiker u. Schriftsteller, 106-43 v. Chr.)
  • Natürliche Dinge sind nicht unanständig. (Vergil, röm. Dichter, 70-19 v. Chr.)
  • Alle Menschen schieben auf und bereuen den Aufschub. (G. C. Lichtenberg, dt. Schriftsteller & Phisiker, 1742-1799)
  • Alles, was uns wirklich nützt, ist für wenig Geld zu haben. Nur das berflüssige kostet viel. (Axel Munthe, schwedischer Schriftsteller, 1857-1949)
  • Aufklärung nennt man den Vorgang, bei dem ein Erwachsener mit Hilfe aller seiner Kenntnisse den Kindern ein Viertel von dem erzählt, was sie schon wissen. (Wolfgang Herbst, dt. Aphoristiker u. Schriftsteller, 1925-)
  • Wer einmal über's Ohr gehauen wurde, der hört beim nächsten Mal besser. (Ernst R. Hauschka, dt. Essayist, 1926-)
  • Als der Geist noch in Höhlen hauste, war er unbeachtet, aber frei. (Bert Brecht, dt. Schriftsteller, 1898-1956)
  • Die meisten Menschen sind bereit zu lernen, aber nur die wenigsten, sich belehren zu lassen. (Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874-1965)
  • Alle Männer haben nur zwei Dinge im Sinn. Geld ist das andere. (Jeanne Moreau, franz. Schauspielerin, 1928-)
  • Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen Schatten. (Karl Kraus, öst. Schriftsteller, 1874-1936)
  • Jeder hat so viel Recht, wie er Gewalt hat. (Baruch de Spinoza, niederl. Philosoph, 1632-1677)
  • Alles im Leben hat seinen Preis; auch die Dinge, von denen man sich einbildet, man kriegt sie geschenkt. (Theodor Fontane, dt. Schriftsteller, 1819-1863)
  • Bücher sind oft die besten Freunde. Aber sie sollten nicht die einzigen in unserem Leben sein. (Marie von Ebner-Eschenbach, öst. Schriftstellerin, 1830-1916)
  • Albernheit ist der Prüfstein wahrer Freundschaft und auch der Liebe. (Peter Bamm, dt. Schriftsteller, 1897-1975)
  • Ja, mach nur einen Plan, sei nur ein großes Licht, und mach noch einen zweiten Plan, gehn tun sie beide nicht. (B. Brecht, Dreigroschenoper)
  • Bereit sein ist viel, warten können ist mehr, doch erst den rechten Augenblick abwarten ist alles. (Arthur Schnitzler, öst. Dramatiker, 1892-1931)
  • Jeder will lieber fremde Fehler verbessert haben als eigene. (Marcus Fabius Quintilian, röm. Redner u. Schriftsteller, 30-96 n. Chr.)
  • Frag nicht, was das Leben dir gibt, frag, was du gibst. (Alfred Adler, öst. Arzt, 1870-1937)
  • Klassiker sind Dichter, die man loben kann, ohne sie gelesen zu haben. (Gilbert Keith Chesterton, engl. Schriftsteller, 1874-1907)
  • Aktionäre sind dumm und frech. Dumm, weil sie Aktien kaufen, und frech, weil sie dann noch Dividende haben wollen. (Carl Fürstenberg, dt. Bankier, 1850-1933)
  • Was für ein Ende soll die Ausbeutung der Erde in all den künftigen Jahrhunderten noch finden? Bis wohin soll unsere Habgier noch vordringen? (Plinius d. Ä., röm. Philosoph, 23-79 n.Chr.)
  • Das Greisenalter, das alle zu erreichen wünschen, klagen alle an, wenn sie es erreicht haben. (Marcus Tullius Cicero, römischer Redner, 106-43 v.Chr.)
  • Wer schweigt, scheint zuzustimmen. (Papst Bonifatius VIII., 1235-1303)
  • Ein Zensor ist ein menschgewordener Bleistift oder ein bleistiftgewordener Mensch. (Johann Nepomuk Nestroy, öst. Lustspieldichter, 1801-1862)
  • Alles Gescheite mag schon siebenmal gedacht worden sein. Aber wenn es wieder gedacht wurde, in anderer Zeit und Lage, war es nicht mehr dasselbe. (Ernst Bloch, amerik. Komponist, 1880-1956)
  • Alles, was nötig ist, damit das Schlechte in der Welt gewinnt, sind genügend gute Menschen, die nichts tun. (Edmund Burke, brit. Staatsmann, 1729-1797)
  • Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt.(Wilhelm Busch, dt. Dichter u. Zeichner, 1832-1908)
  • Tiere sind die besten Freunde. Sie stellen keine Fragen und kritisieren nicht. (Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1910)
  • Wer tiefer irrt, der wird auch tiefer weise. (Gerhart Hauptmann, dt. Dichter, 1862-1946)
  • Zu großes Ansehen ist für die geistige Gesundheit nicht gut. (George Bernhard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • Die Wissenschaftsfeindlichkeit der Bevölkerung stammt von der Bevölkerungsfeindlichkeit der Wissenschaft. (Gerhard Kocher, schw. Ökonom, 1939-)
  • Alle Wirtschaftsprobleme wären zu lösen, wenn man die Selbstgefälligkeit steuerpflichtig machte. (Jaques Tati, franz. Komiker, 1908-1982)
  • Das Leben ist simpel: Wir werden geboren, rennen hin und her, und eines Tages sind wir tot!
  • Ich stimme mit der Mathematik nicht überein. Ich meine, daß die Summe von Nullen eine gefährliche Zahl ist. (Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-66, Unfrisierte Gedanken)
  • In neunundneunzig von hundert Fällen lohnt es sich nicht, ein Ding aufzubewahren. Es nimmt nur Raum fort, belastet dich; hast du schon gemerkt, daß du nicht die Sachen besitzt, sondern daß sie dich besitzen ? (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
  • Wer unter Toren schweigt, läßt Vernunft, wer unter Vernünftigen schweigt, Torheit vermuten. (Ernst Frhr. von Feuchtersleben, österr. Lyriker, 1806-1849)
  • The trouble with being a pioneer is that pioneers get killed by the indians.
  • Verallgemeinerung ist die Philosophie der Primitiven. (M. Y. Ben-Gavriel, israel. Schriftsteller österr. Herkunft, 1891-1965)
  • Eine schöne Frau gefällt den Augen, eine gute dem Herzen, die eine ist ein Kleinod, die andere ein Schatz. (Napoleon Bonaparte)
  • Für den Heroismus von wenigen ist das Elend von Millionen zu teuer. (Erich Maria Remarque, dt. Schriftsteller, 1898-1970)
  • Das Entscheidende am Wissen ist, daß man es beherzigt und anwendet. (Konfuzius, chin. Philosoph, 551-479 v.Chr.)
  • Ein Neurotiker ist ein Mensch, der ein Luftschloß baut. Ein Psychotiker ist der Mensch, der darin lebt. Und ein Psychiater ist der, der die Miete kassiert. (Jerome Lawrence, amerikan. Schriftsteller)
  • Tugenden und Mädchen sind am schönsten, ehe sie wissen, daß sie schön sind. (Ludwig Börne, dt. Schriftsteller, 1786-1837)
  • Entwirf deinen Reiseplan im großen - und laß dich im einzelnen von der bunten Stunde treiben. Die Größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie dir an. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
  • Mein Haß ist gealtert - nun ist er Verachtung. (Stanislaw Jerzy Lec, poln. Satiriker, 1909-1966)
  • Ich habe kaum jemals einen Mathematiker kennengelernt, der in der Lage war, vernünftige Schlußfolgerungen zu ziehen. (Plato, griech. Philosoph, 428-347 v. Chr.)
  • Andere beherrschen erfordert Kraft. Sich selbst beherrschen fordert Stärke. (Laotse, chin. Philosoph, 3/4 Jhd. v.Chr.)
  • Um für eine Party fünfzig Menschen aufzutreiben muß man in New York hundert Einladungen verschicken. In Hollywood genügen fünfundzwanzig. (Sir Peter Ustinov, engl. Schauspieler, 1921-)
  • Wo man am meisten drauf erpicht: gerade das bekommt man nicht. (Wilhelm Busch, dt. Schriftsteller, Zeichner u. Maler, 1832-1908)
  • Die Politik ist ein Versuch der Politiker, zusammen mit dem Volk mit den Problemen fertig zu werden, die das Volk ohne die Politiker niemals gehabt hätte. (Dieter Hildebrandt, dt. Kabarettist, 1927-)
  • Auch die Stimme des Gewissens kennt den Stimmbruch. (Stanislaw Jerzy Lec, polnischer Satiriker, 1909-1966)
  • Die Menschen drängen sich zum Lichte, nicht um besser zu sehen, sondern um besser zu glänzen. (Friedrich Wilhelm Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
  • Die Erkenntnis der eigenen Unwissenheit ist der erste Schritt zum Wissen. (Benjamin Disraeli, brit. Staatsmann u. Schriftsteller, 1804-1888)
  • Viel von sich reden, kann auch ein Mittel sein, sich zu verbergen. (Friedrich Nietzsche, Jenseits)
  • Wer in europäischen Angelegenheiten nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist. (Walter Hallstein, dt. Politiker u. Diplomat, 1901-1982)
  • Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld lasse sich alles erreichen, darf man sicher sein, daß er nie welches gehabt hat. (Aristoteles Onassis, griech. Großreeder, 1906-1975)
  • Das gegenseitige Aufrechnen der Unmenschlichkeit entschuldigt nicht für die eigene Barbarei. (Harold Nash, engl. Bomber-Pilot im 2. Weltkrieg, 1921-)
  • Meine These ist: Die scheinbar neuen Herausforderungen sind so neu nicht. Wir haben sie nur jahrelang vor dem Hintergrund einer blühenden Weltkonjunktur verdrängen können. Wir sind von der Konjunktur verwöhnt worden. (Dr. Heyo Schmiedeknecht, Deutsche Babcock AG)
  • Daß uns der Anblick der Tiere so ergötzt, beruht hauptsächlich darauf, daß es uns freut, unser eigenes Wesen so vereinfacht vor uns zu sehn. (Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
  • Wenn man einen Riesen sieht, so untersuche man erst den Stand der Sonne und gebe acht, ob es nicht der Schatten eines Pygmäen ist. (Novalis, Pseudonym von Friedrich Leopold Freiherr von Hardenberg, dt. Dichter, 1772-1801)
  • Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden. Es ist nicht genug, zu wollen, man muß auch tun! (Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
  • Autoverkäufer verkaufen Autos, Versicherungsvertreter Versicherungen. Und Volksvertreter? (Stanislaw Jerzy Lec, polnischer Satiriker, 1909-1966)
  • Ein Panzer, ein U-Boot oder die 'Concorde' sind viel ästhetischer als alle heute zur Verfügung stehenden Kunstwerke von Picasso bis zu meinem Mist. (Joseph Beuys, dt. Künstler, 1921-1986)
  • Seien Sie vorsichtig mit Gesundheitsbüchern - Sie können an einem Druckfehler sterben. (Mark Twain, amerikan. Humorist, 1835-1910)
  • Für Euch besteht Management darin, die Ideen aus den Köpfen der Manager in die Köpfe der Mitarbeiter zu bringen. Wir hingegen sind jenseits des Taylorismus. Wir wissen, daß das wirtschaftliche Umfeld heute so komplex und schwierig, zunehmend unvorhersagbar und gefährlich ist, daß das Überleben des Unternehmens letztendlich von der alltäglichen Aktivierung des letzten Gramms von Intelligenz abhängen wird. Nur unter Ausnutzung der kombinierten Denkleistung aller Mitarbeiter kann sich ein Unternehmen den Turbulenzen und Zwängen erfolgreich stellen und überleben. Für uns besteht Management exakt in der Kunst, das intellektuelle Potential aller Mitarbeiter des Unternehmens zu mobilisieren und zusammenzubringen. (Konsuke Matsushita, 1989)
  • Fünf zerbrochene Ehen haben mich gelehrt, daß eine glückliche Ehe eines jener zahllosen Dinge ist, die kein Mensch kaufen kann, wie viele Millionen er auch besitzen mag. (J. Paul Getty, amerikan. Ölindustrieller und Milliardär, 1892-1976, in dem Buch 'Wie wird man reich?')
  • Im Menschen sitzt ein Verräter, der 'Eitelkeit' heißt und die Geheimnisse gegen Schmeichelei preisgibt. (Paul Valery, frz. Dichter, 1871-1945)
  • Die fortschreitende Mathematisierung hat den Vorteil, daß man sich viel genauer irren kann. (unbekannt)
  • Derartige Angelegenheiten werden vom Minister entschieden. Ist der Minister nicht zu erreichen, entscheidet sein Stellvertreter. Ist dieser auch nicht da, entscheidet der gesunde Menschenverstand. (James Callaghan, ehemaliger brit. Premierminister, 1912-)
  • Touristen - laufendes Kapital (Hans-Horst Skupy)
  • Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein. (Albert Einstein, Begründer der Relativitätstheorie, 1879-1955)
  • Arm ist nicht der, der wenig hat, sondern der, der nicht genug bekommen kann. (Jean Guehenno, frz. Schriftsteller, 1890-1978)
  • Ein Scherz hat oft gefruchtet, wo der Ernst nur Widerstand hervorzurufen pflegte. (August Graf von Platen-Hallermünde, dt. Dichter, 1796-1835)
  • Bei den meisten Erfolgsmenschen ist der Erfolg größer als die Menschlichkeit. (Daphne Du Maurier, engl. Schriftstellerin, 1907-1989)
  • Man muß die Ämter mit Leuten und nicht die Leute mit Ämtern versehen. (August, Kurfürst von Sachsen, 1526-1586)
  • Mit dem Leben ist es wie mit einem Theaterstück: es kommt nicht darauf an, wie lang es ist, sondern wie bunt. (Seneca, röm. Dichter u. Philosoph, 4 - 65)
  • Unter Telegrafie mußt du dir einen riesenlangen Dackel vorstellen, der beispielsweise von London bis Edinburgh reicht. Wenn du jetzt dem Dackel in Edinburgh in den Schwanz kneifst, dann bellt er in London. (Erklärung eines Schotten auf die Frage von Thomas Alva Edison, was 'Telegrafie' sei)
  • Komisches nehmen die Menschen nicht ernst. Als wäre ein Toter, mit einer Lachgaspistole totgeschlagen, nicht tot. (Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
  • Eine der verbreitetesten Krankheiten ist die Diagnose. (Karl Kraus, österr. Schriftsteller, 1874-1936)
  • Ängstlich zu sinnen und zu denken, wie es man hätte tun können, ist das übelste, was man tun kann. (Georg Christoph Lichtenberg, dt. Schriftsteller u. Physiker, 1742-1799)
  • Für den Dichter ist die Perle eine Träne aus dem Meer, für den Orientalen ein erstarrter Tautropfen, für die Damen ist sie ein Schmuck, den sie an Finger, Hals oder Ohr tragen. Für den Chemiker jedoch ist sie ein Gemisch aus Phosphat und Kalziumkarbonat mit etwas Gelantine. Und für den Biologen ist sie einfach eine krankhafte Sekretion des Organs, das in gewissen zweischaligen Muscheln Perlmutt produziert. (Jules Verne, frz. Schriftsteller, 1828-1905)
  • Der Weise ist nicht gelehrt, der Gelehrte ist nicht weise. (Laotse, chin. Philosoph, 3/4 Jhd. v.Chr.)
  • Gedanken sind wie Haare. Die meisten sind wertlos, sobald sie den Kopf verlassen haben. (Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, 1936-)
  • Jedermann will einen Freund haben, aber niemand gibt sich die Mühe, auch einer zu sein. (Alfred Kerr, dt. Schriftsteller, 1867-1948)
  • Die Woche fängt ja gut an. (Matthias Kneissl, bayerischer Wilddieb und Räuber, als er 1902 an einem Montag hingerichtet wurde)
  • Seitdem er verkalkt ist, hält er sich für ein Denkmal. (Stanislaw J. Lec, polnischer Satiriker, 1909-1966)
  • Als unverlierbaren Kinderglauben habe ich mir den an die Wahrheit bewahrt. Ich bin der Zuversicht, daß der aus der Wahrheit kommende Geist stärker ist als die Macht der Verhältnisse. (Albert Schweizer, ev. Theologe, Arzt u. Philosoph, 1875-1965)
  • 'Aber zum Teufel, wenn die Kuh viel Milch gibt, verdient die Wiese keinen Orden!' (Sir Frederick Banting, 1891-1941, kanadischer Arzt und neben Charles Best der Entdecker des Insulins, über Professor MacLeod, in dessen Laboratorium in Toronto 1921 das Insulin entdeckt wurde.)
  • Man muß viel gelernt haben, um über das, was man nicht weiß, fragen zu können. (Jean-Jacques Rousseau, franz. Philosoph u. Schriftsteller, 1712-1778)
  • Wer sich in einer Streitfrage auf die Autorität beruft, gebraucht nicht die Vernunft, sondern eher das Gedächnis. (Leonardo da Vinci, ital. Maler, Bildhauer u. Erfinder, 1452-1519)
  • Eines Tages werden Maschinen vielleicht denken, aber sie werden niemals Phantasie haben. (Theodor Heuß, dt. Bundespräsident, 1884-1963)
  • Es gibt vielerlei Lärme, aber es gibt nur eine Stille. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
  • Jedermann weiß, wie sich der Nachfrager zu verhalten hätte, nur der Nachfrager nicht. (Peter Drucker, amerik. Managementprofessor)
  • Endlich weiß ich, was den Menschen vom Tier unterscheidet: Geldsorgen. (Jules Renard, frz. Schriftsteller, 1864-1910)
  • Wenn ein Politiker stirbt, kommen viele zur Beerdigung nur deshalb, um sicher zu sein, daß man ihn wirklich begräbt. (Georges Clemenceau, frz. Staatsmann, 1841-1929)
  • Nichts ist so gefährlich wie das Allzumodernsein. Man gerät in Gefahr, plötzlich aus der Mode zu kommen. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • Wer in der Zukunft lesen will, muß in der Vergangenheit blättern. (Andre Malraux, frz. Schriftsteller u. Politiker, 1901-1976)
  • Die glücklichen Zeiten der Menschheit sind die leeren Blätter im Buch der Geschichte. (Leopold von Ranke, dt. Historiker, 1795-1886)
  • Heucheln, das Wort klingt schlecht, drum nennt man es Takt. (Carl Spittler, schw. Schriftsteller, 1845-1924)
  • Erfolg ist so ziemlich das letzte, was einem vergeben wird. (Truman Capote, amerikan. Schriftsteller, 1924-1984)
  • Du bist ein Genie! - Nenn mich bloß nicht so, ich bemühe mich lediglich, die mir angeborene Inteligenz durch ständiges Üben voll zu entfalten. (Justus Jonas)
  • Man soll es nicht glauben! 168 Österreicher stehen auf der Liste um von den Sowjets in's All geschossen zu werden. Wenn's nach mir ginge, kämen noch einige dazu. (Hans Leitinger, Moderator bei der österr. Rundfunkstation Ö3)
  • Eine schmerzliche Wahrheit ist besser als eine Lüge. (Thomas Mann, dt. Dichter, 1875-1955)
  • Arm ist nicht der, der wenig hat, sondern der, der nicht genug bekommen kann. (Jean Guehenno, frz. Schriftst., 1890-1978)
  • Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts. (Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)
  • Der Arzt hilft immer, wenn nicht dem Kranken, so seinem Beutel. (römisches Sprichwort)
  • Ärzte und Pflasterer bedecken ihren Pfusch mit Erde. (röm. Sprichwort)
  • Fast jede Frau ist schön, wenn sie Charme hat. Fast jede Frau hat Charme, wenn sie Scham hat. (Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, 1898-1979)
  • Der Mann trägt die Jahre in den Knochen, die Frau im Gesicht.
  • Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustandegekommen sind. (Charles de Gaulle, franz. Politiker & General, 1890-1970)
  • 'There is no sausage in my forehead. Why?' (Neil Hendry)
  • Deutschlands Schicksal: Vor dem Schalter zu stehen. Deutschlands Ideal: Hinter dem Schalter zu sitzen. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
  • Je kaputter die Welt draußen, desto heiler muß sie zu Hause sein. (Reinhard May, dt. Sänger, *1942)
  • Laß mich mal ran. (Joachim Kitzmann)
  • Sorgen ertrinken nicht in Alkohol, sie können schwimmen. (Heinz Rühmann, dt. Schauspieler u. Regiesseur, 1902-1994)
  • Im Leben muß man wählen, Geld zu verdienen oder es auszugeben. Es bleibt nicht genug Zeit, beides zu tun. (Edouard Bourdet, frz. Dramatiker, 1887-1945)
  • Unter Diskussionen verstehen Männer die Kunst, den Partner zum Schweigen zu bringen. Frauen verstehen darunter die Kunst, den Partner nicht zum Reden kommen zu lassen. (Fritz Eckhard, österr. Schauspieler und Autor)
  • Die Strafe des Lügners ist nicht, daß ihm niemand mehr glaubt, sondern, daß er selbst niemanden mehr glauben kann. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • Man kann auf seinen Standpunkt stehen, aber man sollte nicht darauf sitzen. (Erich Kästner, dt. Schriftsteller, 1899-1974)
  • Wenn die meisten sich schon armseliger Kleider und Möbel schämen, wieviel mehr sollten wir uns da erst armseliger Ideen und Weltanschauungen schämen. (Albert Einstein, dt.-am. Wissenschaftler, 1879-1955)
  • Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen. (Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
  • Jeder will alt werden, aber keiner will es sein. (Martin Held, dt. Schauspieler, 1908-1992)
  • Anerkennung ist eine Pflanze, die vorwiegend auf Gräbern wächst. (Robert Lembke, dt. Showmaster, 1913-1989)
  • Das Geld, das man besitzt, ist das Instrument der Freiheit; das Geld, dem man nachjagt, ist das Instrument der Knechtschaft. (Jean-Jacques Rousseau, schw.-frz. Phil., 1712-1778)
  • Meinungsforschung ist die Kunst, die Meinung des Auftraggebers zu erforschen und sie durch unverdächtige Zeugen belegen zu lassen. (anonym)
  • Freudscher Versprecher: Scheiße, das ich schon wieder pinkeln muß. (Winfried Bornemann)
  • Wirtschaftswissenschaft ist die einzige Disziplin, in der jedes Jahr auf dieselben Fragen andere Antworten richtig sind. (Danny Kaye, amerikan. Filmschauspieler, 1913-1987)
  • Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde, brit. Schriftsteller, 1854-1900)
  • Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste Mißtrauensvotum gegen den lieben Gott. (Karl Kraus, österr. Schriftsteller, 1874-1936)
  • Entwicklungshilfe nimmt das Geld der Armen in den reichen Ländern und gibt es den Reichen in den armen Ländern. (Achmed Mohamed Saleh, Journalist aus Tansania)
  • We shall not cease from exploration And the end of all our exploring Will be to arrive where we started And know the place for the first time. (T.S. Elliot, engl. Dichter amerikan. Herkunft, 1888-1965)
  • Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen. (Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856)
  • Wer aufhört zu werben, um so Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen. (Henry Ford, amerikan. Industrieller, 1885-1945)
  • Nur ein Narr feiert, daß er älter wird. (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • 'I tried to be Christ' (David Corson's Antwort auf die Frage, warum er voll bekleidet ins Meer lief.)
  • Der Charakter eines Menschen läßt sich leicht daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können. (anonym)
  • Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen. (Jean-Paul Sartre, franz. Philosoph, 1905-1980)
  • Dummheit ist keine Schande. Hauptsache man hält den Mund dabei. (Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, 1936-)
  • Gesellschaftlich ist kaum etwas so erfolgreich wie Dummheit mit guten Manieren. (Voltaire, franz. Schriftsteller & Phil., 1694-1778)
  • Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
  • Es hat sich bewährt, an das Gute im Menschen zu glauben, aber sich auf das Schlechte zu verlassen. (Alfred Polgar, österr. Schriftst. u. Kritiker, 1873-1955)
  • Das ist seltsam, daß Männer, die sich als Sachverständige ausgeben, einander widersprechen und von einerlei Sache nicht einerlei Begriff haben. (Lukian, altgr. Schriftsteller, 120-180 n.Chr.)
  • Schlagfertigkeit ist etwas, worauf man erst 24 Stunden später kommt. (Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1910)
  • Geld ist nichts. Aber viel Geld, das ist etwas anderes. (George Bernard Shaw, irischer Dichter, 1856-1950)
  • Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt. (Francois Truffaut, franz. Regiesseur, 1932-1985)
  • Wenn man seinem Paßbild ähnlich zu sehen beginnt, sollte man schleunigst Urlaub machen. (Vico Torriani, schweiz. Entertainer, geb.1920)
  • Auch Kränkungen wollen gelernt sein. Je freundlicher, desto tiefer trifft's. (Martin Walser, dt. Schriftsteller, *1927)
  • Humor ist selbstgekelterte seelische Wiederstandskraft. (Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, 1898-1979)
  • Das Schwierige am Diskutieren ist nicht, den eigenen Standpunkt zu verteidigen, sondern ihn zu kennen. (Andre' Maurois, frz. Schriftsteller, 1885-1965)
  • Wer sich über Kritik ärgert, gibt zu, daß sie verdient war. (Tacitus, röm. Schriftsteller, 55-? n.Chr.)
  • Enten legen ihre Eier in aller Stille. Hühner gackern dabei wie verrückt. Was ist die Folge? Alle Welt ißt Hühnereier. (Henry Ford, amerikan. Industrieller, 1885-1945)
  • Es gibt nur eine Ausflucht vor der Arbeit: Andere für sich arbeiten zu lassen. (Immanuel Kant, dt. Phil., 1724-1804)
  • Sicher verdanken einige Millionäre ihren Erfolg ihren Frauen. Aber die meisten verdanken ihre Frauen den Erfolg. (Danny Kaye, amerikan. Schauspieler, 1913-1987)
  • Jeder Mensch macht Fehler. Das Kunststück liegt darin, sie zu machen, wenn keiner zuschaut. (Peter Ustinov, engl. Schauspieler u. Schriftsteller, 1921-)
  • 'Cows DO NOT eat dogs' (Neil Hendry)
  • 'I love Ladies' (David Corson)
  • Die meisten Menschen wären glücklich, wenn sie sich das Leben leisten könnten, das sie sich leisten. (Danny Kaye, amerikan. Schauspieler, 1913-1987)
  • Es stimmt, das Geld nicht glücklich macht. Allerdings meint man damit das Geld der anderen. (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat. (Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1910)
  • Eine Erfolgsformel kann ich dir nicht geben; aber ich kann dir sagen, was zum Mißerfolg führt: Der Versuch, jedem gerecht zu werden. (Herbert Swope)
  • Wenn die Pflicht ruft, gibt es viele Schwerhörige. (Gustav Knuth, dt. Schausp., 1901-87)
  • Die sechs Phasen der Planung: Begeisterung, Ernüchterung, Panik, Suche nach dem Schuldigen, Bestrafung der Unschuldigen, Auszeichnung der Nichtbeteiligten. (anonym)
  • Es ist ein Unglück, nicht genug Geist zu haben, um eine Rede zu halten und nicht genug Selbsterkenntnis, um zu schweigen. (Jean de La Bruyère, frz. Schriftsteller, 1645-1696)
  • Eine gute Rede ist eine Ansprache, die das Thema erschöpft, aber keineswegs die Zuhörer. (Winston Churchill, br. Politiker, 1874-1925)
  • Wenn jemand in einem Betrieb unverzichtbar ist, dann ist dieser Betrieb falsch organisiert. (Andreas Hoff)
  • Viele Menschen, manchmal besonders kluge, meinen, daß Geld alles ist. Sie haben recht. (Ephraim Kishon, israel. Satiriker, *1924)
  • Wenn die Regierung das Geld verschlechtert, um alle Gläubiger zu betrügen, so gibt man diesen Verfahren den höflichen Namen Inflation. (George Bernard Shaw, irischer Dichter, 1856-1950)
  • Man wird nicht dadurch besser, daß man andere schlecht macht. (Heinrich Nordhoff)
  • Jeden Erfolg, den man erzielt, schafft einen Feind. Man muß mittelmäßig sein, wenn man beliebt sein will. (Oscar Wilde, brit. Schriftsteller, 1854-1900)
  • Gut Kind will Keile haben.
  • Harrys Po macht Kinder froh...
  • In Hodennähe verbreitet sich leichter Frust...
  • Mein Sohn arbeitet an der Uni als Ordinärus.
  • Nicht alle Frauen sind gleichschenklig.
  • Nicht jeder weiche Stuhl eignet sich zum sitzen. (Winfried Bornemann, dt. 'Briefmacker')
  • Wenn sie einen Dollar in Ihr Unternehmen stecken wollen, so müssen sie einen zweiten bereithalten, um das bekanntzugeben. (Henry Ford, am. Industrieller, 1885-1945)
  • Verschiebe nicht auf morgen, was genausogut auf übermorgen verschoben werden kann. (Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1910)
  • Für eine gelungene Rede gebrauche gewöhnliche Worte und sage ungewöhnliche Dinge. (Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph 1788-1860)
  • Als Bankett bezeichnet man eine Veranstaltung, bei der man ißt, was einem nicht schmeckt, bevor man zu Leuten, die einen nicht interessieren, über Dinge spricht, von denen man keine Ahnung hat. (anonym)
  • Ein Computer ist ein elektronisches Wunderwerk, das in einer zehntausendstel Sekunde die verwickeltsten Rechen- und Buchungsoperationen ausführt - und dann die Kontoauszüge mit zehn Tagen Verspätung verschickt. (anonym)
  • Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral. (John Osborne, engl. Dramatiker, 1921-1994)
  • Das Gehirn ist ein Körperorgan, das im Augenblick der Geburt zu arbeiten beginnt und damit erst aufhört, wenn man aufsteht, um eine Rede zu halten. (anonym)
  • Ein Jubiläum ist ein Datum, an dem eine Null für eine Null von mehreren Nullen geehrt wird. (Sir Peter Ustinov, brit. Schauspieler u. Schriftsteller, 1921-)
  • Eine Kommission ist eine Gruppe von Unwilligen, ausgewählt aus einer Schar von Unfähigen zwecks Erledigung von etwas Unnötigen.
  • In jeder Organisation gibt es eine Person, die Bescheid weiß. Diese Person muß entdeckt und gefeuert werden, sonst kann die Organisation nicht funktionieren. (Cyril Northcote Parkinson, engl. Historiker & Journalist, 1909-1993)
  • Wer den Mund hält, weil er unrecht hat, ist ein Weiser. Wer den Mund hält, obwohl er recht hat, ist verheiratet oder Pfeifenraucher. (George Bernhard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Toleranz heißt, die Fehler der anderen zu entschuldigen. Takt heißt, sie nicht bemerken. (Arthur Schnitzer, österr. Dramatiker, 1862-1931)
  • Wozu Socken? Sie schaffen nur Löcher! (Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1894-1963)
  • Bevor ich heiratete, hatte ich sechs Theorien über Kindererziehung. Jetzt habe ich sechs Kinder und keine Theorie. (John Wilmot, Earl of Rochester, engl. Satiriker, 1647-1680)
  • Die Klage über die Stärke des Wettbewerbs ist in Wirklichkeit meist nur eine Klage über den Mangel an Einfällen. (Walter Rathenau, dt. Staatsmann, 1867-1922)
  • Nicht die Großen werden die kleinen fressen, sondern die Schnellen die Langsamen. (Heinz Peter Halek)
  • Was gestern die Formel für den Erfolg war, wird morgen das Rezept für die Niederlage sein. (Arnold Glasow)
  • Die Welt wird immer kleiner. (Volksmund)
  • Think global. Act local. (Coca Cola-Motto)
  • In den Fabriken stellen wir Kosmetikartikel her; über die Ladentheke verkaufen wir Hoffnung auf Schönheit. (Charles Revson)
  • Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein. (Philip Rosenthal, Unternehmer, *1916)
  • Wenn sich ein junger Mann ein Mädchen kennenlernt und ihr erzählt, was für ein großartiger Kerl er ist, so ist das Reklame. Wenn er Ihr sagt, wie reizend sie aussieht, so ist das Werbung. Wenn sie sich aber für ihn entscheidet, weil sie von anderen gehört habe, er sei ein feiner Kerl, so sind das Public Relations. (Alwin Muenchmeyer)
  • Kein Mensch kauft heute mehr Schuhe, um seine Füße warm und trocken zu halten, sondern wegen des Gefühls, das er mit diesen Schuhen verbindet: Man fühlt sich darin männlich, weiblich, naturverbunden und geländesicher, 'anders', kultiviert, jung, elegant oder 'in'. Der Kauf von Schuhen ist zum 'Gefühlserlebnis' geworden. Heutzutage verkaufen wir eher eine Gefühlswelt als einfach nur Schuhe. (Francis C. Rooney)
  • Ich liebe den Verrat, aber ich hasse Verräter. (Julius Caesar, röm. Feldherr, 100-44 v.Chr.)
  • Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie. (Wilhelm Busch, dt. Zeichner u. Dichter, 1832-1908)
  • Jedesmal, wenn ein Mensch lacht, fügt er seinem Leben ein paar Tage hinzu. (Curzio Malaparte, pseud. f. Kurt Erich Suckert, ital. Schriftsteller, 1898-1957)
  • Manche Manager gehen in ihren Betrieben nach dem Herodes-Prinzip vor: Sie suchen nach dem besten geeigneten Nachfolger und sorgen dafür, daß er gefeuert wird. (George Bowles)
  • Reich ist man erst dann, wenn man sich in seiner Bilanz um einige Millionen Dollar irren kann, ohne das es auffällt. (Paul Getty, am. Ölmilliardär, 1892-1976)
  • Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern das er nicht tun muß, was er nicht will. (Jean-Jacques Rousseau, schw.-frz. Philosoph 1712-1778)
  • Ein guter Einfall ist wie der Hahn am Morgen. Gleich krähen andere Hähne mit. (Karl Heinrich Waggerl, österr. Erzähler, 1897-1973)
  • Geschenke sind wie Angelhaken. (Martial, röm. Dichter, 40-103)
  • Gut gehauene Steine schließen sich ohne Mörtel aneinander. (Cicero, röm. Politiker & Redner, 101-43 v.Chr.)
  • Es ist nicht genug zu wissen, man muß es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muß es auch tun. (Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
  • Die Menschen sind heutzutage nicht schlechter, als sie früher waren. Nur die Berichterstattung über ihre Taten ist gründlicher geworden. (William Faulkner, am. Schriftsteller 1897-1962)
  • Lautsprecher verstärken die Stimme, aber nicht die Argumente. (Hans Kasper, dt. Hörspielautor u. Lyriker, *1916)
  • Mit Vegetariern muß man diskutieren, sobald sie eine Wurstfabrik geerbt haben. (Danny Kaye, am. Filmkomiker, 1913-1987)
  • Das größte Übel der heutigen Jugend besteht darin, daß man nicht mehr dazugehört. (Salvator Dali, span. Maler, 1904-1989)
  • Laß deine Zunge nicht eine Fahne sein, die im Wind eines jeden Gerüchtes zu flattern beginnt. (Imhotep, altägypt. Architekt, Astrologe und Chefratgeber des Pharaos Djoser, 2086-2613 v. Chr.)
  • Wenn ich scherzen will, sage ich die Wahrheit. Das ist immer noch der größte Spaß auf Erden. (George Bernard Shaw, irischer Dichter, 1856-1950)
  • Nur ein ganz Törichter kann die Ansicht haben, im unendlichen Raum, auf den zahllosen Riesenwelten, gebe es nichts anderes als das Licht, das wir auf ihnen wahrnehmen. Es ist geradezu albern, anzunehmen, es gebe keine anderen Lebewesen, keine anderen Denkvermögen und keine anderen Sinne als die uns bekannten. (Giordano Bruno, auf den Scheiterhaufen verbrannter ital. Denker, 1548-1600)
  • Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht, ist arm. (Seneca, röm. Philosoph, 4-65 n.Chr.)
  • Kritiker sind Leute, die ursprünglich Henker werden wollten, diesen Beruf aber knapp verfehlt haben. (Harald Pinter, engl. Schauspieler u. Dramatiker, *1930)
  • Der Krieg ist ein Massaker von Leuten, die sich nicht kennen, zum Nutzen von Leuten, die sich kennen, aber nicht massakrieren. (Paul Valery, frz. Schriftsteller, 1871-1945)
  • Eine Frau wird erst an dem Tag den Mann wirklich gleichberechtigt sein, an dem man auf einen bedeutenden Posten eine inkompetente Frau beruft. (Francoise Giroud, frz. Schriftstellerin & Politikerin, *1916)
  • Einen Gescheiten kann man überzeugen, einen Dummen überreden. (Curt Goetz, dt. Schausp. & Schriftst., 1888-1960)
  • Nicht jeder, der einen Bart trägt, ist schon ein Philosoph. (Arabisches Sprichwort)
  • Um Geld verachten zu können, muß man es haben. (Curd Goetz, dt. Schauspieler, 1888-1960)
  • Sag dem Orgasmus, daß ich komme. Steigerungen: Lüge - Meineid - Statistik Frei - Freier - Ehemann Schick - Schicker- Schickse Trau keinen über 30. 10cm sind gelogen. Ich bin bestimmt nicht hier, um meine Hose aufzutragen. (Winfried Bornemann)
  • Humor ist die Lust zum Lachen, wenn einem zum Heulen ist. (Werner Fink, dt. Kabarettist & Schauspieler, 1902-1978)
  • Es ist nicht schwer, Menschen zu finden, die mit 60 Jahren zehnmal so reich sind, als sie es mit 20 waren. Aber nicht einer von ihnen behauptet, er sei zehnmal so glücklich. (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • 'Neil must not sleep in the compost-heap' (Neil Hendry)
  • Ein Einheitswertbescheid ist stets ein Grundlagenbescheid. Ein Grundsteuermeßbescheid ein Folgebescheid und gegenüber dem Grundsteuermeßbescheid der Gemeinde ein Grundlagenbescheid. (Aus einer Rechtsbehelfsbelehrung des Finanzamtes Ludwigshafen)
  • Der Geschlechtsunterschied zwischen den Eltern ist Voraussetzung für die Zeugung des Nachwuchses. (aus: Informationen zur pol. Bildung, Hg. Bundeszentrale für pol. Bild.)
  • Ist eine frei gewordene Stelle eines/r Schulleiters/in oder die des/r Stellvertreters/in mit der Wahrnehmung der Funktion eines/r Abteilungsleiters/in verbunden, wird die Stelle des/der Schulleiters/in oder die des/der Stellvertreters/in zusammen mit der des/der Abteilungsleiters/in ausgeschrieben. Mit dem Hinweis, daß der/die Schulleiter/in bzw. der/die Stellvertreter/in die Aufgaben eines/r Abteilungsleiters/in wahrnimmt. (aus einem Rundschreiben des Bremer Bildungssenators)
  • Cows eat paperbags, glass, tins, razorblades (....), newspapers, radios, knifes, forks, yes, cows do. (Neil Hendry) Neil, DO NOT feed the cows to-day. (Markus Gansel)
  • Wenn ich mit meiner Relativitätstheorie recht behalte, werden die Deutschen sagen, ich sei Deutscher, und die Franzosen, ich sei Weltbürger. Erweist sich meine Theorie als falsch, werden die Franzosen sagen, ich sei Deutscher und sie Deutschen, ich sei Jude. (Albert Einstein, dt. Physiker, 1879-1955)
  • Ein Klassiker ist etwas, das jeder gelesen haben und niemand lesen möchte. (Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1910)
  • Wenn ich die Folgen geahnt hätte, wäre ich Uhrmacher geworden. (Albert Einstein, 1879-1955)
  • Schont die Sockel, wenn ihr die Denkmäler stürzt. Sie könnten noch gebraucht werden. (Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966)
  • Fernsehen ist das einzige Schlafmittel, das mit den Augen eingenommen wird. (Vittorio de Sica, ital. Regisseur und Schauspieler, 1902-1974)
  • Ein Fachmann ist ein Mann, der einige der größten Fehler kennt, die man in dem betreffenden Fach machen kann, und sie deshalb zu vermeiden versteht. (Werner Heisenberg, dt. Atomphysiker, 1901-1976)
  • Hören Sie nicht auf das, was die Kritiker sagen. Für einen Kritiker ist noch nie ein Denkmal errichtet worden. (Jean Sibelius, fin. Komponist, 1865-1957)
  • Die Erforschung der Krankheiten hat so große Fortschritte gemacht, das es immer schwerer wird, einen Menschen zu finden, der völlig gesund ist. (Aldous Huxley, engl. Dichter, 1894-1963)
  • Auch der Dumme hat manchmal einen gescheiten Gedanken. Er merkt es nur nicht. (Danny Kaye, am. Filmschauspieler, 1913-1987)
  • Glücklich das Volk, dessen Geschichte sich langweilig liest. (Charles de Montesquieu, fr. Schriftsteller, 1689-1755)
  • Das Merkwürdige an den Statussymbolen ist, daß die Symbole den Menschen wichtiger sind als der Status. (Cyril Northcote Parkinson, engl. Historiker u. Journalist, 1909-1993)
  • Wer der Meinung ist, daß für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, daß er für Geld alles zu tun bereit ist. (Benjamin Franklin, am. Politiker, 1706-1790)
  • Gewalt ist die letzte Zuflucht der Unfähigen. (Isaac Asimov, amerikanischer Wissenschaftsautor, 1920-1992)
  • Ein Tag, an dem man nicht lacht, ist ein verlorener Tag. (Charlie Chaplin, engl. Schauspieler, Autor u. Regisseur, 1889-1979)
  • Achtung verdient, wer vollbringt, was er vermag. (Sophokles, athenischer Tragödiendichter, 496-406 v. Chr.)
  • Atheismus ist ein notwendiger Protest gegen die Gottlosigkeit der Kirchen und die Enge ihrer Dogmen. Gott benutzt ihn als Stein um diese beschmutzten Kartenhäuser zu zerstören. (Sri Aurobido, ind. engl. Philosoph u. Mystiker, 1872-1950)
  • Ein Bauer zwischen zwei Advokaten gleicht einem Fisch zwischen zwei Katzen. (Sprichwort)
  • Wähl dir eine, der du sagst: Du nur gefällst mir allein. (Ovid, röm. Dichter, 43 v. Chr. - 18 n.Chr. Liebeskunst)
  • Wenn wir alt werden, so beginnen wir zu disputieren, wollen klug sein, und doch sind wir die größten Narren. (Martin Luther, dt. Reformator, 1483-1546, Tischreden)
  • Alter macht immer weiß, aber nicht immer weise. (Sprichwort)
  • Das Alter hört sich gern, auch wenn es nichts zu sagen hat. (Goethe, 1749-1832)
  • Ein fröhlich Herz macht ein fröhlich Angesicht. (Spr. Salom. 15,13)
  • Hauptsache man ist gesund und die Frau hat Arbeit. (Redensart)
  • Die Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen. (J.J. Rousseau, schw.-frz. Phil., 1712-1778)
  • Das sicherste Mittel, arm zu bleiben, ist, ein ehrlicher Mensch zu sein. (Napoleon I.)
  • Armut ist keine Schande - Reichtum auch nicht. (Curd Götz, dt. Schr., 1888-1960)
  • Weil du die Augen offen hast, glaubst du, du siehst. (Goethe, 1749-1832, Egmont)
  • Nicht durch Zorn, sondern durch Lachen tötet man. (Nietzsche, dt. Phil., 1844-1900)
  • Der Buchstabe ist nicht der Geist, und die Bibel ist nicht die Religion. (G. E. Lessing, dt. Dichter, 1729-1781)
  • Der Ursprung, ja das eigentliche Wesen der Religion ist der Wunsch. Hätte der Mensch keine Wünsche, so hätte er auch keine Götter. Was der Mensch sein möchte, aber nicht ist, dazu macht er seinen Gott. (L. Feuerbach, dt. Philosoph, 1804-1872)
  • Morgen nennt man den Tag, an dem die meisten Fastenkuren beginnen. (Gustav Knuth, dt. Schauspieler, 1901-1987)
  • Man muß manchmal von einem Menschen fortgehen, um ihn zu finden. (Heimito von Doderer, österr. Schriftsteller, 1896-1966)
  • There are two tragedies in life. One is not to get heart's desire. The other one is to get it. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • Charme ist das, was manche Leute haben, bis sie beginnen, sich darauf zu verlassen. (Simone de Beauvoir, franz. Schriftst., 1908-)
  • Frauen sind zehnmal listiger und falscher gegeneinander als gegen Männer.
  • Ein schönes, herrliches Weib, das unvermählt bleibt, ist eine stille und doch laute Anklage gegen alle Männer. (Bogumil Goltz)
  • Definitionen: ============= ZIGARETTEN: Steuerbescheid, in den etwas Tabak eingewickelt ist. ALIMENTE: Zahlungsverpflichtung bei Verkehrsunfällen INDEX: Bezugsquellennachweis für Liebhaber verbotener Schriften WECKER: Babyersatz für kinderlose Ehepaare
  • Die Religion stützt sich vor allen und hauptsächlich auf die Angst. (Bertrand Russell, engl. Phil., 1872-1970)
  • Für die Toten Wein, für die Lebenden Wasser, das ist eine Vorschrift für Fische. (Martin Luther, dt. Reformator, 1483-1546)
  • Es ist gefährlich, aufrichtig zu sein, außer, wenn man auch Dumm ist. (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Autobahn - Deutschlands größte Psychiatrie (Henning Venske)
  • Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage steht. (Albert Schweitzer, dt. Theologe, Mediziner & Phil., 1875-1965)
  • Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die Menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher. (Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)
  • Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit. (Anatole France, franz. Schriftsteller, 1844-1924)
  • Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen. (Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856, Gedanken)
  • An die dumme Stirne gehört als Argument von Rechts wegen die geballte Faust. (Friedrich Nietzsche, 1844-1900, Menschliches I)
  • Egoist - Eine Person minderen Geschmacks, mehr an sich selbst interessiert als an mir. (Ambrose Bierce, am. Journalist, 1842-1914)
  • Die Ehe ist der Versuch, zu zweit mit den Problemen fertig zu werden, die man alleine nie gehabt hätte. (Woody Allen, amerikan. Schauspieler u. Regiesseur, *1935)
  • Eine gute Ehe beruht auf dem Talent zur Freundschaft. (Friedrich Nietzsche, 1844-1900, Menschliches I)
  • Männer, die behaupten, sie seien die uneingeschränkten Herren im Haus, lügen auch bei anderer Gelegenheit. (Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
  • Geistlose kann man nicht begeistern, aber fanatisieren kann man sie. (Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftst. 1830-1916)
  • Die Weisheit eines Menschen mißt man nicht nach seinen Erfahrungen, sondern nach seiner Fähigkeit, Erfahrungen zu machen. (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Die Welt ist voll von Leuten, die Wasser predigen und Wein trinken. (Giovanni Guareschi, ital. Schriftsteller, 1908-1968)
  • Wenn ein Mensch einen Tiger tötet, spricht man von Sport. Wenn ein Tiger einen Menschen tötet, ist das Grausamkeit. (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Der Atheismus ist ein Zeichen, daß man die Religion ernst nimmt. (Sir Karl Raimund Popper, engl. Phil. u. Wissenschaftslogiker, 1902-1994)
  • Viele verlieren den Verstand deshalb nicht, weil sie keinen haben. (Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
  • Wenn es einen Gott gibt, muß der Atheismus ihm wie eine geringere Beleidigung vorkommen als die Religion. (Edmund & Jules de Goncourt, frz. Schriftsteller, 1822-1896 / 1830-1870)
  • Manche Menschen drücken nur deshalb ein Auge zu, um besser zielen zu können. (Billy Wilder, amerikan. Regisseur & Autor, *1906)
  • Verunglimpfungen sind für den, der sie ausspricht, schimpflicher als für den, dem sie gelten. (Plutarch, gr. Philosoph & Historiker, 45-125 n.Chr.)
  • Jemanden zu sagen Idiot - das ist keine Beleidigung, sondern Diagnose. (Julian Tuwim, pol. Lyriker u. Übersetzer, 1894-1953)
  • Flittchen: Junge Dame, die, - nachdem sie sich mit mir getroffen hat, einen anderen den Vorzug gibt. (Alfredo La Mont)
  • Liebe macht nicht blind. Der Liebende sieht nur weit mehr als da ist. (Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)
  • Frauen mit Vergangenheit interessieren die Männer, weil die Männer hoffen, daß sich die Vergangenheit wiederholt. (Mae West, am. Schausp., 1892-1980)
  • Eine schöne Frau wäre dumm, wenn sie auch noch klug wäre. (Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1936)
  • Die Feministinnen zäumen die Sache vom Schwanz her auf. (Werner Schneyder, österr. Kabarettist, Schriftsteller u. Sportreporter, *1937)
  • Verstand & Genie rufen Achtung und Hochschätzung hervor, Witz und Humor erweckt Liebe und Zuneigung. (David Hume, schott. Philosoph u. Historiker, 1711-1776)
  • Irren ist menschlich. Nur wer uns lobt, ist unfehlbar. (Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)
  • Die Gebührenreform der Telekom ist gar nicht so schlecht, wie sie denken. Sie ist noch viel schlechter. (Oliver Kalkofe, dt. Kritikerpapst)
  • Die Frau ist wie ein Löschblatt. Sie nimmt alles auf und gibt es verkehrt wieder. (Curd Götz, dt. Schauspieler, 1888-1970)
  • Er kam, sah - und sie siegte (Reinhard Gundelach)
  • An öffentlichen Dirnen soll Überfluß sein, für alle und insbesondere für die, welche sich keine privaten halten können. Riesenpaläste, herrlich geschmückt, sollen gebaut, schwelgerische Gelage dasselbst veranstaltet werden, wo jeder, der will und kann, Tag und Nacht spielen, trinken, speien und sich ausleben mag. Rauschende Tanzmusik soll aller Orten ertönen. Die Theater sollen wiederhallen von den Ausbrüchen unzüchtiger Freude und von dem Lärm jeglicher Sorte grausamster und schändlichster Vergnügen. (Augustinus, Kirchenlehrer)
  • Manche Frauen gleichen jenen Wesen, die jeder kosten will, keiner aber täglich auf dem Tisch haben möchte. (Sophie de Arnauld)
  • Sex will einen Körper, liebe einen Menschen. (Jörg Schröder)
  • Der Mensch kann wohl die höchsten Gipfel erreichen, aber verweilen kann er dort nicht lange. (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Die Kirchen müssen Demut lernen, wie sie es lehren. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, Warum für Puritaner)
  • Essen und Beischlaf sind die beiden großen Begierden des Mannes. (Konfuzius, chin. Phil. 551-479 v.Chr.)
  • Charme ist im Menschen wie das Brennen beim Feuer, das Leuchten bei der Kerze, das Funkeln bei kostbaren Steinen, Gold und Silber. Es ist etwas geistiges. (Li Liweng)
  • Religionen haben Mord und Selbstmord verurteilt, haben aber, - vom Menschenopfer ganz abgesehen -, grausamste Verfolgungen Andersgläubiger erlaubt oder geboten. (Fritz Bauer, Generalstaatsanwalt)
  • Nackt duschen widerspricht katholischer Moral. (Generalkirchenvikariat Köln)
  • Der Wilde kniet vor Götzenbildern aus Holz und Stein, der Zivilisierte vor solchen aus Fleisch und Blut. (George Bernard Shaw, irischer. Dramatiker, 1856-1950)
  • Ich betrachte die Religion als Krankheit, als Quelle unnennbaren Elends für die menschliche Rasse. (Bertrand Russell, engl. Philosoph, 1872-1970)
  • Nur der Oberflächliche kennt sich selbst. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • TELEKOM-Mitarbeiter, die keine TELEKOM-Aktien kaufen, sollten wegen Verwendung von Insider-Wissen bestraft werden. (Azkin Kaden)
  • Haß ist die Rache eines Feiglings dafür, das er eingeschüchtert ist. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • Ein guter Charakter kann zuweilen den Erfolg im Leben außerordentlich behindern.
  • So schlecht ein Mann auch über die Frauen denken mag, es gibt doch keine Frau, die über diesen Gegenstand nicht noch schlechter dächte als er. (Chamfort, franz. Schriftst. u. Phil., 1741-1794, Selbstmord)
  • Die Satire hat auszugraben, was der Pathos zugeschüttet hat. (Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966)
  • Werbung ist der Versuch, das Denkvermögen des Menschen so lange außer Takt zu setzen, bis er genügend Geld ausgegeben hat. (Ambrose Bierce, am. Journalist und Schriftsteller, 1842-1914)
  • Oh Sprint please come save me / from the prices of TELECOM Germany // Oh AT&T come to our aid / so much money we have paid // For quality that is rotten / and service best forgotten // Oh please come and save us and me / from a greedy state monopoly. // (Scot Stevenson)
  • Der Ehehafen ist wie alle anderen Häfen. Je länger die Schiffe in ihnen liegen, um so größer ist die Gefahr, daß sie rosten. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • 'Ich flehe euch an, meine jungen Freunde: Bringt nicht eure unsterblichen Seelen durch ein Vergnügen in Gefahr, das, wie man mir glaubhaft versichert, nicht länger als eindreiviertel Minuten dauert.' (Aus einer Predigt eines Geistlichen vor Studenten in Oxford)
  • Wer die Wahrheit im falschen Moment sagt, gilt als Zyniker.
  • Männer können analysiert, Frauen nur angebetet werden. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller,1854-1900)
  • Eine Religion, wie immer sie auch beschaffen sein möge, wird sich vor der Lächerlichkeit immer durch 'gute Werke' retten. (Henry de Montverlant)
  • Ich glaube, alle Empfängnisse sind unbefleckt. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • Was das Glück betrifft, so haben weder Erfahrung noch Beobachtung in mir den Eindruck erweckt, daß Gläubige im Durchschnitt glücklicher oder unglücklicher seien als Glaubenslose. (Bertrand Russell, engl. Phil., 1872-1970, Religion und Moral)
  • Es ist eine leichte Sache, hungernde Menschen zu bekehren, wenn man ihnen entgegenkommt mit der Bibel in der einen und einem Stück Brot in der anderen Hand. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • Es gibt nur eine Liebe, aber tausend verschiedene Nachahmungen. (La Rochefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
  • Es gibt kein großes Genie ohne einen Schuß Verrücktheit. (Aristoteles, gr. Philosoph, 384-322 v. Chr.)
  • Frauen sind erstaunt, was Männer alles vergessen. Männer sind erstaunt, woran Frauen sich erinnern. (Peter Bamm, dt.Schriftsteller 1897-1975)
  • Ich verlange nicht, daß der Kleinbürger seine Moral aufgibt, ich verlange nur, daß er mir meine läßt. (Jose Ortega y Gasset, span. Kulturphil., Soziologe u. Schriftst., 1883-1955)
  • Wer selbst Liebe besitzt, hat auch die Chance, Liebe zu wecken. (Theodor Heuss, dt. Politiker, 1884-1963)
  • Zeit haben nur diejenigen, die es zu nichts gebracht haben. Und damit haben sie es weitergebracht als alle anderen. (Giovanni Guareschi, ital. Schriftsteller, 1908-1968)
  • Wie glücklich viele Menschen wären, wenn sie sich genausowenig um die Angelegenheiten anderer kümmern würden wie um die eigenen. (Georg Christoph Lichtenberg, dt. Schr. u. Physiker, 1742-1799)
  • Etwas kurz gesagtes kann die Frucht und Ernte von vielen Lang-Gedachten sein. (Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900, Menschliches,Allzumenschliches)
  • Toleranz ist gut. Aber nicht gegenüber Intoleranten. (Wilhelm Busch, dt. Zeichner u. Dichter, 1832-1908)
  • Kein Mensch ist so schlecht wie sein Ruf. Und keiner so gut wie sein Nachruf.
  • Früher hatten die Menschen Angst vor der Zukunft. Heute muß die Zukunft Angst vor den Menschen haben. (Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1936)
  • Lang ist der Weg durch Lehren, kurz und wirksam durch Beispiele. (Seneca, röm. Dichter u. Phil., 4 v. Chr. - 65 n.Chr.)
  • Die Liebe kann, wie das Feuer, nicht ohne ständigen Antrieb bestehen; sie hört auf zu leben, sobald sie aufhört zu hoffen oder zu fürchten. (Francois Duc de la Rochefoucauld, fr. Schr., 1613-1680, Betrachtungen)
  • Nirgendwo fällt Humorlosigkeit mehr auf als beim Lachen. (Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1887)
  • Nur die Oberflächlichen kennen sich selbst. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • Umgangsformen sind Formen, die zunehmend umgangen werden. (Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1987)
  • Wer mit dem Strom schwimmt, erreicht die Quelle nie. (Peter Tille, dt. Schriftsteller, *1838)
  • Keine Frau trägt gerne ein Kleid, das eine andere abgelegt hat. Mit Männern ist sie nicht so wählerisch. (Michele Morgan, *1920, fr. Schriftstellerin)
  • Wer an die Freiheit des menschlichen Willens glaubt, hat nie geliebt und nie gehaßt. (Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Erzählerin, 1830-1918)
  • Im Alter bereut man vor allen die Sünden, die man nicht begangen hat. (William Somerset Maugham, brit. Schriftsteller, 1877-1905)
  • Wir brauchen keinen dritten Weltkrieg. Wir haben Kapitalismus, Kommunismus und Tourismus. (Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1987)
  • Streß ist ein Bazillus, der von Unsicheren in leitenden Stellungen auf die Mitarbeiter übertragen wird. (Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1987)
  • Wenn Du das Trinken aufgeben willst, sehe Dir mit nüchternen Augen einen Betrunkenen an. (chin. Sprichwort)
  • Zyniker: Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung Dinge sieht, wie sie sind, statt wie sie sein sollten. (Ambrose Bierce, am. Journalist, 1842-1914 [verschollen])
  • Frauen sind Gemälde. Männer sind Probleme. Wenn Sie wissen wollen, was eine Frau wirklich meint - was übrigens immer ein gefährliches Unterfangen ist - sehen Sie sie an, und hören Sie ihr nicht zu. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • Die Fassung der Edelsteine erhöht ihren Preis, aber nicht ihren Wert. (Ludwig Börne, dt. Schriftsteller, 1786-1837, Denkrede auf Jean Paul)
  • Die größte Gefahr im Straßenverkehr sind Autos, die schneller fahren als ihr Fahrer denken kann. (Robert Lembke, dt. Quizmaster, 1913-1989)
  • Sag nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst. (Matthias Claudius, dt. Dichter, 1740-1815)
  • In Sachen Umweltschutz sind die meisten Regierungen kriminelle Vereinigungen. (Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1987)
  • Es ist ein Grundirrtum, Heftigkeit und Starrheit Stärke zu heißen. (Thomas Carlyle, brit. Schriftsteller, 1795-1881)
  • Man sollte nie einer Frau trauen, die einem ihr wirkliches Alter verrät. Eine Frau, die einem das erzählt, würde einem auch alles andere erzählen. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854 - 1900)
  • Frauen lieben die Besiegten, aber sie betrügen sie mit den Siegern. (Tennessee Williams, am. Schriftsteller, 1911-1983)
  • Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten. (Gotthold Ephraim Lessing, dt. Dichter, 1729-1781)
  • Wenn's um Geld geht, gibt's nur ein Schlagwort: 'Mehr!' (Andre' Kostolany)
  • Früher lehrten uns die Griechen die Philosophie, heute leeren sie uns die Mülleimer.
  • Man muß manchmal von einem Menschen fortgehen, um ihn zu finden. (Heimito von Doderer, österr. Schriftsteller, 1896-1966)
  • Dummheit nützt häufiger als sie schadet. Darum pflegen sich die allerschlausten dumm zu stellen. (Sigmund Graff, dt. Schriftsteller, 1898-1979)
  • Angewöhnung geistiger Grundsätze ohne Gründe nennt man Glauben. (Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900, Menschliches, Allzumenschliches)
  • Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen. (Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856, Gedanken)
  • Egoist - Person minderen Geschmacks, die mehr an sich selbst interessiert ist als an mir. (Ambrose Bierce, am. Journalist & Schriftsteller, 1842-1914)
  • Männer, die behaupten, sie seien die uneingeschränkten Herren im Haus lügen auch bei anderen Gelegenheiten. (Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
  • Vieles erfahren haben heißt noch nicht Erfahrung besitzen. (Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Erzählerin, 1830-1918)
  • Seine eigene Dummheit zu erkennen, mag schmerzlich sein. Keinesfalls aber eine Dummheit. (Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1987)
  • In seinem Lachen liegt der Schlüssel, mit dem wir den ganzen Menschen entschlüsseln. (Thomas Carlyle, brit. Schriftsteller, 1795-1881)
  • Das Mißlichste am Karneval ist, daß er im Kalender steht, d.h. abgejubelt werden muß. (Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, 1898-1979)
  • Liebe ist Qual, Lieblosigkeit ist Tod. (Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, Aphorismen)
  • Schweigen, - mit arroganten Unterton - schlägt das schlagendste Argument. (Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1987)
  • Hass ist die Rache des Feiglings dafür, daß er eingeschüchtert ist. (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker,1856-1950, Major Barbara)
  • Tritt frisch auf! Tu's Maul auf! Hör bald auf! (Martin Luther, dt. Reformator, 1483-1546)
  • Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, schönes zu erkennen, wird nie alt werden. (Franz Kafka, österr. Schriftsteller, 1883-1924)
  • Gegenüber sehr attraktiven Frauen ist der Mann der Schutzbedürftige. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900, 'Ein idealer Gatte')
  • Wenn des Zaren Schwanz schwillt, so brennt jede Lippe, ihn aufzunehmen. (russisches Sprichwort)
  • Schönheit ohne Anmut ist ein Angelhaken ohne Köder. (Ninon de Lenclos, franz. Kurtisane, 1620-1705)
  • Die Mathematik handelt ausschließlich von den Beziehungen der Begriffe zueinander ohne Rücksicht auf deren Bezug zur Erfahrung. (Albert Einstein, Wissenschaftler, 1879-1955)
  • Liebe ist nur ein anderer Ausdruck für Schweinerei. (Bertold Brecht, dt. Schriftsteller, 1898-1956, Herr Puntila und sein Knecht)
  • Pistole: eines der wichtigsten Navigationsmittel der modernen Luftfahrt. (Jerry Lewis, am. Komiker u. Regisseur, 1926-)
  • Fernsehunterhaltung ist die Kunst, die Spreu vom Weizen zu trennen und dann zu senden. (Robert Lembke, dt. Quizmaster, 1913-1989)
  • Junggeselle ein Pfau, verlobt ein Löwe, verheiratet ein Esel. (span. Sprichwort)
  • Es ist mir völlig gleichgültig, wohin das Wasser fließt, solange es nicht in meinen Wein läuft. (Gilbert Keith Chesterton, engl. Schriftst. u. Satiriker, 1874-1936, Gegenspieler von Shaw)
  • Die große Frage, die ich trotz meines dreißigjährigen Studiums der weiblichen Seele nicht zu beantworten vermag, lautet: 'Was will eine Frau?' (Sigmund Freud, österr. Psychologe u. Psychiater, 1856-1939)
  • Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Nach einer Weile braucht er auch einen Drink. (Woody Allen, am. Schauspieler u. Regisseur, geb. 1935)
  • In Deutschland wird es keine Revolution geben, weil man dazu den Rasen betreten müßte. (Stalin, sowj. Politiker, 1879-1953)
  • Nicht durch Zorn, sondern durch Lachen tötet man. (Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900, Also sprach Zarathustra)
  • Schade, daß man einen Wein nicht streicheln kann. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
  • Anonym sind wir schon - jetzt werden wir Alkoholiker. (Ralph Bülow)
  • Ich zitiere mich oft selbst. Das würzt meine Unterhaltung. (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Zensur - Zutreffendes bitte streichen. (Hans-Hermann Kersten)
  • Mann kann die Menschen nur von ihren eigenen Meinungen überzeugen. (Charles Tschopp, schweizer Aphorisiker, 1899-1982)
  • Jedem Narren gefällt seine Kappe (Sprichwort)
  • Liebe macht nicht blind. Der Liebende sieht weit mehr als da ist. (Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1987)
  • Großstadt-Bahnhofsbezirk: erogene Zone (Hans-Horst Skupy)
  • Erfahrungen sind Wegweiser - keine Lagerplätze (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • Das Eis macht Flüsse im Winter begehbar und Whiskey im Sommer trinkbar. (Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1936)
  • Vorurteile sind Fertigteile. Damit kann man sich die Welt leicht und schnell zusammenbauen. (Hellmut Wallers)
  • Wer von seinem Tag nicht 2 Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave. (Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900, Menschliches, Allzumenschliches)
  • Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Mann kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann. (Winston Churchill, brit. Politiker, 1874-1965)
  • Scheiße bleibt Scheiße, selbst wenn sie vom Papst ist. (anonym)
  • Beim Abschied wird die Zuneigung zu den Dingen, die uns lieb sind, immer ein wenig wärmer. (Michel de Montaigne, fr. Phil. & Schriftsteller, 1533-1592)
  • Wer nicht raucht und auch nichts trinkt, der ist schon auf andere Art den Teufel verfallen. (span. Sprichwort)
  • Man sollte wirklich nur die zusammen leben lassen, die ohne einander sterben würden. (Ludwig Anzengruber, österr. Dramatiker, 1874-1889)
  • Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns. (Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830-1916)
  • Erfahrung ist der Name, den jeder seinen Irrtümern gibt. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • Nur der hat Glück bei den Frauen, den diese nicht beachten. (Marcel Prevost, fr. Schriftsteller, 1862-1941)
  • Kleider machen Leute - aber sie machen nicht den Menschen. (Othmar Cappelmann)
  • Man weist ein Lob zurück in dem Wunsch, nochmals gelobt zu werden. (La Rochefoucauld, franz. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
  • Allein sein zu müssen ist das schwerste, allein sein zu können das schönste. (Hans Krailslaimer)
  • Die Moral ist immer die letzte Zuflucht der Leute, welche die Schönheit nicht begreifen. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • Seine Blöße bedeckt man - mit dem Partner. (Gerhard Uhlenbruck, dt. Imunbiologe, *1929)
  • Aller Anhang ist schwer. (Raimund Vidranyi)
  • Die Natur macht Frauen verschieden - die Mode macht sie gleich. (Christine von Schweden, Aphoristikerin, 1626-1689)
  • Warum haben die Menschen gegen die Verbindung mit einem Mädchen, das ein anderer schon bis in die tiefste Seele hinein besaß, so wenig Abneigung und warum wird diese Abneigung gleich so groß, wenn der Körper mit ins Spiel gekommen ist? (Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)
  • Wir lernen aus Erfahrung, daß die Menschen nichts aus Erfahrung lernen. (George Bernhard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • Der einzige Mann, der wirklich nicht ohne Frauen leben kann, ist der Frauenarzt. (Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
  • Die Heirat ist die einzige lebenslängliche Verurteilung, bei der man auf Grund schlechter Führung begnadigt werden kann. (Alfred Hitchcock, engl. Regisseur, 1899-1980)
  • Wie es das Kennzeichen großer Geister ist, mit wenig Worten viel zum Ausdruck zu bringen, so haben die kleinen Geister hingegen die Gabe, viel zu reden und nichts zu sagen. (La Rochefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
  • Wenn du im Recht bist, kannst du dir es leisten, die Ruhe zu bewahren; und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren. (Mahatma Gandhi, ind. Freiheitskämpfer, 1869-1948)
  • Nur zwei Dinge behält eine Frau für sich: Ihr Alter und was sie selbst nicht weiß. (Bulgarisches Sprichwort)
  • Liebe auf dem ersten Blick ist ungefähr so zuverlässig wie Diagnose auf den ersten Händedruck. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber gar nicht, als daß man verurteile. (Rudolf Steiner, österr. Anthroposoph, 1861-1925)
  • Aus der Kriegsschule des Lebens - Was mich nicht umbringt, macht mich härter. (Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900, Götzendämmerung)
  • Stets werde ich mir selbst ein Fremder sein. (Camus, franz. Schriftsteller, 1913-1960, Der Mythos von Sisyphos)
  • Strenge Moralisten sagen: Um Glücklich zu sein, muß man alle Leidenschaften aus sich verdammen. Dieser Rat ist ungefähr so gut, als wie wenn man einem, der über enge Stiefel klagt, sagt, er soll sich beide Füß' amputieren lassen, damit er kein Verdruß mehr mit dem Schuster hat. (Johann Nepomuk Nestroy, öst. Komödiendichter & Schausp., 1801-1862)
  • Mode ist gelegentlich eine andere Bezeichnung für kollektive Dummheit. (Sulamith Sparre)
  • Glaube heißt nicht wissen wollen, was wahr ist. (Nietzsche, dt. Phil., 1844-1900, Der Antichrist)
  • Sei nicht verzweifelt, wenn es ums Abschiedsnehmen geht. Ein Lebewohl ist notwendig, ehe man sich wiedersehen kann. Und ein Wiedersehen, sei es nach Augenblicken, sei es nach Lebenszeiten, ist denen gewiß, die Freunde sind. (Richard Bach)
  • Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen. (Marie von Ebner-Eschenbach, 1830-1916, Aphorismen)
  • Der kleine Unterschied: ER denkt beim lieben, SIE liebt beim Denken. (Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-87)
  • Die Politik ist das Paradies zungenfertiger Schwätzer. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • Ex oriente lux, ex occidente luxus. (Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966)
  • Heute sehen viele Mädchen aus wie Männer, die wie Mädchen aussehen. (John Wayne, am. Schauspieler, 1907-1979)
  • Kleider machen Leute, sagen die Leute, die Kleider machen. (Daniel Spitzer)
  • Wer stets zu Hause bleibt, hat auch nur Witz fürs Haus. (William Shakespeare, engl. Dichter, 1564-1616)
  • Um Erfahrungen zu machen, bedarf es der Weisheit. (Jeremies Gotthelf, schw. Schriftst. u. Geistlicher, 1797-1851)
  • Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen. (Georg Bernhard Shaw, ir. Schriftst. u. Bühnenautor, 1856-1950)
  • Im Moment des Zusammenkommens beginnt die Trennung. (Singhalesisches Sprichwort)
  • Ich bin bereit, meinem Schöpfer gegenüberzutreten. Ob mein Schöpfer ebenso bereit ist, diese Begegnung über sich ergehen zu lassen, ist eine andere Sache. (Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874-1965)
  • Wir haben alle Kraft genug, um die Leiden anderer zu ertragen. (La Rochefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
  • Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe. (Keilschrifttext aus Ur um 2000 v. Chr.)
  • A diplomat is a man who always remembers a woman's birthday but never remembers her age. (Robert Lee Frost, am. Schriftsteller, 1874-1963)
  • Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • Je mehr man sich mit der lateinischen Sprache befaßt, desto klarer wird es einem, warum das Römische Reich untergegangen ist. (Edward Stanley)
  • Zu viel Fleiß im Kleinen macht meistens unfähig zum Großen. (Francois Duc de la Rouchefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680)
  • Es ist ganz leicht, sich das Rauchen abzugewöhnen; ich habe es schon hundert Mal geschafft. (Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
  • Ist Gott eine Erfindung des Teufels? (Nietzsche, dt. Phil., 1844-1900, Menschliches)
  • Wenn man zwei Stunden lang mit einem netten Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität. (Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)
  • Wo ein Schaf vorgeht, folgen die anderen. (Spanisches Sprichwort)
  • Die Gemeinschaft darf keine Maske sein, unter der der eine lächelt und der andere weint. (Georges Pompidou, franz. Politiker, 1911-1974)
  • Bei der Eroberung des Weltraums sind zwei Probleme zu lösen: die Schwerkraft und der Papierkrieg. Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden. (Wernher Freiherr von Braun, am. Physiker u. Raketenforscher, 1912-1977)
  • Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten. (Theodor Heuss, dt. Politiker, 1884-1964)
  • Niemand ist so beschäftigt wie der Faule, wenn es an die Arbeit geht. (Wallonisches Sprichwort)
  • Ich zweifle keinen Augenblick daran, daß Frauen dumm sind. Schließlich hat der Allmächtige sie den Männern zum Ebenbild erschaffen. (George Eliot, eig. Mary Ann Evans, engl. Schriftstellerin, 1819-1880)
  • Schweine und Bauern haben immer etwas zu grunzen. (anonym)
  • In nichts zeigt sich der Mangel an mathematischer Bildung mehr, als in einer übertrieben genauen Rechnung. (Carl Friedrich Gauß, dt. Mathematiker, Physiker & Astronom, 1777-1855)
  • Sind doch die Damen geborene Philosophen; sie denken was sie wollen und wissen alles am besten. (Wilhelm Busch, dt. Zeichner u. Dichter, 1832-1882)
  • Ich bin besonders qualifiziert für das Amt eines Senators. Schließlich habe ich schon dreimal die Erde auf Kosten der Steuerzahler umrundet. (John Glenn, amerik. Astronaut, 1921-)
  • Es erfordert größere Tugenden, das gute Geschick zu ertragen als das Böse. (La Rochefoucauld, franz. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
  • Pazifisten sind wie Schafe, die glauben, der Wolf sei ein Vegetarier. (Yves Montand, franz. Schauspieler u. Sänger, 1921-1991)
  • Keine Frau kann aus einem Narren einen Weisen machen, aber jede Frau kann aus einem Weisen einen Narren machen. (anonym)
  • Wenn man die Inschriften auf den Friedhöfen liest, fragt man sich unwillkürlich, wo denn eigentlich die Schurken begraben liegen. (Peter Sellers, engl. Schauspieler, 1925-1980)
  • Die einen erkennt man an ihren Taten, die anderen an ihrem Getue. (Martin Kessel, dt. Schriftsteller, 1901-1990)
  • Man sucht, von Weibern und von Fischen, das Mittelstück gern zu erwischen. (Römisches Sprichwort)
  • Selig ist der, der nichts zu sagen hat und trotzdem schweigt. (Kurt Sowinetz, Schauspieler)
  • Wer interessieren will, muß provozieren. (Salvatore Dali, spanischer Maler, 1907-1989)
  • Beleidigungen sind dir Argumente jener, die über keine Argumente verfügen. (Jean Jacques Rousseau, schw.-franz. Philosoph, 1712-1778)
  • Viele Leute kaufen mit Geld, das sie nicht haben. Dinge, die sie nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die sie nicht ausstehen können. (Sprichwort)
  • Wer ein lebenslängliches Glück mit einem schönen Weibe wünscht, gleicht einem Trinker, der den Geschmack des Weines dadurch dauernd zu genießen sucht, daß er seinen Mund immer voll davon behält. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • Liebe ist nur dann von Dauer, wenn die Liebenden mehr Gemeinsamkeiten haben als die gegenseitige Zuneigung. (Walter Lippmann, US-am. Publizist, 1889-1974)
  • Kritik kann keinen absolut richtigen und genauen Bericht über einen Künstler geben; bestenfalls kann sie ihren Standpunkt erklären und dann den Künstler nach diesen Standpunkt beschreiben. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • Wer behauptet, München sei eine Weltstadt mit Herz, der hat keines. (Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller,1921-87, aus: High Life Barometer)
  • Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie. (Wilhelm Busch, dt. Dichter & Zeichner, 1832-1882)
  • Man soll nur schöne Frauen heiraten. Sonst hat man keine Aussicht, sie wieder loszuwerden. (Danny Kaye, am. Komiker u. Schauspieler, 1913-1987)
  • Mode - Jene kurze Zeitspanne, in der das völlig verrückte als normal gilt. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • ... ich höre nachts die Lokomotiven pfeifen, sehnsüchtig schreit die Ferne, und ich drehe mich im Bett herum und denke: 'Reisen...' (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
  • Je lascher der Europäer im Krieg kämpft - wie z.B. die Italiener und Portugiesen - um so verwegener ist er am Steuer eines Wagens. ( 'Live')
  • Die meisten leben in den Ruinen ihrer Gewohnheiten. (Jean Cocteau, fr. Schr., Maler, Regisseur, Komponist, 1889-1963)
  • Vielleicht wurde das Küssen erfunden, um sich gegenseitig den Mund zu verschließen. (Sacha Guitry, fr. Schausp., Reg. u. Bühnenschriftsteller, 1885-1957)
  • Eine Frau ist wie ein Gummibaum. Ist sie älter als 30, taugt sie nichts mehr. (Achmed Sukarno, indonesischer Politiker, 1901-1970)
  • Einen Menschen lieben heißt einzuwilligen, mit ihm alt zu werden. (Albert Camus, franz. Schriftsteller, 1913-1960)
  • Alle Hoffnungen sind naiv, aber wir leben von ihnen. (Primo Levi, it. Schriftsteller, 1919-1987)
  • Je mehr ein Mensch sich schämt, desto anständiger ist er. (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950, Mensch und Übermensch)
  • Wer behauptet, die Frauen zu kennen, ist kein Gentleman. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der Unterschied zwischen Hund und Mensch. (Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
  • Die meisten Meinungen kommen zustande, indem man vergißt, wo man sie gehört oder gelesen hat. (Moritz Heimann, dt. Schriftsteller, 1868-1925)
  • Die Liebe ist eine Gemütskrankheit, die durch die Ehe oft schnell geheilt werden kann. (Sacha Guitry, fr. Regisseur, Schausp. u. Bühnenschr., 1885-1957)
  • Mode ist so unerträglich häßlich, daß wir sie alle Halbjahre ändern müssen. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • Der einzelne kann sich vervollkommnen. Aber die Menschheit als ganzes wird weder besser noch schlechter. (Denis Diderot, franz. Schriftsteller, 1713.1784)
  • Es gehört viel Kraft dazu, Gefühle zu zeigen, die ins Lächerliche gezogen werden können. (Germaine Madame de Stael, franz. Schriftst., 1766-1817)
  • Erfahrung trügt so oft, weil niemals zwei Fälle ganz gleich gelagert sind. (Rosalie Perles)
  • Der Zweck heiligt die Mittel. Dies muß sich der liebe Gott gedacht haben, als er das Weib erschuf. (Thomas Niederreuther, Aphorismen)
  • Wenn du kritisiert wirst, dann mußt du irgend etwas richtig machen. Denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat. (Bruce Lee, chin. Kampfsportler u. Philosoph, 1940-1973)
  • Platonische Liebe kommt mir so vor wie ein ewiges Zielen und niemals losdrücken. (Wilhelm Busch, dt. Dichter und Zeichner, 1832-1882)
  • Moral ist eine Wichtigtuerei des Menschen vor der Natur. (Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
  • Die Bücher, die von der Welt unmoralisch genannt werden, sind Bücher, die der Welt ihre eigene Schande zeigen. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • Je mehr ein Mann weiß und je weiter er reist, desto wahrscheinlicher wird es, daß er einmal ein Mädchen vom Lande heiratet. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • Wer Zahnweh hat, hält jeden, dessen Zähne gesund sind, für glücklich. Der an Armut leidende begeht denselben Irrtum den Reichen gegenüber. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • Eine Frau, die ihr 'Nein' begründet, hat es bereits halb zurückgenommen. (Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, 1898-1979)
  • Mit Humor kann man Frauen am leichtesten verführen, denn die meisten Frauen lachen gerne, bevor sie anfangen zu küssen. (Jerry Lewis, am. Komiker, 1926-)
  • Der einzige Unterschied zwischen einer Laune und der 'ewigen Liebe' besteht darin, daß die Laune etwas länger dauert. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • Des Mannes Art ist Wille, des Weibes Art Willigkeit. (Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900, Die fröhliche Wissenschaft)
  • Jede Generation lacht über Moden, aber folgt den neuen treu. (Henry David Thoreau, am. Schriftst., 1817-1862)
  • Unsere Generation wird nicht so sehr die Untaten böser Menschen zu beklagen haben als vielmehr das erschreckende Schweigen der guten. (Martin Luther King, am. Bürgerrechtler & Pastor, 1929-1968)
  • Das größte Übel, das wir unseren Mitmenschen antun können, ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein. Das ist absolute Unmenschlichkeit. (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen. (Dieter Hildebrandt, dt. Kaberettist, *1927)
  • Dummheiten können reizend sein, Dummheit nicht. (Alberto Moravia, ital. Schriftstell., 1907-1990)
  • Wenn jemand Freude daran hat, bei Musik in Reih' und Glied zu marschieren, dann verachte ich ihn schon deswegen, weil er sein Gehirn nur wegen eines Irrtums bekommen hat; ein Rückenmark hätte gereicht. (Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)
  • Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich. (Hermann Hesse, dt. Schriftsteller, 1877-1962)
  • Nur die Weisen sind im Besitz von Ideen; die meisten Menschen sind von Ideen besessen. (Samuel Taylor Coleridge, engl. Dichter, 1772-1834)
  • Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart. (Curt Goetz, dt. Schauspieler, 1888-1960)
  • Unkraut nennt man die Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind. (Ralph Waldo Emerson, amer. Philosoph, 1803-1882)
  • Man sagt nicht 'Nichts!', man sagt dafür 'Jenseits' oder 'Gott'. (Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
  • Jedermann beklagt sich über sein Gedächtnis, aber niemand über seine Urteilsfähigkeit. (Francois Duc de la Rochefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680)
  • Gib deine Illusionen nicht auf. Wenn du sie verloren hast, existierst du wohl noch, aber du hast aufgehört zu leben. (Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
  • Vergeben und vergessen heißt, gemachte kostbare Erfahrungen zum Fenster hinauswerfen. (Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
  • Mit der Wahrheit kann man allenfalls leger umgehen - lügen muß man ganz genau. (Hans Kasper, dt. Lyriker, 1916-)
  • Wer sich an die Vergangenheit nicht erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen. (George de Santayana, amer. Philosoph, 1863-1952)
  • Es gibt Leute, die den Schuljungen verlachen und ihn leichtfertig und oberflächlich nennen. Dabei war es ein Schuljunge, der gesagt hat: 'Glaube ist, wenn man was glaubt und weiß, es ist nicht so.' (Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
  • Das Leben ist naturgemäß niemals leicht. (Camus, frz. Schriftsteller, 1913-1960, Der Mythos von Sisyphos)
  • Es ist erstaunlich, wie vorurteilsfrei wir zu denken vermögen, wenn es gilt, eine Dummheit vor uns selbst zu rechtfertigen. (Karl Heinrich Waggerl, österr. Erz hler, 1897-1973)
  • Je hohler das Schlagwort ist, desto mehr Lärm kann man damit erzeugen. (John B. Priestley, engl. Dramatiker, 1894-1984)
  • Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das von sich eine schlechte Meinung hat. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • Moral zu predigen ist ebenso leicht als Moral zu begründen schwer ist. (Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900, Unzeitgemäße Betrachtungen)
  • An Rheumatismen und an wahrer Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird. (Marie von Ebner-Eschenbach, 1830-1919, Aphorismen)
  • Ein Psychiater ist ein Mann, der sich keine Sorgen zu machen braucht, solange andere Menschen sich welche machen. (Karl Kraus, österr. Schriftsteller, 1874-1936)
  • Wenige sind weise genug, fördernden Tadel trügendem Lobe vorzuziehen. (La Rochefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
  • Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen; die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen. (Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)
  • Unser himmlischer Vater erfand den Menschen, weil er vom Affen enttäuscht war. (Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1910)
  • Eines der traurigsten Dinge im Leben ist, daß ein Mensch viele gute Taten tun muß, um zu beweisen, daß er tüchtig ist, aber nur einen Fehler zu begehen braucht, um zu beweisen, daß er nichts taugt. (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hans Schwarz, 1898-1977)
  • Alter schützt vor Torheit nicht, doch es verhindert Schwangerschaft. (Norwegische Spruchweisheit)
  • Liest man die Grabinschriften, dann liegt unser Heil nur in Wiederbelebung der Toten und Beerdigung der Lebenden. (Paul Eldridge)
  • Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen. (George Orwell, engl. Schriftst., 1903-1950)
  • Man könnte viele Beispiele für unsinnige Ausgaben nennen, aber keines ist treffender als die Errichtung einer Friedhofsmauer. Die, die drinnen sind, können sowieso nicht hinaus, und die, die draußen sind, wollen nicht hinein. (Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
  • Liebe ist das einzige, was wächst, indem wir es verschwenden. (Ricarda Huch, dt. Historikerin u. Schriftstellerin, 1864-1947)
  • Wir lieben die Menschen, die frisch heraussagen, was sie denken - falls sie das gleiche denken wie wir. (Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
  • Geld ist das einzige, was eine Frau manchmal für sich behalten kann. (Jacques Teti)
  • Wir lieben immer die, welche uns bewundern, aber nicht immer die, welche wir bewundern. (La Rouchefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
  • Wer mir eine Bibel schenkt, verschenkt Papier.
  • Mit der wahren Liebe ist's wie mit den Geistererscheinungen: alle Welt spricht darüber, aber wenige haben etwas davon gesehen. (Francois Duc de la Rouchefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680)
  • Auf Schönheit gebaute Liebe stirbt so schnell wie die Schönheit. (John Donne, engl. Dichter, 1572-1631)
  • Die Muttersprache heißt deshalb Muttersprache, weil die Väter nie zu Wort kommen.
  • Ernste Menschen haben selten Ideen. Ideenreiche sind nie ernst. (Paul Valery, franz. Schriftsteller, 1871-1945)
  • Die Trägheit unseres Geistes ist größer als die unsres Körpers. (Francois Duc de la Rouchefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680)
  • Erotik ist die Überwindung von Hindernissen. Das Verlockendste und populärste Hindernis ist die Moral. (Karl Kraus, österr. Schriftsteller, 1874-1936)
  • Jedermann kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühle aufbringen. Es bedarf aber eines wirklich edlen Charakters, um sich über die Erfolge eines Freundes zu freuen. (Oscar Wilde, brit. Schriftsteller, 1854-1900)
  • No Body is perfect. (Gerhard Uhlenbruck, dt. Imunbiologe)
  • Es ist die gleiche Festigkeit, mit der wir der Liebe zu widerstehen vermögen und durch welche diese erstarkt und dauert; daher sind schwache Menschen, die immer von Leidenschaften getrieben werden, fast niemals wirklich von ihnen erfüllt. (Francois Duc de la Rouchefoucauld, franz. Schriftst., 1613-1680)
  • Gesegnet sei der, der nichts erwartet. Er wird nie enttäuscht werden. (Alexander Pope, engl. Schriftsteller, 1688-1744)
  • Zum zehnten Mal wiederholt, wird es gefallen. (Horaz, römischer Dichter, 65-8 v.Chr.)
  • Dem Schlechten mißfallen heißt, gelobt zu werden. (Seneca, röm. Philosoph, 4-65 n.Chr.)
  • Es gibt wenig Frauen, deren Wert ihre Schönheit überdauert. (La Rouchefaucauld, französischer Schriftsteller, 1613-1680)
  • Kein Mensch kann ein reiner Spezialist sein, ohne im buchstäblichen Sinn ein Idiot zu sein. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • Gefallsucht raubt vielen Frauen die Schönheit, um deren Willen sie die Männer bewundern würden. (Carl Tilly Lindner)
  • Ein Bankier ist ein Mensch, der seinen Schirm verleiht, wenn die Sonne scheint und der ihn sofort zurückhaben will, wenn es zu regnen beginnt. (Mark Twain, amerik. Schriftsteller, 1835-1903)
  • Das Geld gleicht dem Seewasser. Je mehr davon getrunken wird, desto durstiger wird man. (Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
  • Alte Narren sind närrischer als junge. (La Rouchefoucauld, franz. Schr., 1613-1680)
  • Jedes Ding hat zwei Seiten. Fanatiker sehen nur die eine. (Hellmut Walters)
  • Frauen sind austauschbare Instrumente für ein stets identisches Vergnügen. (Marcel Proust, franz. Schriftsteller, 1871-1922)
  • Wußten Sie schon, daß in manchen gesunden Körper ein ziemlicher Blödian steckt? (Dieter Höss)
  • Wir würden kaum etwas glühend verlangen, wenn wir das Verlangte ganz kennen. (Francois Duc de la Rouchefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
  • Über eine Spur von Geist in einer Frau freuen wir uns ebenso wie über ein paar Worte, die ein Papagei richtig herausbringt. (Jonathan Swift, engl. Schriftsteller, 1667-1745)
  • Es ist schlimm, erst dann zu merken, daß man keine Freunde hat, wenn man wirklich Freunde nötig hat. (Plutarch, grich. Phil. & Historiker, 45-125 n.Chr.)
  • Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral. (Bertold Brecht, Dreigroschenoper)
  • Liebe und Freundschaft der meisten Menschen ist ein Füllen der eigenen Leere mit fremden Inhalt. (Friedrich Hebbel, deutscher Dichter, 1813-1863)
  • Nichts hindert so sehr daran, natürlich zu sein, wie der Wunsch, es zu scheinen. (La Rouchefoucauld, franz. Schriftst., 1613-1680, Betrachtungen)
  • Der Vatikan ist die Warze im Gesicht der Kirche. (Paulus Gordon)
  • Das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen, ist beim Erwachen daran denken, ob man nicht wenigstens einen Menschen an diesem Tage eine Freude machen könne. (F. Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
  • Die meisten Menschen haben wie Pflanzen verborgene Eigentümlichkeiten, welche der Zufall aufdeckt. (Francois Duc de la Rouchefoucauld, fr. Schriftst., 1613-1680)
  • Die Moral ist für Sklaven geschaffen, für Wesen ohne Geist. (Henry Miller, am. Schriftst., 1891-1980, Von der Unmoral der Moral)
  • Die Unmöglichkeit einer Antwort ist die Antwort selber. (Eugène Ionesco, franz. Schriftsteller, 1909-1994 , 'Der König stirbt')
  • Das schlimmste an der christlichen Religion ist ihre krankhafte und unnatürliche Einstellung zur Sexualität. (Bertrand Russell, engl. Phil., 1872-1970, 'Warum ich kein Christ bin')
  • Jeder von uns ist sein eigener Teufel, und wir machen uns diese Welt zur Hölle. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • Jeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemanden zeigt. (Mark Twain, amerik. Schriftsteller, 1835-1903)
  • Nur die allergescheitesten Leute benutzen ihren Scharfsinn zur Beurteilung nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst. (Marie von Ebner-Eschenbach ,österr. Schriftst., 1830-1916, Aphorismen)
  • Wer schläft, sündigt nicht. Wer aber vorher gesündigt hat, schläft dann um so besser. (Prof. Dr. Dr. h.c.F. Singer, Meran-Kongreß 1962)
  • Die Wahrheit muß billig sein, wenn man sie verkaufen will. (Hermann Kesten, dt. Schriftsteller, 1900-1996)
  • Was ein richtiger Professor schon als Privatdozent lernt: Das Korsett seines Rückgrats den Bedingungen der Karriere anzupassen. (Martin Kessel, dt. Schriftsteller, 1901-1990)
  • Das Gewissen ist eine Schwiegermutter, deren Besuch nie endet. (Henry Louis Mencken, am. Kritiker, 1890-1956, Vorurteile)
  • Die Frauen haben einen wunderbaren Instinkt für die Dinge. Sie bemerken alles, mit Ausnahme des Selbstverständlichen. (Oscar Wilde, engl. Schriftst., 1954-1900)
  • Sobald eine Sache schiefgegangen ist, nennt man sie 'Experiment', dieses Wort ist doch das Lieblingswort der Pechvögel. (Robert Penn Warren, US-amerik. Schriftsteller, 1905-1989)
  • Die Frau ist wie ein Löschblatt. Sie nimmt alles auf - und gibt es verkehrt wieder. (Curt Goetz, dt. Schausp. u. Schriftst., 1888-1960)
  • Keuschheit ist ebensowenig eine Tugend wie Unterernährung. (Alex Comfort, Biologe)
  • Der Mann hat hauptsächlich deshalb einen Kopf, damit eine Frau ihn verdrehen kann. (Jacques Prevert, fr. Schriftsteller, 1900-1977)
  • Was noch zu leisten ist, das bedenke, was du schon geleistet hast, das vergiß. (Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830-1916)
  • Die offizielle Kirche hat bei allen aktuellen Fragen der Zeit immer versagt. (Probst Heinrich Gruber, in 'Die Zeit')
  • Ein Pessimist ist ein Optimist, der nachgedacht hat. (Dan Bennet, amerikanischer Kolumnist)
  • Nichts ist billiger als sittliche Entrüstung. (Karl Kraus, österr. Schriftst., 1874-1936, Auswahl)
  • Alles ist erlaubt. (Jean-Paul Sartre, frz. Philosoph, 1905-1980)
  • Mancher Mensch hat ein großes Feuer in seiner Seele, und niemand kommt, um sich daran zu wärmen. (Vincent van Gogh, holl. Maler, 1853-1990)
  • Der Fuchs wechselt den Balg, nicht den Charakter. (Gaius Suetonius, röm. Schriftsteller u. Anwalt, 70 n.Chr.-???)
  • Es gibt nur zwei Arten von Menschen, die wirklich fesseln - Leute, die alles wissen und Leute, die überhauptnichts wissen. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt. (Jean Paul Sartre, franz. Philosoph, 1905-1980)
  • Überlasse das Hassen jenen, die zu schwach sind, um lieben zu können. (Michel del Castillo)
  • Es gibt zwei Tragödien im Leben. Die eine: daß die dein Herzenswunsch nicht erfüllt wird. Die andere: daß er es wird. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • Auf welcher Gesetzestafel steht: Die heiligen Gefühle der Theisten müssen respektiert werden, die heiligen Gefühle der A-Theisten aber nicht? (Ludwig Marcuse, dt. Philosoph, 1894-1971)
  • Ich konnte mich nur an einen Mann binden, der dasselbe verabscheute wie ich: die Rechte, die brave Gesinnung, die Religion. (Simone de Beauvoir über Jean-Paul Sartre, 'Der Lauf der Dinge')
  • Ich habe Erfolg, aber ich habe keinerlei Wirkung. (Kurt Tucholsky, dt Schriftsteller, 1890-1935)
  • Irgendwie hat jedes Bekenntnis etwas Lächerliches. (Georges Bernandos, fr. Dichter, 1888-1948)
  • Der Utopist sieht das Paradies, der Realist das Paradies plus Schlange. (Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)
  • Ist es ein Fortschritt, wenn ein Kannibale Messer und Gabel benutzt? (Stanislaw Jerzy Lec, poln. Satiriker, 1909-1966, Unfrisierte Gedanken)
  • Religionen, wenn sie nicht von Zeit zu Zeit erneuert werden, altern wie Bäume. Das Christentum in der uns bekannten Form hat seine Zeit gehabt. Wir wollen eine neue Form, die in Übereinstimmung steht mit der Wissenschaft und dennoch für ein gutes Leben hilfreich ist. (Bertrand Russell, engl. Phil., 1872-1970, Autobiographie)
  • Hätte man bei der Erschaffung der Welt eine Kommission eingesetzt, dann wäre sie heute noch nicht fertig. (George Bernard Shaw, irischer Dichter, 1856-1950)
  • Die Absurdität der religiösen Dogmen macht es zu einer endlosen Aufgabe, gegen sie polemisieren zu wollen. (Arnulf Överland, Vorsitzender der norwegischen Akademie für Sprache und Literatur)
  • Ich mag mich nicht gern mit der Kirche auseinandersetzen; es hat ja keinen Sinn, mit einer Anschauungsweise zu diskutieren, die sich strafrechtlich hat schützen lassen. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
  • Ich wünschte ein Shakespeare zu sein und wurde ein Shaw. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • Hier ruht ein goldenes Herz und eine eiserne Schnauze. (Kurt Tucholsky, 1890-1935, Requiem (Nachruf auf sich selbst)x)
  • Wer nichts weiß, muß alles Glauben. (Marie von Ebner-Eschenbach, 1830-1916, Aphorismen)
  • Trennung läßt matte Leidenschaften verkümmern und starke wachsen. (Francois Duc de La Rouchefoucauld, franz. Schriftsteller, 1613-1680)
  • Was die Welt braucht, ist nicht ein Dogma, sondern eine Bejahung der wissenschaftlichen Forschung zusammen mit dem Glauben, daß die Qualen von Millionen nicht wünschenswert sind, ob sie nun von Stalin oder einer Gottheit, die sich der Gläubige als sein Ebenbild vorstellt, verhängt werden. (Bertrand Russell, engl. Phil., Religion und Moral)
  • ... ein unproduktiver Trunkenbold. (George Bernard Shaw über Oscar Wilde)
  • Der Glaube eines Menschen kann durch kein Glaubensbekenntnis, sondern durch die Beweggründe seiner gewöhnlichen Handlungen festgestellt werden. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig, doch das meiste, was er sagt, ist hohl und falsch. Die Sprache der Tiere ist begrenzt, aber was sie damit zum Ausdruck bringen, ist wichtig und nützlich. Jede kleine Ehrlichkeit ist besser als eine große Lüge. (Leonardo da Vinci, ital. Multitalent, 1452-1519)
  • Die Gläubigen sind selten Denker und die Denker selten gläubig. (Hans Daiber)
  • Ist Liebe ohne Ehe ungesetzlich, dann ist Ehe ohne Liebe unmoralisch. (Sarwapalli Radhakristan, ind. Philosoph u. Politiker, 1888-1975)
  • Falls Sie jemals das Gerücht gehört haben sollten, daß ein männliches Glied unter Kokaineinfluß so hart wird, daß man einen gefrorenen Acker damit umpflügen kann ... das stimmt! (Walter Moers, Schöner Leben mit dem Kleinen Arschloch)
  • Dumme Fragen stellen kann jeder. Aber auf ernst gemeinte Fragen dumme Antworten geben, dazu gehört schon ein gewisses Können.
  • Violence is the last refuge of the incompetent (Isaac Asimov, am. Wissenschaftsautor, 1920-92)
  • Nur wer denkt, irrt auch. (Horst Friedrich)
  • Drogen sind immer böse, Sex verwerflich und die Welt eine Scheibe...
  • Geschirrspüler spülen für einen das langweilige Geschirr und ersparen einem so die Mühe, es selber spülen zu müssen. Videorecorder sehen sich für einen langweilige Fernsehprogramme an und ersparen einem so die Mühe, sie selber ansehen zu müssen. (Dirk Gently's Holistische Detektei)
  • Ein aufrichtiger Irrtum ist keine Lüge, er ist nur ein Schritt auf die Wahrheit zu. (Romain Rolland, franz. Dichter, 1866-1944)
  • Bisher hieß es immer: Computer machen keine Fehler. Dank modernster Hardware wurde jetzt auch dieses Manko beseitigt ... (Holger Lamm über den Pentium)
  • Die Katholiken Terrorisieren das Land mit einer Auffassung vom Wesen der Ehe, die die ihre ist und die uns nichts angeht. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
  • Microsoft is not the answer, Microsoft is the question. NO is the answer.
  • Sex ist nur schmutzig, wenn er richtig gemacht wird. (Woody Allen, am. Schauspieler u. Regiesseur, *1935)
  • Postulate #1: Nothing is better than sex. Postulate #2: Masturbation is better than nothing. Conclusion: Masturbation is better than sex.
  • Macht besitzen und nicht ausüben ist wahre Größe. (Friedl Beutelrock, dt. Schriftstellerin, 1899-1958)
  • Das ist eine Niederlage in der ersten Runde, aber es werden weitere folgen. (Rudolf Scharping zu den Ergebnissen der Europa-Wahl)
  • Aus Lügen, die wir glauben, werden Wahrheiten, mit denen wir leben. (Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)
  • Urlaub? Ich will dahin, wo schwarze, nackte Männer, die meine Sprache nicht sprechen am Strand rumlaufen und meinen Körper mit Öl einreiben... (Golden Girls, Blanche)
  • Tadele nicht den Fluß, wenn du ins Wasser fällst. (Indisches Sprichwort)
  • Manche Sätze von Oscar Wilde sind so sehr sprachgewordene Perversität, so voll frivoler Paradoxie, daß sie nur von einem Päderasten geschrieben sein können. (Hans Natonek)
  • Es muß Arme geben, damit die Reichen das Gebot der Nächstenliebe überhaupt erfüllen können. (Aus einem Hirtenbrief der Bischöfe Spaniens,1954)
  • Wenn ein Mann mit einem Fuß auf einem heißen Ofen und mit dem anderen in einer Kühltruhe steht, würde ein Statistiker sagen, daß der Mann sich durchschnittlich in angenehmer Temperatur befindet. (Walter Heller)
  • Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie eine der ersten. (Mahatma Gandhi, ind. Pol. und Reformator, 1869-1948)
  • Wie alt man geworden ist, sieht man an den Gesichtern derer, die man jung gekannt hat. (Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917-1985)
  • Es ist üblich geworden, immer dann, wenn die Haltung der offiziellen katholischen Kirche in Deutschland während der Nazizeit angezweifelt wird, die Namen der Männer und Frauen zu zitieren, die in Konzentrationslagern und Gefängnissen gelitten haben und hingerichtet worden sind. Aber jene Männer, Prälat Lichtenberg, Pater Delp und die vielen anderen, sie handelten nicht auf kirchlichen Befehl, sondern ihre Instanz war eine andere, deren Namen auszusprechen heute schon verdächtig geworden ist: das Gewissen. (Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917-1985)
  • Hab erbarmen. Das Leben ist schwer genug. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftst., 1890-1935, 'Merkblatt für Geschworene')
  • Alle guten Triebe sind richtig. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • Die Katholiken sitzen vor ihrer Hütte. Ein Heide geht vorbei und pfeift sich eins. Die Katholiken tuscheln: 'Der wird sich schön wundern, wenn er stirbt!' Sie klopfen sich auf den Bauch ihrer Frömmigkeit, denn sie haben einen Fahrschein, der Heide aber hat keinen, und er weiß es nicht einmal. Wie hochmütig kann Demut sein! (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
  • Schönheit wirkt auf den ersten Blick angenehm, aber wem fällt sie auf, wenn sie drei Tage im Haus ist? (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-100)
  • Mein Name ist Barbara Elligmann. (Barbara Elligmann, dt. Moderatorin)
  • Wer sein Haus vom Architekten einrichten läßt, wundere sich nicht, wenn's nachher aussieht, als wohne er gar nicht drin. (Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-1988)
  • Die Liebe geht, wenn die Erwartung getäuscht wird. (Wilhelm Weber-Brauns)
  • Humor und Geduld sind Kamele, mit denen wir durch jede Wüste kommen. (Phil Bassmans)
  • Du kannst nicht Schlittschuhlaufen lernen, ohne dich lächerlich zu machen. Auch das Eis des Lebens ist glatt. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • I can resist everything but temptation. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • Der liebt nicht, der die Fehler des Geliebten nicht für Tugenden hält. (Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
  • Der Dirne Neugier leistet Magddienste der Dirne Geschwätzigkeit. (Marie v. Ebner-Eschenbach, österr. Schriftst., 1830-1916)
  • Die Öffentlichkeit! Wie vieler Narren bedarf es, um eine Öffentlichkeit zu ergeben? (Chamfort, fr. Schriftst. und Philosoph, 1741-94 (Selbstm.))
  • Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • Zeigt den Beweis eurer Liebe, auch öffentlich. (2. Korinther 8,24)
  • Wer mit den Wölfen heult, wird kurz oder lang von ihnen zerrissen. (Adolf Spemann)
  • Selten denkt das Frauenzimmer / Denkt es aber, taugt es nichts! (Friedrich Nietzsche, dt. Phil., 1844-1900)
  • Je mehr wir planen, regeln, reglementieren, desto mehr nimmt das Chaos zu. Das mußte man einmal einsehen: das Chaos ist die Ordnung. (Aurel Schmidt)
  • Zu den wichtigsten Geschlechtsorganen gehört unsere Phantasie (Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, 1898-1979)
  • Die Religion? - Der beliebte Ersatz für den Glauben. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • Sag mir all meine Fehler, von Mann zu Mann. Ich kann alles ertragen, außer Schmeichelei. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1900)
  • Die öffentliche Meinung ist eine von der Presse hochgespielte Seifenblase. (Enzio Hauser)
  • Da wir wissen, daß Gott nichts Böses tun kann, läßt sich leicht erraten, woher die Frau kommt. (Emile Zola, franz. Schriftsteller, 1840-1902)
  • Welche Religion ist die Wahre? Für die Masse jede, für den denkenden Menschen nur die, die er sich selbst aufbaut. (A.O. Weber)
  • Wenn eine Frau fünf Minuten nichts sagt, ist es an der Zeit Wiederbelebungsmaßnahmen zu ergreifen. (anonym)
  • So many men, so little time. (Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980)
  • Begehrst du sie, so sagen sie, du seist vulgär wie alle anderen Männer; begehrst du sie nicht, so sagen sie, du seist impotent. (Pitigrilli)
  • Tief in seinem Inneren weiß jeder Mann, daß er ein wertloser Misthaufen ist. Er ist geil wie ein Vieh und schämt sich deswegen zutiefst. (Valerie Solanas)
  • Wenn ich mich zwischen zwei Sünden entscheiden muss, begehe ich immer diejenige, die ich noch nicht kenne. (Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980)
  • Was man von einem einzigen abkupfert, ist ein Plagiat; was man von zweien abkupfert, ist wissenschaftliche Forschung. (unbekannt)
  • There are two types of people in this world, good and bad. The good sleep better, but the bad seem to enjoy the waking hours much more. (Woody Allen, am. Schauspieler u. Regisseur, 1935-)
  • Ich habe eine Diät gemacht und fettem Essen und Alkohol abgeschworen - in zwei Wochen verlor ich 14 Tage. (Joe E. Lewis)
  • Als ich den Leuten in Nordirland erzählte, dass ich Atheist sei, stand eine Frau im Publikum auf und fragte: "Nun gut, aber ist es der katholische oder der protestantische Gott, an den Sie nicht glauben?" (Quentin Crisp)
  • Das ist schön bei uns Deutschen; keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht. (Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856)
  • Die Asyslbewerberzahlen lägen auf zu hohem Niveau und zu hohes Niveau möchte sich Herr Kanther nicht nachsagen lassen. (Friedrich Küppersbusch, dt. Fernsehmoderator)
  • Die Fortschritte der Medizin sind ungeheuer - man ist sich seines Todes nicht mehr sicher. (Hermann Kesten, dt. Schriftsteller, 1900-1996)
  • Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld lasse sich alles erreichen, darf man sicher sein, daß er nie welches gehabt hat. (Aristoteles Onassis, grich. Reeder)
  • Sterben kann gar nicht so schwer sein - bisher hat es noch jeder geschafft. (Norman Mailer, am. Schriftst.. 1923-)
  • Geld allein macht nicht glücklich, aber es besser, in einem Taxi zu weinen als in der Straßenbahn. (Marcel Reich-Ranicki)
  • Ruhm bedeutet vor allem, daß man zum richtigen Zeitpunkt stirbt. (Alfred Polgar, sterr. Schriftsteller u. Kritiker, 1873-1955)
  • Das Licht am Ende des Tunnels ist meistens eine Leuchttafel, auf der "Kein Ausgang" steht. (unbekannt)
  • Humor zu analysieren ist wie das Sezieren eines Frosches - niemand tut es gern und am Ende ist der Gegenstand der Analyse tot. (unbekannt)
  • Papst John Paul wäre wesentlich beliebter, wenn er sich Papst John Paul George and Ringo nennen würde. (Paul Krassner)
  • Soweit ich weiß, wird in keinem Kirchenlied das hohe Lied der Intelligenz gesungen. (Bertrand Russell, engl. Philosoph und Sozialkritiker, 1872-1970)
  • When I'm good, I'm good. When I'm bad, I'm very good. (Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980)
  • Durch Frauen werden die Höhepunkte des Lebens bereichert und die Tiefpunkte vermehrt. (Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
  • Ein Onkel, der gutes mitbringt, ist besser als eine Tante, die bloß Klavier spielt. (Wilhelm Busch, dt. Dichter und Zeichner, 1832-1982)
  • Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun. (Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schr., 1830-1916)
  • Getretener Quark wird breit - nicht stark. (Johann W. von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
  • Schüchternheit ist ein Fehler, den man nicht tadeln darf, wenn man ihn heilen will. (F. Duc de La Rochefoucauld, frz. Schriftst., 1613-1680)
  • Es gibt nur eine Unannehmlichkeit, die peinlicher ist, als in aller Munde zu sein: nicht in aller Munde zu sein. (Oscar Wilde, engl. Schriftst. 1854-1900)
  • Sex is not the answer. Sex is the question. "Yes" is the answer.
  • Die Kunst zu gefallen, ist die Kunst zu täuschen. (Marquis de Luc de Clapieres Vauvenargüs, frz. phil. Schriftsteller, 1715-1747)
  • Bemüh' Dich nur und sei hübsch froh, der Ärger kommt schon sowieso. (Wilhelm Busch, dt. Dichter und Zeichner, 1832-1882)
  • Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann. (Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftst., 1830-1916)
  • Ein Regenbogen, der eine Viertelstunde steht, sieht man nicht mehr an. (J. W. von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
  • Militärische Intelligenz ist ein Widerspruch in sich. (Groucho Marx, amerik. Komiker, 1895-1977)
  • Alkohol ist keine Antwort, aber man vergißt beim Trinken die Frage. (Henry Mon)
  • Wenn ich nicht verliere, kann er nicht gewinnen. (Boris Becker, dt. Tennisspieler)
  • Das schöne Gefühl, Geld zu haben, ist nicht so intensiv, wie das Scheißgefühl, kein Geld zu haben. (Herbert Achternbusch, dt. Schriftsteller u. Filmemacher, 1938-)
  • Die Unglücklichen schöpfen Trost aus den schlimmeren Leiden anderer. (Äsop, griech. Fabeldichter, 6. Jh. v. Chr.)
  • Das Gehirn ist ein Organ, mit dem wir denken, daß wir denken.
  • Meßgewänder sind das Kostüm der Narren am Himmlischen Hof. (A. Bierce, am. Journalist und Schriftsteller, 1842-1914)
  • Women: You can't live with them, and you can't get them to dress up in a skimpy Nazi costume and beat you with a warm squash. (Emo Phillips)
  • I've been rich and I've been poor. Believe me, rich is better. (Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980)
  • I don't want to be immortal through my work. I want to be immortal through not dying. (Woody Allen, am. Schausp. u. Regisseur, 1935-)
  • Once there was a time when all people believed in God and the church ruled. This time is called the Dark Ages.
  • "He who can, does. He who cannot teaches. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • Democracy is a form of government that substitutes election by the incompetent many for appointment by the corrupt few. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • The quickest way to a man's heart is through his chest, with an axe.
  • Entweder man muss sich auflehnen, oder man macht sich mitschuldig. (Ignazio Silone, ital. Schriftsteller 1900-1978)
  • Wir sprechen fast nur denen gesunden Menschenverstand zu, die unserer Meinung sind. (La Rochefoucauld, frz. Schriftstller, 1613-1680 )
  • Dummheit ist ansteckend, Verstand wächst sich kaum zur Epidemie aus. (Kazimierz Bartoszewicz, 1852-1930)
  • Whenever I'm caught between two evils, I take the one I've never tried. (Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980)
  • Too much of a good thing is wonderful. (Mae West, am. Schauspielerin, 1892-1980)
  • If only God would give me some clear sign! Like making a large deposit in my name in a Swiss bank. (Woody Allen, am. Schauspieler u. Regisseur, 1935-)
  • A diplomat...is a person who can tell you to go to hell in such a way that you actually look forward to the trip. (Caskie Stinnett)
  • A jury consists of twelve persons chosen to decide who has the better lawyer. (Robert Frost, amerik. Lyriker, 1874-1963)
  • Diplomacy is the art of saying 'Nice doggie' until you can find a rock. (Will Rogers, am. Humorist, 1879-1935)
  • I don't know if God exists, but it would be better for His reputation if he didn't. (Jules Renard, franz. Schriftsteller, 1864-1910)
  • I think that God in creating Man somewhat overestimated his ability. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • I thoroughly disapprove of duels. If a man should challenge me, I would take him kindly and forgivingly by the hand and lead him to a quiet place and kill him. (Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1910)
  • The fact that a believer is happier than a skeptic is no more to the point than the fact than a drunken man is happier than a sober one. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • Whenever I hear anyone arguing for slavery, I feel a strong impulse to see it tried on him personally. (Abraham Lincoln, am. Staatsmann, 1809-1865)
  • Das Schlimmste, das ich kenne, ist Untertänigkeit oder der Wunsch, sich unbedingt zu unterwerfen, dieses Mitmachen, Mitlaufen, Mitsingen, Mitmarschieren und dabei auch noch in eine peinliche Euphorie verfallen. (Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917-1985)
  • Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben. (Pearl S. Buck, amerik. Schriftstellerin 1892-1973)
  • Der Erfolg zählt. Die Mißerfolge werden gezählt. (Nikolaus Cybinski, dt. Aphoristiker, geb. 1936)
  • Tu soviel Gutes, wie Du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber. (Charles Dickens, engl. Schriftsteller, 1812-1870)
  • Unter Intuition versteht man die Fähigkeit gewisser Leute, eine Lage in Sekundenschnelle falsch zu beurteilen. (Friedrich Dürrenmatt, schweiz. Schriftsteller 1921-1990)
  • Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes. (Cornelius Gustav Gurlitt, dt. Architekt und Kunsthistoriker 1850-1938)
  • Sich selbst etwas versprechen und es nicht halten ist der nächste Weg zur Nullität und Charakterlosigkeit. (Christian Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)
  • Meinungen sind wie Grundstücke: Erstens sind sie zu teuer, und zweitens kann man nicht immer darauf bauen. (Dieter Hildebrandt, dt. Kabarettist, geb. 1927)
  • Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen. (Victor Hugo, franz. Schriftsteller, 1802-1885)
  • Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, daß man recht haben und ein Idiot sein kann. (Martin Kessel, dt. Schriftsteller 1901-1990)
  • Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Grösse unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit. (Martin Luther King, am. Bürgerrechtler, 1929-1968)
  • Früher standen sich die Menschen näher. Es blieb ihnen nichts anderes übrig. Die Schußwaffen trugen nicht weit. (S. J. Lec, polnischer Satiriker)
  • Die meisten von uns sind wie Litfaßsäulen. Wer zuletzt was draufklebt, hat recht. (Johannes Leppich, dt. Jesuitenpater)
  • Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten. (Francois G. de Levis, 1720-1781)
  • Mein unerschütterliche Glaube an die Dummheit des Tieres Mensch hat mich nie enttäuscht und ist mir im Lauf des Lebens oft zustatten gekommen. (Georg Christoph Lichtenberg, dt. Physiker und Schriftsteller 1742 - 1799)
  • Sex-Leitfäden sind meist Parfümrezepte, verfaßt von Leuten, die einen Stockschnupfen haben. (Henry Miller, amerik. Schriftsteller 1891-1980)
  • Ob ein Mensch ein Gentleman ist, erkennt man an seinem Benehmen denjenigen Menschen gegenüber, von denen er keinen Nutzen hat. (William Lyon Phelps, amerik. Literaturkritiker 1865 - 1943)
  • Der Ruin des Nächsten erfreut Freund und Feind.
  • Wenn wir keine Fehler hätten, würden wir nicht mit so großem Vergnügen Fehler bei anderen entdecken. (Francois Duc de La Rochefoucauld, frz. Schriftsteller, 1613-1680)
  • Ein Kamel ist ein Rennpferd, das von einem Komitee entworfen wurde. Jeder kann seine eigene Meinung haben, aber manche verdient Prügel. Der Unterschied zwischen Psychiater und Patient: der eine hat die Schlüssel. (B. Schleppey)
  • Die Erde ist das einzige Irrenhaus, das von seinen Insassen verwaltet wird. (U. Schmidt)
  • Wenig und Viel sind wandelbar wie Geschenke, je nachdem sie der Gebende oder der Empfangende betrachtet. (Tschuang-tse, chinesischer Philosoph, 4. Jh. v. Chr.)
  • Kein Breitengrad, der nicht dächte, er wäre Äquator geworden, wenn alles mit rechten Dingen zugegangen wäre.
  • Lärm beweist nichts. Oft gackert eine Henne, die bloß ein Ei legte, als hätte sie einen Planetoiden gelegt.
  • Es gibt Menschen, die bringen alle schönen und heroischen Taten fertig, nur eine nicht: sich zu enthalten, den Unglücklichen von ihrem Glück zu erzählen.
  • Das gute Gedächtnis ist wie ein Sack, es behält alles. Das bessere Gedächtnis ist wie ein Sieb, es behält nur, worauf es ankommt. (Hellmut Walters, dt. Aphoristiker, geb. 1930)
  • Das Leben hat keinen Sinn, außer dem, den wir ihm geben. Es ermutigt den Menschen nicht, noch demütigt es ihn. (Thornton Wilder, amerik. Schriftsteller, 1897-1965)
  • Menschliche Reife beginnt dort, wo die Sorge um andere größer wird als um die eigene Person.
  • Universitäten sind Bildungsstätten, die aus Neunmalklugen Siebengescheite machen. (Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, 1722-1873)
  • Die Welt ist in zwei Klassen geteilt, in diejenigen, welche das Unglaubliche glauben, und diejenigen, welche das Unwahrscheinliche tun. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • Daraus, daß die Sonne bisher jeden Tag aufgegangen ist, folgt logisch nicht, daß sie es morgen wieder tut. (Freiherr Carl Friedrich von Weizsäcker, dt. Physiker u. Philosoph, 1912-)
  • Seitdem es Flugzeuge gibt, sind die entfernten Verwandten auch nicht mehr das, was sie einmal waren. (Helmut Qualtinger, öst, Schriftsteller, 1928-1986)
  • Nur Reisen verwandelt das Spießbürgerliche und Kleinstädtische in unserer Brust in etwas Weltbürgerliches und Großstädtisches. (Jean Paul, dt. Dichter, 1763-1825)
  • Alle Reisen haben eine heimliche Bestimmung, die der Reisende nicht ahnt. (Martin Buber, j d. Religionsphil., 1878-1965)
  • Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt. (Joseph von Eichendorff, dt. Dichter, 1788-1856)
  • Wie es Leute gibt, die Bücher wirklich studieren, und andere, die sie nur durchblättern, gibt es Reisende, die es mit Ländern ebenso machen: Sie studieren sie nicht, sondern blättern sie nur durch. (Ferdinando Galiani, ital. Schriftsteller, 1728-1787)
  • Ein Zufall, der Gutes bringt, wird als Vorsehung angesehen, ein Zufall jedoch, der böse ausgeht, ist Schicksal. (Reinhard Baumgart)
  • Das einzige Mittel, das Leben zu ertragen, ist: Es schön zu finden. (Rudolf Leonhard, dt. Schriftsteller, 1889-1953)
  • Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt. (Albert Schweitzer, dt. Theol., Mediziner u. Phil., 1875-1965)
  • Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben. (Mark Twain, am. Schriftsteller, 1835-1903)
  • Das Weltall zerfällt in zwei Teile: Ich und der Rest. (Giovanni Papini, italien. Schriftsteller, 1881-1956)
  • Es ist besser, für etwas zu kämpfen, als gegen etwas. (Amos Bronson Alcott, am. P dagoge u. Phil., 1799-1888)
  • Ein Wunsch kann durch nichts mehr verlieren als dadurch, daß er in Erfüllung geht. (Peter Bamm, dt. Schriftsteller, 1897-1975)
  • Jeder Mensch bereitet uns auf irgendeine Art Vergnügen: Der eine, wenn er ein Zimmer betritt, der andere, wenn er es verläßt. (Hermann J. Bang, dänischer Schriftsteller, 1857-1912)
  • Am meisten fühlt man sich von der Wahrheit getroffen, die man sich selbst verheimlichen wollte. (Friedl Beutelrock, dt. Schriftstellerin, 1899-1956)
  • Es ist besser, Genossenes zu bereuen, als zu bereuen, daß man nichts genossen hat. (Giovanni Boccacio, ital. Dichter, 1313-1375)
  • Einen Wahn verlieren macht weiser als eine Wahrheit finden. (Ludwig Börne, dt. Schriftsteller, 1786-1837)
  • Die Ehe funktioniert am besten, wenn beide Partner ein bißchen unverheiratet bleiben. (Claudia Cardinale)
  • Das Laster korrigiert besser als die Tugend. Ertrage einen lasterhaften Menschen, und du erschrickst vor dem Laster. Erdulde einen tugendhaften Menschen, und sofort haßt du die ganze Tugend. (Tony Duvert)
  • Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf. (Theodor Fontane, dt. Schriftst., 1819-63)
  • Ich weiß nicht, welche Waffen im nächsten Krieg zur Anwendung kommen, wohl aber, welche im übernächsten: Pfeil und Bogen. (Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)
  • Ich stehe Statistiken etwas skeptisch gegenüber. Denn laut Statistik haben ein Millionär und ein armer Kerl jeder eine halbe Million. (Franklin D. Roosevelt, am. Politiker)
  • Derjenige, der zum erstenmal an Stelle eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation. (Sigmund Freud, öst. Psychologe u. Psychiater, 1856-1939)
  • Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht genug für jedermanns Gier. (Mahatma Gandhi, ind. Politiker, 1869-1948)
  • Wenn alles Geld und Grundbesitz auf der Welt gleichmäßig verteilt würde, sagen wir um 15.00 Uhr, dann gäbe es um 15.30 Uhr bereits merkliche Unterschiede in den finanziellen Verhältnissen der Empfänger. (Jean-Paul Getty, am. Milliardär, 1892-1976)
  • Das Menschenleben ist seltsam eingerichtet: Nach den Jahren der Last hat man die Last der Jahre. (Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
  • Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes. (Cornelius Gustav Gurlitt)
  • Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überläßt. (Ernst R. Hauschka, dt. Aphoristiker, 1926-)
  • Viel Wissen bedeutet noch nicht Verstand. (Heraklit, gr. Philosoph, 540-480 v. Chr.)
  • Der Weg ist das Ziel. (Konfuzius, chin. Philosoph, 551-479 v. Chr.)
  • Auf die Arbeit schimpft man nur so lange, bis man keine mehr hat. (Sinclair Lewis, amerik. Romancier, 1885-1951)
  • Fühlst du dich von jemand beleidigt, so stellst du dich geistig unter ihn. (östliche Weisheit)
  • Nur ein mittelmäßiger Mensch ist immer in Hochform. (William Somerset Maugham, engl. Schriftsteller, 1874-1965)
  • Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und zu sagen: Nein! (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
  • Hoffnungen, Pläne und Illusionen sind Verjüngungselemente des Lebens. Es sind Morgenröten, deren Glanz immer wieder bezaubert. (Martin Kessel, dt. Aphoristiker, 1901-1990)
  • Männer sprechen im Durchschnitt um die 25000 Wörter pro Tag und Frauen etwa 30000. Das Dumme ist nur, dass ich abends, wenn ich nach Hause komme, meine 25000 Wörter schon vergeben habe, während meine Frau mit ihren 30000 noch anfängt. (Michael Collins)
  • Schöne Tage - nicht weinen, daß sie vergangen, sondern lächeln, daß sie gewesen. (Rabindranath Tagore, ind. Dichter u. Philosoph, 1861-941)
  • Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben. Wer andere glücklich macht, wird glücklich. (Andre Gide, fr. Schriftsteller, 1869.1951)
  • Zu den herbsten Enttäuschungen des Lebens zählen oft die erfüllten Wünsche. (Karl Heinrich Waggerl, öster. Erzähler, 1897-1973)
  • Die Wissenden reden nicht viel, die Redenden wissen nicht viel. (chinesisches Sprichwort )
  • Die schönste Freude erlebt man immer da, wo sie am wenigsten erwartet wird. (Antoine de Saint-Excupery, fr. Schriftst., 1900-1944)
  • Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. (Antoine de Saint-Excupery, franz. Schriftsteller, 1900-1944)
  • So ist das Leben: Mal verliert man, mal gewinnen die anderen.
  • Vaterland nennt der Staat immer dann, wenn er sich anschickt, auf Menschenmord auszugehen. (aus Romulus der Große, Friedrich Dürrenmatt)
  • Die einzige Freiheit, die diesen Namen verdient, ist das Recht, unser Wohlergehen auf unserem eigenen Wege zu verfolgen, solange wir nicht anderen das ihrige verkümmern oder ihre darauf gerichteten Bemühungen durchkreuzen. (John Stuart Mill, engl. Phil., 1806-73)
  • Sex-Leitfäden sind meist Parfümrezepte, verfaßt von Leuten, die einen Stockschnupfen haben. (Henry Miller, amerik. Schriftst., 1891-1980)
  • Manche Leute kennt man vom Wegschauen besser als vom Hinsehen. (Fritz Muliar)
  • Sorgen sind wie Babys: Je mehr man sie hätschelt, desto besser gedeihen sie. (Helmut Qualtinger, öst. Schauspieler, 1928-86)
  • Taucht ein Genie auf, verbrüdern sich die Dummköpfe. (Jonathan Swift, engl. Schriftst., 1667-1745, Gullivers Reisen)
  • Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden, aber sie schießen damit. (Gerhard Uhlenbruck, dt. Imunbiologe, 1915-)
  • Wozu weibliche Unvernunft imstande ist, hat sich schon an der Idee erwiesen, sich von einer sprechenden Schlange Diätvorschriften geben zu lassen. (Orson Welles, am. Schausp. u. Schriftst., 1915-1985)
  • Zum Denken sind wenige Menschen geneigt, obwohl alle zum Rechthaben. (Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
  • Was man mühelos erreichen kann, ist gewöhnlich nicht der Mühe wert, erreicht zu werden (Sprichwort)
  • Die Vernunft spricht leise, deshalb wird sie so oft nicht gehört (Nehru, ind. Politiker, 1889-1964)
  • Wer nichts Böses tut, hat damit noch nichts Gutes getan. (Heinrich Waggerl, österr. Erzähler, 1897-1973)
  • Ein Urteil läßt sich widerlegen, ein Vorurteil nie. (Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftst., 1830-1916)
  • Das Leben ist ein Spiel. Man macht keine größeren Gewinne, ohne Verluste zu riskieren. (Christine von Schweden, 1626-1689)
  • Arroganz ist die Perücke geistiger Kahlheit. (aus: 'Fliegende Blätter')
  • Schlagfertig ist jede Antwort, die so klug ist, daß der Zuhörer wünscht, er hätte sie gegeben. (Elbert Hubbard, am. Essayist, 1856-1915)
  • Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
  • Gehen Sie ins Theater, solange es noch mit Th geschrieben wird. (J rgen Bossse)
  • Arbeit: eines der Verfahren, durch das A dem B Eigentum erwirbt. (Ambrose Bierce, am. Journalist u. Schriftsteller, 1842-1914)
  • Der Zynismus der Zyniker besteht nicht darin, daß sie sagen, was sie denken, sondern darin, daß sie denken. (Gabriel Laub, tschech. Schriftst. u. Satiriker, 1928-)
  • Früher gab es Märchenerzähler, heute Politiker. (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
  • I can resist everything but temptation. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • Es gibt Wirklichkeiten, die selbst vom Fernsehen nicht todzukriegen sind. (Hans Bernhard Schiff, 1915-1996)
  • Keuschheit ist ebensowenig eine Tugend wie Unterernährung. (Alex Comfort, Biologe)
  • Das ist schön bei uns Deutschen, keiner ist so verrückt, daß er nicht noch einen verrückteren fände, der ihn versteht. (Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856)
  • Schriftsteller: einer, der Leuten Vergnügen liefert, die selbst nicht genug Witz haben, sich zu unterhalten. (Georg Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Wer keine üblen Gewohnheiten hat, hat wahrscheinlich auch keine Persönlichkeit. (William Faulkner, am. Schriftsteller, 1897-1962)
  • Hartnäckige Übellaunigkeit ist ein allzu klares Symptom dafür, daß ein Mensch gegen seine Bestimmung lebt. (Jose Ortega y Gasset, sp. Kulturphil., 1883-1955)
  • Man muß Geist haben, um ihn aufgeben zu können. (Peter Bamm, dt. Schriftsteller, 1897-1975)
  • Die Grausamkeit der meisten Menschen ist Phantasielosigkeit und ihre Brutalität Ignoranz. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
  • Hinter jeder Frau im Nerz steht eine andere, die darüber witzelt, wo sie ihn her hat. (Inge Meysel, dt. Schauspielerin)
  • Schweigen ist der vollkommenste Ausdruck der Verachtung. (Georg Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950)
  • Ich bin der Überzeugung, daß der Mensch die Summe seiner Erlebnisse ist. (Henry Jaeger)
  • Mit der Zeit vollbringen unsere Vorfahren immer ruhmreichere Taten. (Wieslaw Brudzinzki, pol. Aphoristiker,1920-, Katzenjammer)
  • Der Kluge ärgert sich über die Dummheiten, die er machte, der Weise belächelt sie. (Curt Goetz, dt. Schausp. u. Schriftsteller, 1888-1960)
  • Takt ist wohl keine Tugend der Satire. Nur wenn man schneidet, heilt man Geschwüre. (Jan Sztaudynger, Polnische Pointen)
  • Die Ehe ist eine Lotterie, in der die M nner ihre Freiheit und die Frauen ihr Glück aufs Spiel setzen. (franz. Sprichwort)
  • Ein Dekollete sollte kein optischer Selbstbedienungsladen sein. (Ruth Leuwerik)
  • In einer Kleinstadt gibt es nicht viel zu sehen; aber was man dort hört, macht das wett. (Kin Hubbard)
  • Es gibt keinen Unsinn, den man der Masse nicht durch geschickte Propaganda mundgerecht machen könnte. (Bertrand Russell, engl. Philosoph, 1872-1970)
  • Die schönsten Abendkleider würden nur nach der praktischen Funktion (also bedecken und warmhalten) schlecht abschneiden, denn sie enthüllen mehr, als sie bedecken, und wenn Wärme erzeugt wird, dann eher beim bewundernden Gegenüber. (Philip Posenthal, Unternehmer, über die Funktion des Design)
  • Schlagwörter sind keine Argumente, sondern nur zur Faust geballte Gedanken. (Thornton Wilder, am. Schriftsteller, 1897-1975)
  • Der Roulette-Tisch lohnt sich für keinen, ausgenommen für seinen Besitzer; trotzdem ist die Leidenschaft des Spielens allgemein, die Leidenschaft, Roulette-Tische zu halten, dagegen unbekannt. (George Bernhard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Der Karneval ist der (stets mißglückte) Versuch des Spießers, das Unerlaubte in seine Moral einzubeziehen. (Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, 1898-1979, Vom Baum der Erkenntnis)
  • Wer im Dunklen sitzt, zündet sich einen Traum an. (Nelly Sachs)
  • Freiheit ist immer auch die Freiheit der anderen. (Rosa Luxemburg, dt. Politikerin, 1870-1919)
  • Ein Fanatiker ist ein Mensch, der seine Ansichten nicht ändern kann, und der das Thema nicht wechseln will. (Winston S. Churchill, engl. Politiker, 1874-1965)
  • In der Einfalt eines Tieres liegt große Weisheit mit Verlaub - und manchmal liegt große Torheit in der Weisheit der Gelehrten. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950, Die heilige Johanna)
  • Ein Dummer findet immer einen noch Dümmeren, der ihn bewundert, aber er kann sich nicht willentlich verheimlichen, daß dieser Dumme ein Dummer ist. (Simone de Beauvoir, frz. Schriftstellerin, 1908-1986)
  • ... Eines der tollsten Abenteuer, die wir auf dieser Welt haben können: sich selbst zu begegnen. (Wolfgang Borchert, dt. Dichter, 1921-1947)
  • Der Maßstab, den wir an die Dinge legen, ist das Maß unseres eigenen Geistes. (Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftst., 1830-1916)
  • Jeder bezeichnet seine Irrtümer als Erfahrung. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • Die Zeitung ist die Konserve der Zeit. (Karl Kraus, österr. Schriftsteller, 1874-1936)
  • Skepsis ist das Zeichen - und sogar die Pose - des gebildeten Verstandes. (John Dewey, am. Philosoph u. Erziehungswissenschaftler, 1859-1952)
  • Zu fragen bin ich da, nicht zu antworten! (Henry Ibsen, norw. Dichter, 1828-1906)
  • Gegen wen ich denke? Gegen diejenigen, die es mir verbieten. (Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966)
  • Abschied ist die innigste Weise menschlichen Zusammenseins. (Hans Kudszus, dt. Aphoristiker u. Schriftsteller, 1901-1977)
  • Schließlich, und endlich: was vermisse ich unter meinen Mitmenschen am meisten: Wirkliche, wirkliche Phantasie. (Christian Morgenstern, dt. Dichter, 1871-1914)
  • Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern, die ältere heißt Inquisition. (Johann Nepomuk Nestroy, österr. Dichter u. Schriftsteller, 1808-1862)
  • Mütter vergessen gerne, daß die Nabelschnur schon mit der Geburt getrennt wird. (Vera Caspar)
  • Die Ehe, die wahre Festung der bürgerlichen Moral. (George Bernhard Shaw, Was ich der deutschen Kultur verdanke)
  • Niemand ist so gut oder so schlecht, wie er während seiner Scheidung gemacht wird. (J.J. Disenberg)
  • In der Stadt lebt man zu seiner Unterhaltung, auf dem Lande zur Unterhaltung der anderen. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • Entrüstung - ein Gallenwespenprodukt, das im wesentlichen aus Schaum besteht. (Heinrich Wolfgang Seidel, dt. Schriftst., 1876-1945)
  • Abstinenzler: ein schwacher Mensch, welcher der Versuchung erliegt, sich selbst eines Vergnügens zu berauben. (A. Bierce, am. Journalist u. Schriftsteller, 1842-1914)
  • Wir leben in einer Zeit der Schnüffelei. Heutzutage bedroht man Menschen nicht mit einem Dolch, sondern mit einem Dossier. (Vance Packard, am. Journalist, 1914-)
  • Zur Unterhaltung einer Party trägt niemand so viel bei wie diejenigen, die gar nicht da sind. (Audrey Hepburn, am. Schauspielerin, 1929-1993)
  • Alt ist man dann, wenn man an der Vergangenheit mehr Freude hat als an der Zukunft. (John Knittel, schweizer. Schriftsteller, 1891-1970)
  • Je härter die Gesetze, desto stärker die Unfallflucht. (Rechtsanwalt Dr. Simon)
  • Eine Reise ist wie eine Liebe, eine Fahrt ins Unbekannte. (Peter Bamm, dt. Schriftsteller, 1897-1975)
  • Abstinenzler sind Leute, die vom Verzichten nicht genug bekommen können. (Michael Pfleghar, dt. Showregisseur, 1933-)
  • Schön ist eigentliches alles, was man mit Liebe betrachtet. (Chr. Morgenstern, dt. Dichter, 1871-1914)
  • Trudele durch die Welt. Sie ist so schön, gib dich ihr hin, und sie wird sich dir geben. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
  • Die einzige Sprache, die jeder versteht, ist die Sprache des menschlichen Gesichts. (Ernst Bloch, dt. Philosoph, 1885-1977)
  • Werbung ist die Mystik des 21. Jahrhundert. (Thomas Niederreuther, dt. Aphoristiker, *1909)
  • Das Wesen der Romantik ist die Ungewißheit. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • Ein Schmeichler ist ein Freund, der dir unterlegen ist oder vorgibt, es zu sein.
  • Am Anfang war das Wort - am Ende die Phrase. (Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966)
  • In einer irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen, ist schon ein Widerspruch in sich. (Voltaire, frz. Schriftsteller u. Philosoph, 1694-1778)
  • Liebe ist die Anziehungskraft des Geistes, wie die Schwerkraft die Anziehungskraft der Körper ist. (Valerie Marie Breton, dt. Schriftstellerin)
  • Sich glücklich fühlen, auch ohne Glück - das ist Glück. (Marie von Ebner Eschenbach, österr. Schriftst., 1830-1916)
  • Schönheit ist Tiefe der Fläche. (Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)
  • Pervers: was dem anderen mißfällt. (Frank Thieß, dt. Dramatiker u. Essayist, 1890-1977)
  • Der niederträchtigste Fruchtabtreiber ist der, welcher versucht, den Charakter eines Kindes zu formen. (George Bernard Shaw, Katechismus für Umstürzler)
  • Nur Reisen ist Leben, wie umgekehrt das Leben Reisen ist. (Jean Paul, dt. Dichter, 1763-1825)
  • Lesen ist für den Geist das, was Gymnastik für den Körper ist. (Joseph Addison, engl. Dichter, 1672-1719)
  • Ich bin kein Jude! Ich sehe bloß so intelligent aus! (Werner Finck zu einem NS-Rollkommando)
  • Schlagzeilen - das ist Weltgeschehen in Pillenform. (Norman Mailer, am. Schriftsteller, 1923-)
  • Der Langweiler ist ein Mensch, der, wenn du dich nach seinem Befinden erkundigt, es dir erklärt. (Channing Pollock, amer. Dramatiker, 1880-1937)
  • Ehefrau: die Steuer, die man für den Luxus bezahlen mu , Kinder zu haben. (Gabriel Laub, tschechischer Schriftst., *1828)
  • Risiko ist die Bugwelle des Erfolges. (Carl Amery, dt. Schriftsteller, 1922-)
  • Vorsicht ist das, was wir bei anderen Feigheit nennen. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • Appetit ist die Luxusausgabe des Hungers. (Anita, eigtl. Anita Daniel, am. Schriftstellerin, 1902-)
  • Wenn zwei Menschen immer dasselbe denken, ist einer von ihnen überflüssig. (Winston Churchill, br. Staatsmann, 1874-1965)
  • Zank ist Rauch der Liebe. (Ludwig Börne, dt. Schriftsteller, 1786-1837)
  • Wenn die Neugier sich auf ernsthafte Dinge richtet, dann nennt man sie Wissensdrang. (Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftst., 1830-1916)
  • Wahlbetrug: verbotene Beeinflussung des Wahlergebnisses nach der Wahl. Gegensatz: Wahlversprechen (Rolf Haller, dt. Schriftsteller, 1922-)
  • Schlagfertigkeit ist das, was dir auf dem Nachhauseweg einfällt. (unbekannt)
  • Geduld ist die Tugend der Kraft- o. Mutlosen. (Christine von Schweden, 1626-1689)
  • Schule: Mit Zivilismus getarnte Minderjährigenkaserne. (Rudolf Rolfs, dt. Satiriker, *1920)
  • Die Träne ist die Sprache der Seele und die Stimme des Gefühls. (Filippo Pananti, ital. Dichter, 1766-1837)
  • Langweiler: ein Mensch, der redet, wenn du wünscht, daß er zuhört. (Ambrose Bierce; am. Journalist, 1842-1914)
  • Pagen sind Edelleute, die den Damen, wenn sie die Schloßtreppe hinaufgehen, die Röcke hochheben. (Definition eines Kindes)
  • Erwarte nicht von einem, der einen Knebel im Munde hat, daß er dir das sagt. (Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
  • Eine Vernunftehe schließen heißt in den meisten Fällen, alle seine Vernunft zusammenzunehmen, um die wahnsinnigste Handlung zu begehen, die ein Mensch begehen kann. (Marie von Ebner-Eschenbach, sterr. Schriftst., 1830-1916)
  • Fernsehen - Rundfunk für Phantasielose (Rudolf Rolfs, dt. Satiriker, 1920-)
  • Feierlichkeit nennt man jenen Nebel, welchen die Dummheit zu ihrem Schutze erzeugt, wenn sie in die Enge getrieben wird. (Heimito von Doderer, öst. Schriftsteller, 1896-1966)
  • Schreckliches Klima, das durch Eintracht des demographischen Hochs mit dem geistigen Tief entsteht. (Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
  • Unmoral ist die Moral derer, die sich amüsieren. (Henry Lois Mencken, amer. Kritiker, 1880-1956)
  • Statistik ist ein Verfahren, welches gestattet, geschätzte Größen mit der Genauigkeit von Hundertstelprozent auszudrücken. (Helmar Nahr, dt. Mathematiker u. Wirtschaftswissenschaftler, *1931)
  • Das Schmollen ist eigentlich das Aufprotzen der weiblichen Artillerie; wer bereits öfter beschossen wurde, fühlt sich schon versucht, bei der bloßen Veranstaltung die weiße Fahne auszustrecken. (Graf Christian Ernst von Bentzel-Sternau, dt. Schriftsteller, 1767-1849)
  • Vitamine: kleine, bekömmliche Tiere, die am Salat entlangklettern. (Kindermund)
  • Die gefährlichsten Unwahrheiten sind Wahrheiten, mäßig entstellt. (Lichtenberg, dt. Schriftst.u. Physiker, 1742-1799)
  • Hüte dich vor Eintagsfliegen. Ihre Zeit ist begrenzt. (Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
  • Im Himmel sind Heilige gut aufgehoben. Auf Erden können sie einem das Leben zur Hölle machen. (Richard J. Cushing, amer. Kardinal, 1895-1970)
  • Den Reiz des Verbotenen kann man nur kosten, wenn man es sofort tut. Morgen ist es vielleicht schon erlaubt. (Jean Genet, franz. Schriftsteller, 1910-1986)
  • Wer in Geld schwimmt, hält den Rettungsring für eine Zumutung. (Ernst R. Hauschka, dt. Aphoristiker, 1926-)
  • Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren. (Andre Gide, franz. Schriftsteller, 1869-1951)
  • Das Vorurteil ist ein Floß, an das sich der schiffbrüchige Geist klammert und ins Sichere rudert. (Ben Hecht, am. Schriftst. u. Journalist, 1894-1964)
  • Phantasie ist etwas, was sich manche Leute gar nicht vorstellen können. (Gabriel Laub, tschech. Satiriker, 1928-)
  • Binde einen Fetzen um einen Stock, halte ihn hoch, und du wirst sehen, wie viele ihm wie einem Banner folgen werden. (Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
  • Der Zensor ist ein Beamter, der Dinge empfiehlt, indem er sie verbietet. (Frank Wedekind, dt. Schriftsteller, 1864-1918)
  • Bildung zeigt sich bei Mann und Weib darin, wie sie sich streiten. (Georg Bernard Shaw, irischer Schriftst., 1856-1950)
  • Spargel und Menschen haben ein gemeinsames Schicksal: sobald einer den Kopf hochreckt, wird er abgestochen. (Eugen Gerstenmaier, dt. Theologe u. Politiker, 1906-1986)
  • Jede Roheit hat ihren Ursprung in einer Schwäche. (Seneca, röm. Philosoph, 4 v.Chr. - 65 n.Chr.)
  • Wenn ein Kolonialwarenhändler in seinem kleinen Laden so viele Dummheiten und Fehler machte wie die Staatsmänner und Generäle in ihren großen Ländern, wäre er in spätestens vier Wochen bankrott. (Erich Kästner, dt. Schriftsteller, 1899-1974)
  • Ein Blitz sollte sich schämen, im Blitzableiter zu enden. (Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
  • Die chemische Analyse der sogenannten dichterischen Inspiration ergibt 99
  • Whisky und 1
  • Schweiß. (William Faulkner, am. Schriftsteller, 1897-1952)
  • Die Menschen früherer Zeiten waren genauso schlecht wie wir. Sie wußten es nur nicht so genau. (Tennessee Williams, am. Schriftsteller, 1911-1983)
  • Je reiner die Schuld der Opfer, desto schmutziger die Hände der Henker. (Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
  • Ungehorsam ist für jeden, der die Geschichte kennt, die recht eigentliche Tugend des Menschen. (Oscar Wilde, engl. Schriftst., 1854-1900)
  • Humor ist keine Gabe des Geistes, er ist eine Gabe des Herzens. (Ludwig Börne, dt. Schriftst., 1786-1837)
  • Was kann schon auf dem harten Boden der Tatsachen gedeihen. (Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
  • Ideologie: Philosophie aus Fertigbauteilen. (Horst Dieter Schlosser, dt. Germanist, 1937-)
  • Bigamie: eine Frau zuviel. Monogamie: dasselbe. (Oscar Wilde, engl. Schriftst., 1854-1900)
  • Beleidigungen sind die Argumente derer, die unrecht haben. (Rousseau, schw.-frz. Phil.; 1712-1778)
  • Der Steuermann umgab sich gern mit Nullen. Er hielt sie für Rettungsringe. (Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
  • Menschen, die wie Götter verehrt werden, verlieren mit der Zeit tatsächlich ihre menschlichen Züge. (Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
  • Phantasten sagt man oft von Menschen, deren Uhr vorgeht. Sie sehen alles ein bißchen früher. (Anita, am. Schriftst., 1902-)
  • Am meisten freut man sich über den guten Ruf, den man nicht verdient hat. (Francoise Sagan, franz. Schriftstellerin, 1935-)
  • Es gibt fruchtbare Wüsten, wo Straußenköpfe bestens gedeihen. (Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
  • Das Geheimnis des Agitators ist, sich so dumm zu machen, wie seine Zuhörer sind, damit sie glauben, sie seien so gescheit wie er. (Karl Kraus, sterr. Schriftsteller, 1874-1936)
  • Die Ehe ist das teuerste Verfahren, seine Wäsche umsonst gewaschen zu bekommen. (Franklin Jones, am. Schriftsteller)
  • Wer die Wahrheit hören will, den sollte man vorher fragen, ob er sie ertragen kann. (Ernst R. Hauschka, dt. Aphoristiker, 1926-)
  • Anonym darf auftreten, wer tatsächlich ein Nichts ist. (Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
  • Wirf den Stein als erster, sonst nennt man dich einen Epigonen. (Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966, Allerletzte unfrisierte Gedanken)
  • Das Lächeln ist ein Licht, das sich im Fenster eines Gesichtes zeigt, und anzeigt, daß das Herz daheim ist. (Unbekannt)
  • Gebildet ist, wer weiß, wo er findet, was er nicht weiß. (Georg Simmel, dt. Philosoph u. Soziologe, 1858-1918)
  • Hineinspringen und wie ein Maulwurf darin herumw hlen... (Dagobert Duck)
  • Es wird wohl immer - davon kann man ausgehen - die Notwendigkeit für ein bestimmtes Ma an Verkaufst tigkeit geben. Doch das Ziel des Marketing ist es, den Verkauf überflüssig zu machen. Das Ziel des Marketings ist es, den Kunden so gut zu kennen und zu verstehen, da ihm das Produkt oder die Dienstleistung angemessen ist und sich von selbst verkauft. Im Idealfall sollte das Marketing zum Kunden führen, der zum Kauf bereit ist. Dann mü te dem Kunden nur noch das Produkt bereitgestellt werden. (Peter Drucker)
  • Man muß viel Geschmack haben, um dem seines Zeitalters zu entgehen. (Simon-Theodore Jouffroy, franz. Phil., 1796-1842)
  • Ein schwacher Verstand ist wie ein Mikroskop, das Kleinigkeiten vergr ert und gro e Dinge nicht erfa t. (Graf Chesterfield, brit. Staatsmann & Politiker, 1694-1773)
  • Was alle erfolgreichen Menschen miteinander verbindet, ist die Fähigkeit, den Graben zwischen Entschlu und Ausführung äu erst schmal zu halten. (Peter F. Drucker)
  • Das Mädel ist schön, schlank, führt einen netten Fu . Unterm Dach mag's aussehen, wie's will. Darüber guckt man bei euch Weibsleuten weg, wenn's der liebe Gott Parterre nicht hat fehlen lassen. (Schiller, Kabale und Liebe)
  • Wer auf Grund seines Reichtums und seiner Ehrenstellung einen höheren Rang einnimmt, ist nicht gro . Warum erscheint er aber als gro ? Weil man ihn mit dem Sockel mi t. (Seneca, röm. Philosoph, 4-65 n.Chr.)
  • Das höchste Glück des Lebens besteht in der Überzeugung, geliebt zu werden. (Victor Hugo, franz. Schriftst., 1802-1885)
  • Eine Kleinstadt ist eine Stadt, in der die wichtigsten Lokalnachrichten nicht gedruckt, sondern gesprochen werden. (Jaques Tati, Schauspieler, 1908-1982)
  • Wie soll einer, der das Häßliche nicht kennt, wissen, was schön ist? (Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, 1722-1873)
  • Die Dummheit ist die sonderbarste aller Krankheiten. Der Kranke leidet niemals an ihr. Aber die anderen leiden. (Paul-Henri Spaak, sozialistischer Politiker, 1899-1972)
  • Staatsmänner und schöne Frauen haben kein Gefühl für ihren allmählichen Verfall. (Lord Chesterfield, brit. Staatsmann & Politiker, 1694-1773)
  • Mit drei Prozent Zinsen versucht die Bank mein Kapital zu beleidigen. (Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, 1722-1873)
  • Der gewöhnliche Kopf ist immer der herrschenden Meinung und der herrschenden Mode konform. (C. Lichtenberg, dt. Physiker u. Schriftst., 1742-1799, Philosophische Bemerkungen)
  • Schönheit sollte besteuert werden, und jede schöne Frau sollte ihre Steuer selbst festsetzen. Eine solche Steuer würde gerne gezahlt und hätte die besten Wirkungen. (Dean Swift)
  • Es kommt nicht drauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird. (Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, 1722-1873)
  • Im Schatten eines mächtigen Baumes gedeihen keine saftigen Früchte. (Sprichwort)
  • Es gibt zwei Arten von Narren. Die einen sagen: "Das war schon immer so, und deshalb ist es gut!" Und die anderen sagen: "Das ist neu, und deshalb ist es besser."
  • Wer seinen Mund nicht halten kann, der wird auch sein Wort nicht halten. (Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, 1722-1873)
  • Gut zurechtgemacht fürs Ausgehen ist eine Frau dann, wenn ihr Begleiter lieber mit ihr Zuhause bliebe. (Olga Tschechowa, Schauspielerin, 1897-1982)
  • Schön ist dasjenige, was ohne Interesse gefällt. (I. Kant, dt. Philosoph, 1724-1804)
  • Erst das Böse gibt dem Guten seine Leuchtkraft. (Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, 1722-1873)
  • Wir sind Diplomaten. Das hei t: Wenn wir sagen, was wir denken, haben wir uns versprochen. (Henry Morton Robinson, Der Kardinal)
  • Um einen Staat zu beurteilen, mu man seine Gefängnisse von innen ansehen. (Leo Tolstoi, 1828-1910)
  • Warum können wir uns an die kleinste Einzelheit eines Erlebnisses erinnern, aber nicht daran, wie oft wir es ein und derselben Person erzählt haben? (La Rochefoucauld, frz. Schriftstelller, 1813-1860)
  • Der Himmel ist nicht an einem bestimmten Ort. Der Himmel ist überall dort, wo Harmonie ist. (Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, 1722-1873)
  • Der hundertprozentige Amerikaner ist ein neunzigprozentiger Idiot. (George Bernhard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Ich verachte Leute, die Hunde halten. Das sind Feiglinge, die sich nicht trauen, die Leute selber zu bei en. (August Strindberg, schwedischer Dichter, 1849-1912)
  • Wenn Du wünscht, da ein anderer Dein Geheimnis bewahre, dann bewahre es zuerst selbst.
  • Marketing ist zu wichtig, um es allein der Marketingabteilung zu überlassen. (Dave Packard von Hewlett-Packard)
  • Mord und Todesstrafe sind nicht Gegensätze, die einander aufheben, sondern Ebenbilder, die ihre Art fortpflanzen. (George Bernhard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Wer die Ursache nicht kennt, nennt die Wirkung Zufall. (Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, 1722-1873)
  • Alles Gro e und Gescheite existiert in der Minorität Es ist nie daran zu denken, da die Vernunft populär werde. Leidenschaften und Gefühle mögen populär werden, aber die Vernunft wird immer nur im Besitze einzelner Vorzüglicher sein. (Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter)
  • Warum ich dritte Klasse reise, fragen sie? - Weil es auf diesem Schiff keine vierte Klasse gibt. (Dagobert Duck)
  • Jede neue Mode wird zuerst von den Frauen aufgegriffen, für die sie nicht geeignet ist.
  • Kaum hat der Esel ein paar Streifen, schon nennt er sich Zebra. (Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, 1722-1873)
  • Ein Geschenk ist genau soviel wert wie die Liebe, mit der es ausgesucht worden ist. (Thyde Monnier, eig. Mathilde, 1887-1967)
  • Bildschöne Frauen sind selten charmant, weil sie es nicht nötig haben, charmant zu sein.
  • Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel. (Konfuzius, chin. Phil., 551-479 v.Chr.)
  • Mode ist die Uniform der Zivilisten. (Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, 1722-1873)
  • Alle Menschen sind sterblich. Sokrates war sterblich. Daher sind alle Menschen Sokrates. (Woody Allen, am. Schauspieler u. Regisseur, 1935-)
  • Ein wahrhaft gro er Mann wird weder einen Wurm zertreten, noch vor dem Kaiser kriechen. (Benjamin Franklin, amerikan. Staatsmann, Schriftsteller u. Wissenschaftler, 1706-1790)
  • Leben, das Sinn hätte, fragte nicht danach. (Theodor Adorno, dt. Philosoph u. Soziologe, 1909-1969)
  • Die Damen, die sich gerne schminken, die lassen sich wohl selbst bedünken, da die Natur an ihren Gaben mu etwas übersehen haben. (Logau, Geschminkte Weiber)
  • Wer sich frei entfalten will, muß viele Ratschläge in den Wind schlagen können. (Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, 1722-1873)
  • Die Guillotine ist eine Maschine, die den Kopf im Handumdrehen entfernt und das Opfer nichts anderes spüren lä t als ein Gefühl erfrischender Kühle. (Dr. Ignace Guillotin, frz. Arzt, 1738-1814)
  • Die öffentliche Meinung, auf die die Zeitungen sich berufen, ist die Meinung derer, die sie aus den Zeitungen beziehen. (Helmut Arntzen)
  • Perversitäten und Pornographie sind bis zu einer gewissen Grenze Aufrichtigkeit, aber wer bestimmt diese Grenze? (Max Schwarz)
  • Das hab ich schon mal gemacht, das brauch ich nicht noch mal machen. (Joachim Kitzman)
  • Hart war sein Schädel, weich sein Hirn. (Hans Leopold Davi)
  • Ignoranz ist nicht wissen, sondern nicht wissen wollen. (Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, 1722-1873)
  • Sagt eine Dame 'Nein', so bedeutet das 'Vielleicht'; sagt sie 'Vielleicht', dann denkt sie dabei 'Ja', sagt sie 'Ja' - ist sie keine Dame. (Talleyrand, fr. Staatsmann u. Diplomat, 1754-1838)
  • Image - Persönlichkeit in Pulverform (instant personality). Sofort fertig, sofort vergessen. (Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller, 1921-88)
  • Man möchte zuweilen ein Kannibale sein, nicht um den oder jenen aufzufressen sondern um ihn auszukotzen. (E.M. Ciovan)
  • Morgen ist auch ein Tag, sagt der Optimist. (Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, 1722-1873)
  • Ein Sprichwort ist ein kurzer Satz, der sich auf lange Erfahrung gründet.
  • Erfahrungen sind Ma arbeit. Sie passen nur dem, der sie macht. (Carlo Levi, italien. Arzt u. Schriftsteller, 1902-1975)
  • Die beste Methode, einen Narren von seinem Irrtum zu überzeugen, besteht darin, ihn seine Dummheit ausführen zu lassen.
  • Trinke, wenn du glücklich bist, niemals wenn du unglücklich bist. (Gilbert K. Chesterton, engl. Schriftsteller, 1874-1936)
  • Kein Kunde kauft jemals ein Erzeugnis. Er kauft immer das, was das Erzeugnis für ihn leistet. (Peter F. Drucker)
  • Gehe mit Menschen um wie mit Holz! Nur weil ein Stückchen wurmstichig ist, würdest du nie den ganzen Stamm wegwerfen. (Aus China)
  • Denken ist oft schwerer, als man denkt. (Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, 1722-1873)
  • Immer lernt der Kluge vom Dummen mehr als der Dumme vom Klugen. (P. Rosegger, österr. Schriftsteller, 1843-1918, Heimgärtners Tagebuch)
  • Auch die Bretter, die man vor dem Kopf hat, können die Welt bedeuten. (Werner Finck, dt. Kaberettist & Schauspieler, 1902-78)
  • Es gibt zwei Arten guter Menschen: Die Toten und die Ungeborenen. (Chinesisches Sprichwort)
  • Da man einem Wasser nicht auf den Grund blicken kann, beweist noch nicht, da es tief ist. (Egon Friedel)
  • Eine sch ne Menschenseele zu finden ist Gewinn. (Johann Gottfried von Herder, dt. Philosoph, 1744-1803)
  • Nichts macht mir so viel Arbeit wie der Entschluss zu arbeiten. (Gabriel Laub, tschechischer Schriftst. u. Satiriker, 1928-)
  • Die Ehe ist eine obszöne Einrichtung zur Ausbeutung der M nner. (Esther Vilar, dt. Schriftstellerin, 1935-)
  • Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden, aber sie schie en damit. (Gerhard Uhlenbruck, dt. Aporistiker)
  • Das ist seltsam, daß Männer, die sich für Sachverständige ausgeben, einander widersprechen und von einerlei Sache nicht einerlei Begriff haben. (Lukian, altgr. Schriftsteller, 120-180 n. Chr.)
  • Die kürzesten Wörter, nämlich ja und nein, erfordern das meiste Nachdenken. (Pythagoras, griech. Philosoph, um 570 - 497/496 v. Chr.)
  • Um Geld verachten zu können, muß man es haben. (Kurt Götz, dt. Schauspieler & Schriftsteller, 1888-1960)
  • Wer nicht zu sich selbst steht, verliert sich am Beispiel anderer. (Hans Arndt)
  • Am meisten freut man sich über den guten Ruf, den man nicht verdient hat. (Francoise Sagan, französische Schriftstellerin, 1935-)
  • In den verdorbensten Staaten gibt es die meisten Gesetze. (Tacitus, röm. Geschichtsschreiber, 55 v. Chr.)
  • Was wir wissen, ist ein Tropfen; was wir nicht wissen, ein Ozean. (Sir Isaac Newton, engl. Physiker, 1643-1727)
  • Sterben kann gar nicht so schwer sein - bisher hat es noch jeder geschafft. (Norman Mailer, am. Schriftsteller, 1923-)
  • Die Ehe ist eine lange Mahlzeit, die mit dem Dessert beginnt. (Henri Toulouse-Lautrec, frz. Maler u. Graphiker, 1864-1901)
  • Abnehmen ist ganzfach: Man darf nur Appetit auf Dinge bekommen, die man nicht mag. (Jane Russel)
  • Irische Männer sind die einzigen auf der Welt, die über ein Dutzend nackte Frauen hinwegsteigen würden, um zu einer Flasche Bier zu kommen. (unbekannt)
  • Das Rezept für Gelassenheit ist ganz einfach: Man darf sich nicht über Dinge aufregen, die sich nicht zu ändern sind. (Helen Vita)
  • Der Mensch sollte sich niemals genieren einen Irrtum zuzugeben, zeigt er doch damit, daß er sich entwickelt, daß er gescheiter ist als gestern. (Jonathan Swift, irisch-engl. Schriftst., 1667-1745)
  • Aus seinem inneren Wesen heraus muß der Verkäufer dem Kunden als Mensch Achtung und Interesse entgegenbringen - und nicht nur das Interesse, das man an einem Geldautomaten hat, den man ausnehmen will. (Paul Sherlock, Unternehmen als Kunden)
  • Die wahre Beredsamkeit besteht darin, das zu sagen, was zur Sache gehört, und eben nur das. (Francois de La Rochefoucauld, frz. Schriftsteller, 1613-1680)
  • Aufklärung nennt man den Vorgang, bei dem ein Erwachsener mit Hilfe aller seiner Kenntnisse den Kindern ein Viertel von dem erzählt, was sie schon wissen. (Wolfgang Herbst, deutscher Aphoristiker und Schriftsteller, 1925-)
  • Beurteile einen Menschen lieber nach seinen Handlungen als nach seinen Worten; denn viele handeln schlecht und sprechen vortrefflich. (Matthias Claudius, dt. Dichter, 1740-1815)
  • Als er sich endlich eine Position geschaffen hatte, die es ihm ermöglichte, alles zu sagen, was er dachte, dachte er nur noch an seine Position. (Gabriel Laub, tschechischer Schriftst. u. Satiriker, 1928-)
  • Es ist mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung. (Jean-Jaques Rosseau, schw.-frz. Philosoph, 1712-1778)
  • Die einen werden durch großes Lob schamhaft, die anderen frech. (Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
  • Jedem kann es mal passieren, daß er Unsinn redet, schlimm wird es erst, wenn er es feierlich tut. (Michel de Montaigne, fr. Schriftsteller u. Philosoph, 1533-1592)
  • Je weicher die Wahrheit, desto steifer der Standpunkt. (Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966)
  • Die Zeit ist ein guter Arzt, aber ein schlechter Kosmetiker. (William Sommerset Maugham, engl. Schriftsteller 1874-1965)
  • Der moderne Mensch betrachtet Geld als ein Mittel, zu mehr Geld zu kommen. (Bertrand Russell, engl. Philosoph, 1872-1970)
  • Der Mensch leidet an einer fatalen Spätzündung: Er begreift alles erst in der nächsten Generation (Stanislaw Jerzy Lec, pol. Satiriker, 1909-1966)
  • Alle Menschen sind klug; die einen vorher, die anderen nachher. (Chinesisches Sprichwort)
  • Die Menschen von heute wünschen das Leben von übermorgen zu den Preisen von vorgestern. (Tennessee Williams, am. Schriftsteller, 1911-1983)
  • Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen. (Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1903)
  • Unser Leben ist viel schwerer als das unserer Vorfahren, weil wir uns so viele Dinge anschaffen müssen, die uns das Leben erleichtern. (Gabriel Laub, tschechischer Schriftst. u. Satiriker, 1928-)
  • Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden. (Clemens von Brentano, dt. Dichter, 1778-1842)
  • Man hat einen Menschen noch lange nicht bekehrt, wenn man ihn zum Schweigen gebracht hat. (John Morley of Blackburn, brit. Historiker und Politiker, 1838-1923)
  • Sollten die VW-Bosse wirklich den Zuschlag (f r Rolls Royce) erhalten, dann m ten sie zumindest ihren Werbeslogan variieren. 'Er l uft und l uft und l uft' lautet beim 25-Liter Spritfresser dann: 'Er s uft und s uft und s uft...' (Thomas Bartel)
  • Das ist eines der tragischen Mißverständnisse unserer Zeit: Wir glauben, wenn etwas unzweifelhaft als falsch bewiesen ist, müsse das Gegenteil richtig sein. (Salvador de Madariaga y Rojo, span. Schriftsteller, 1886-1978)
  • Diejenigen fürchten das Pulver am meisten, die es nicht erfunden haben. (Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856)
  • Bei vielen Leuten beginnt das Gewissen erst dort, wo der Vorteil aufhört. (Haile Selassie I., äthopischer König und Kaiser, 1892-1975)
  • Moral ist, wenn man so lebt, daß es gar keinen Spaß macht, so zu leben. (Edith Piaf, frz. Chansonsängerin, 1915-1963)
  • Der Reichtum gleicht dem Seewasser. Je mehr man davon trinkt, desto durstiger wird man. (Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
  • Bleib ruhig: In hundert Jahren ist alles vorbei. (Ralph Waldo Emerson, am. Philosoph, 1803-1882)
  • Nicht Cannabis ist ein Risiko f r die Gesellschaft, sondern seine Unterdrückung. ('Lancet', brit. Ärzteblatt)
  • Brüllt ein Mann, ist er dynamisch. Brüllt eine Frau, ist sie hysterisch. (Hildegard Knef, dt. Schauspielerin, 1925-)
  • Früher hatten die Menschen Angst vor der Zukunft. Heute muß die Zukunft Angst vor den Menschen haben. (Werner Mitsch, dt. Aphoristiker, *1936)
  • Das Geheimnis des Agitators ist, sich so dumm zu machen, wie seine Zuhörer sind, damit sie glauben, sie seien so gescheit wie er.
  • Das Übel kommt nicht von der Technik, sondern von denen, die sie mißbrauchen - mutwillig oder auch nur fahrlässig. (Jacques Yves Cousteau, frz. Meeresforscher, 1910-)
  • ARD: Behörde mit angeschlossenem Sender (H. Krüger)
  • Beharrlichkeit wird zuweilen mit Eigensinn verwechselt. (August von Kotzebue, dt. Schriftsteller, 1761-1819)
  • Das hat der liebe Gott nicht gut gemacht. Allen Dingen hat er Grenzen gesetzt, nur nicht der Dummheit. (Konrad Adenauer, dt. Bundeskanzler, 1876-1967)
  • Ein Mensch, der nichts gelernt hat, altert wie ein Ochse. Sein Fleisch nimmt zu, sein Wissen nicht. (Dhammapada)
  • Wer nicht mit dem zufrieden ist, was er hat, der wäre auch nicht mit dem zufrieden, was er haben möchte. (Berthold Auerbach, dt. Schriftsteller, 1812-1882)
  • Würde Hirnlosigkeit vor Kopfschmerzen schützen, könnten die Aspirin-Produzenten ihre Laden schliessen. (Gabriel Laub, tschechischer Schriftst. u. Satiriker, 1928-)
  • Der Wechsel allein ist das Beständige. (A. Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
  • Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist ein Laster. Wissen, aber sich dem Nichtwissenden gleich verhalten, ist Weisheit. (chinesisches Sprichwort)
  • Das schöne Gefühl, Geld zu haben, ist nicht so intensiv, wie das Scheißgefühl, kein Geld zu haben. (Herbert Achternbusch, dt. Schriftst. u. Schauspieler, 1938-)
  • Der größte Genuß im Leben ist, das zu tun, von dem die Leute sagen, daß du es nicht tun kannst. (Walter Bagehot)
  • Es ist merkwürdig, wie fern ein Unglück ist, wenn es uns nicht selbst betrifft. (John Steinbeck, amerikan. Schriftsteller, 1902-1968)
  • Wo die Sonne der Weisheit am tiefsten steht, werfen selbst Zwerge große Schatten. (Karl Kraus, österr. Schriftst., 1847-1936)
  • Es ist nicht der Unternehmer, der die Löhne zahlt - er übergibt nur das Geld. Es ist das Produkt, das die Löhne zahlt. (Henry Ford, amerik. Industrieller, 1863-1947)
  • Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ist ein Ozean. (Isaac Newton, eng. Physiker u. Mathematiker, 1643-1727)
  • Menschen kann man nicht besitzen. Man muß sie immer wieder neu gewinnen. (Bruno Frank, dt. Schriftsteller, 1885-1945)
  • Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemanden den Bart zu versengen. (Georg Christoph Lichtenberg, dt. Physiker und Schriftsteller, 1742 - 1799)
  • Wer nicht mit dem zufrieden ist, was er hat, der wäre auch nicht mit dem zufrieden, was er haben möchte. (Berthold Auerbach, dt. Schriftsteller, 1812-1882)
  • Geld allein macht nicht unglücklich. (Peter Falk, amerikan. Schauspieler)
  • Der Krieg ist in waschendem Umfang kein Kampf mehr, sondern ein Ausrotten durch Technik. (Karl Jaspers, dt. Philosoph, 1883-1969)
  • Der Hauptwert des Geldes besteht in der Tatsache, dass man in einer Welt lebt, in der es überbewertet wird. (Henry L. Mencken, amerikan. Kritiker, 1890-1956)
  • Aschenhaufen haben es gern, wenn man sie für erloschene Vulkane hält. (Wieslaw Bruzinski, polnischer Aphoristiker, 1920-)
  • Das Leben ist eine Tragödie für die, die fühlen, und eine Komödie für die, die denken. (Jean de la Bruy re, frz. Schriftsteller, 1645-1696)
  • Es gibt einen gro en Unterschied zwischen den Spice Girls und einem Pornofilm. Ein Pornofilm hat die bessere Musik. (Phil Spector, britischer Musikproduzent)
  • Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen. (Seneca, röm. Philosoph, 4-65 n.Chr.)
  • Ein freier Mensch ist einer, der sich wenigstens seiner Unfreiheit bewußt geworden ist. (Gabriel Laub, tschechischer Schriftst. u. Satiriker,1928-)
  • Persönlich bin ich immer bereit zu lernen, obwohl ich nicht immer belehrt werden möchte. (Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874-1965)
  • Behüte uns Gott vor den schlimmsten Menschen, die es gibt, den Korrekten. (Paul de Lagrade)
  • Der Krieg ist ein Massaker von Leuten, die sich nicht kennen, zum Nutzen von Leuten, die sich kennen, aber nicht massakrieren. (Paul Val ry, franz. Schriftsteller, 1871-1945)
  • Es ist besser, Genossenes zu bereuen, als zu bereuen, daß man nichts genossen hat. (Giovanni Boccaccio)
  • Wir machen Fehler aus Versehen. Die anderen - aus Dummheit. (Gabriel Laub, tschechischer Schriftst. u. Satiriker, 1928-)
  • Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto grösser wird er. (Martin Luther, dt. Reformator, 1483-1546)
  • Die Ehe ist eine lebenslange Doppelhaft ohne Bewährung (Jean-Paul Sartre, frz. Philosoph, 1905-1980)
  • Professoren, Huren und Tänzerinnen kann man überall für Geld haben. Sie gehen dorthin, wo man ihnen einige Groschen mehr bietet. (Ernst August von Hannover)
  • Viele klagen über ihr schwaches Gedächnis, aber nur wenige über ihren schwachen Verstand. (Anonymus)
  • Geld ist nicht alles. Ein Mann mit 20 Millionen kann genauso glücklich sein wie ein Mann mit 21 Millionen. (J. Gleason)
  • Das meiste, was wir als Führung bezeichnen, besteht darin, den Mitarbeitern die Arbeit zu erschweren. (Peter Drucker)
  • Der Sklave will nicht frei werden. Er will Sklavenaufseher werden. (Gabriel Laub, tschechischer Schriftst. u. Satiriker, 1928-)
  • Wen das Wort nicht schlägt, den schlägt auch der Stock nicht. (Sokrates, gr. Philosoph, 470-399 v.Chr.)
  • Ungehorsam ist f r jeden, der die Geschichte kennt, die recht eigentliche Tugend des Menschen. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • Wer die Wahrheit h ren will, den sollte man vorher fragen, ob er sie ertragen kann. (Ernst R. Hauschka, dt. Aphoristiker, 1926-)
  • Schon die Mathematik lehrt uns, dass man Nullen nicht übersehen darf. (Gabriel Laub, tschech. Schriftst. u. Satiriker, 1928-)
  • Wir ertrinken in Informationen und hungern nach Wissen. (John Naisbitt, Zukunftsforscher)
  • Am meisten fühlt man sich von den Wahrheiten getroffen, die man vor sich selbst verheimlichen wollte. (Friedl Beutelrock, dt. Schriftstellerin, 1899-1958)
  • Gebildet ist, wer weiss, wo er findet, was er nicht weiss. (G. Simmel, dt. Soziologe u. Philosoph, 1858-1918)
  • Da irgendein Mensch auf Erden ohne Vorurteil sein könne, ist das größte Vorurteil. (August von Kotzebue, dt. Dramatiker, 1761-1819)
  • Ein leidenschaftlicher Raucher, der immer von der Gefahr des Rauchens für die Gesundheit liest, hörst in den meisten Fällen auf - zu lesen. (Winston Churchill, br t. Staatsmann, 1874-1965)
  • Man beleidigt öfter mit Wahrheiten als mit Lügen. (Charles Tschopp, schweiz. Aphoristiker, 1899-1982)
  • Der Verstand und die Fähigkeit, ihn zu gebrauchen, sind zwei verschiedene Gaben. (F. Grillparzer, österr. Dichter, 1791-1872)
  • Wir hatten heute ber 70.000 Abg nge. Das soll uns erstmal einer nachmachen. (Dieter Bohlen, Sänger von 'Modern Talking')
  • Es reicht nicht, eine hervorragende Technik anzubieten, sondern die Problemlösung - ein geschlossenes Leistungskonzept - ist das, was der Kunde will. (Dr. Reinhard Kalla, AIXTRON Semiconductor Technology GmbH)
  • Nur wer sich ändert, bleibt sich treu. (Wolf Biermann, dt. Liedermacher, 1936-)
  • Jede Rohheit hat ihren Ursprung in einer Schwäche. (Seneca, röm. Philosoph, 4-65 n.Chr.)
  • Die besten Köpfe gibt es nicht in der Regierung. Die Wirtschaft holt sie weg. (Ronald Reagan, ehem. am. Präsident)
  • Glaubst Du, man könne in Bewunderung mit etwas verkehren, ohne es nachzuahmen? (Platon, griech. Philosoph, 427-347 v.Chr.)
  • Analphabeten müssen diktieren. (Stanislaw Jerzy Lec, poln. Satiriker, 1909-1966)
  • Sehr viele Menschen leben davon, daß die Wahrheit auf Erden so schwer zu finden ist: die Detektive, Rechtsanwälte, Richter, Schriftsteller, Wissenschaftler, Philosophen, Geistliche und viele andere. (Georges Simenon, belgischer Kriminalschriftsteller, 1903-1989)
  • Der vorsichtige Pessimist begeht Selbstmord, indem er sich vor einen Krankenwagen wirft. (Gabriel Laub, tschech. Schriftst. u. Satiriker, 1928-) Eine Liebeserklärung ist wie eine Eröffnung beim Schach: Die Konsequenzen sind unübersehbar. (Hans Sähnker, dt. Schauspieler, 1903-1981)
  • Als ich entführt wurde, begannen meine Eltern aktiv zu werden. Sie vermieteten mein Zimmer. (Woody Allen, amerik. Schausp., 1935-)
  • Eine Rechtsprechung, die an der grunds tzlichen Kriminalisierung von Cannabis festhält, geht an medizinischen Erkenntnissen vorbei. (Dr. Ellis Huber, Präsident der Ärztekammer Berlin)
  • Wenn man sich auch wünscht, tugendhaft zu bleiben, stellt man eines Tages fest, daß die wirklich glücklichen Augenblicke jene gewesen sind, die man der Sünde gewidmet hat. (Sacha Guitry, frz. Schriftst., Schausp. u. Regisseur, 1885.1957)
  • Die Würde, die in der Bewegung eines Eisberges liegt, beruht darauf, daß nur ein Achtel von ihm über dem Wasser ist. (Ernest Hemmingway, amerikan. Journalist u. Schriftsteller, 1899-1961)
  • Mit Adleraugen sehen wir die Fehler anderer, mit Maulwurfaugen unsere eigenen. (Franz von Sales, hl., Bischof von Genf, 1567-1622)
  • Es heißt, daß wir Könige auf Erden die Ebenbilder Gottes seien. Ich habe mich daraufhin im Spiegel betrachtet. Sehr schmeichelhaft für den lieben Gott ist das nicht. (Friedrich der Große, 1712-1786)
  • Vergib Deinen Feinden, aber vergiss niemals ihre Namen. (John F. Kennedy, 35. Präsident der USA, 1917-1963)
  • Niemand würde viel in Gesellschaften sprechen, wenn er sich bewußt wäre, wie oft er die andern mißversteht. (Johann W. von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)
  • Einem Kameraden hilft man. Einem Kollegen mißtraut man. Mit einem Freunde ist man albern. (Peter Bamm, dt. Schriftsteller, 1897-1975)
  • Die Freiheit der Rede hat den Nachteil, daß immer wieder Dummes, Häßliches und Bösartiges gesagt wird. Wenn wir aber alles in allem nehmen, sind wir doch eher bereit, uns damit abzufinden, als sie abzuschaffen. (Winston Churchill, engl. Politiker, 1874-1965)
  • Die Kunst einem anderen das zu sagen, was er von sich glaubt, nennt man Schmeichelei. (Eric Ode)
  • Das Seltenste, was ich gesehen: ein alter Tyrann. (Thales von Milet, grich. Phil. u. Mathematiker, 650-560 v.Chr.)
  • Man macht sich immer übertriebene Vorstellungen von dem, was man nicht kennt. (Albert Camus, franz. Schriftsteller, 1913-1960)
  • Ein Mathematiker weiß nie, wovon er spricht, noch ob das, was er sagt, wahr ist. (Bertrand Russell, engl. Philosoph, 1872-1970)
  • Sechs Stunden sind genug für die Arbeit. Die anderen Stunden sagen zum Menschen: lebe! (Lukian, grich. Satiriker, 120-180 n.Chr.)
  • Junggesellen sollten hohe Steuern zahlen. Es ist nicht gerecht, daß einige Männer glücklicher sein sollen als andere. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)
  • Die Menschen werden alt, aber selten reif. (Alphonse Daudet, frz. Schriftsteller, 1840-1987)
  • Die schlimmste Art der Ungerechtigkeit ist die vorgespielte Gerechtigkeit. (Platon, grich. Philosoph, 427-347 v.Chr.)
  • Der Mensch soll lernen, nur die Ochsen büffeln. (Erich Kästner, dt. Schriftsteller, 1899-1974)
  • Die Dummheit drängt sich vor, um gesehen zu werden; die Klugheit steht zurück, um zu sehen. (Sylva Carmen, Pseud. f r Elisabeth, Königin von Rumänien u. Schriftstellerin, 1843-1916)
  • Die Menschheit besteht aus einigen wenigen Vorläufern, sehr vielen Mitläufern und einer unübersehbaren Zahl von Nachläufern. (Jean Cocteau, frz. Dichter u. Regisseur, 1889-1963)
  • Man kann es auf zweierlei Art zu etwas bringen: Durch eigenes Können oder durch die Dummheit der anderen. (Jean de La Bruyere, frz. Schriftsteller, 1645-1669)
  • Das Ideal der lockeren Bindungen entspricht dem der fettarmen Quarkspeise. Man will den Geschmack, aber nicht das Gewicht. (Michael Rumpf, dt. Aphoristiker, 1948-)
  • Die Menschen, die niemals Zeit haben, tun am wenigsten. (Georg Christoph Lichtenberg, dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742-1799)
  • Die meisten Menschen beichten am liebsten die Sünden anderer Leute. (Graham Greene, engl. Schriftsteller, 1904-1991)
  • Ein halber Liter Wodka bedeutet nichts für einen gut trainierten Russen, doch kann er die Verhandlungsfähigkeit eines Westmenschen stark vermindern. (Aus dem Handbuch für US-Unterhändler in der UdSSR)
  • Leute, die immer nur mitfahren, sind stolz darauf, keine Unfälle zu verschulden. (Gabriel Laub, tschech. Schriftst. u. Satiriker, 1928-)
  • Satire ist ein Spiegel, in dem der Betrachter alle anderen Gesichter erkennt, nur nicht das eigene. (Jonathan Swift, irischer Schriftsteller, 1667-1745)
  • Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen. (Mahatma Gandhi, ind. Freiheitskämpfer u. Politiker, 1869-1948)
  • Ich vergesse niemals ein Gesicht, aber in deinem Fall wäre ich froh, eine Ausnahme machen zu können. (Groucho Marx, am. Komiker, 1895-1977)
  • Bildung zeigt sich bei Mann und Weib darin, wie sie sich streiten. (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Es ist schlimm, wenn zwei Eheleute einander langweilen. Viel schlimmer jedoch ist es, wenn nur einer von ihnen den anderen langweilt. (Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830-1916)
  • Leistung allein genügt nicht. Man muß auch jemanden finden, der sie anerkennt. (Marcel Mart, frz. Schriftst., 1948-)
  • Es wird die Zeit kommen, da das Verbrechen am Tier genauso geahndet wird, wie das Verbrechen am Menschen. (Leonardo da Vinci, ital. Universalgenie, 1452-1519)
  • Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird. (Immanuel Kant, dt. Philosoph, 1724-1804)
  • Willst du den Character eines Menschen kennen, gib ihm Macht. (Abraham Lincoln, amerikan. Staatsmann, 1809-1865)
  • Wahrheitsliebe ist die seltenste aller amourösen Bindungen. (Alfred Polgar, österr. Literaturkritiker, 1873-1955)
  • Inmitten eines beschränkten Volkes wird ein Genie zu einem Gott: Jedermann betet es an, und niemand tut, was es will. (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Für eine gute Ehe gibt es einen sehr einfachen Maßstab: Man ist dann glücklich verheiratet, wenn man lieber heimkommt als fortfährt. (Luise Ulrich)
  • Die Reichen müßten sehr glücklich sein, wenn sie nur halb so glücklich wären, wie die Armen glauben. (Charles Tschopp, schw. Aporistiker, 1899-1982)
  • Wer im Geld schwimmt, hält den Rettungsring für eine Zumutung. (Ernst R. Hauschka, dt. Aphoristiker, 1926-)
  • Es gibt nichts stilleres als eine geladene Kanone. (Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856)
  • Man heilt sich am zuverlässigsten von einem Fehler, wenn man ihn bei einem anderen sieht. (Henry de Montherlant, frt. Dramatiker, 1896-1972)
  • Die einzige richtige Einstellung der heutigen Welt ist die eines gepflegten Galgenhumors. (Georg Kreisler, sterr. Kabarettist, 1922-)
  • Der Utopist sieht das Paradies, der Realist das Paradies plus Schlange (Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)
  • Heimat und Vaterland sind etwas grundsätzlich anderes. (Hans H. Pestalozzi, schweiz. P dagoge, 1746-1827)
  • Erst wenn es um unbedeutenden Kleinkram geht, werden Auseinandersetzungen wirklich bitter. (Henry A. Kissinger, amerik. Politiker, 1923-)
  • Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen. (Georg C. Lichtenberg, dt. Schriftst. u. Physiker, 1742-1799)
  • Das Vorurteil ist ein Floß, an das sich der schiffbrüchige Geist klammert und ins Sichere rudert. (Ben Hecht, amerik. Schriftsteller, 1893-1964)
  • Jedem kann es mal passieren, daß er Unsinn redet; schlimm wird es erst, wenn er es feierlich tut. (Michel de Montaigne, frz. Schriftsteller u. Phil., 1689-1755)
  • Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen! (Oscar Wilde, engl. Schriftst., 1854-1900)
  • Wer viel redet, glaubt am Ende, was er sagt. (Honore de Balzac, frz. Schriftsteller, 1799-1850)
  • Trennung läßt matte Leidenschaften verkümmern und starke wachsen. (Francois Duc de La Rochefoucauld, frz. Schriftst., 1613-1680)
  • Wer sich seiner eigenen Kindheit nicht mehr deutlich erinnert, ist ein schlechter Erzieher. (Marie v. Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830-1916)
  • Vertrauen Sie mir, ich wei , was ich tue. (Sledge Hammer)
  • Der Glaube eines Menschen kann durch kein Glaubensbekenntnis, sondern nur durch die Beweggründe seiner gewöhnlichen Handlungen festgestellt werden. (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Das Laster korrigiert besser als die Tugend. Ertrage einen lasterhaften Menschen, und du erschrickst vor dem Laster. Erdulde einen tugendhaften Menschen, und sofort haßt du die ganze Tugend. (Tony Duvert)
  • Wenn sich die Gäste wie zu Hause fühlen, benehmen sie sich leider auch so. (Danny Kaye, amerikan. Schauspieler, 1913-1987)
  • Wer nicht den Verstand seines Alters hat, der hat das ganze Unglück seines Alters. (Voltaire, frz. Schriftst. u. Phil., 1694-1778)
  • Aus dem Wort "Fortschritt" hören die meisten Menschen "weniger Arbeit" heraus. (Thomas Niederreuther, dt. Aphoristiker, 1909-)
  • Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, daß man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird. (Ernest Hemingway, amerikan. Schriftsteller, 1899-1961)
  • Wenn man etwas recht gründlich haßt, ohne zu wissen warum, so kann man überzeugt sein, daß man davon einen Zug in seiner eigenen Natur hat (F. Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)
  • Wer auf der Autobahn im Bereich von Vorsortierräumen, die durch Aufstellung von fahrstreifengegliederten Vorwegweisern eingerichtet sind, auf der durch eine breite Leitlinie abgetrennten Rechtsabbiegespur an den für den Geradeausverkehr bestimmten Richtungsfahrbahnen befindlichen Fahrzeugkolonnen rechts vorbeifährt, ohne nach rechts abbiegen zu wollen, und anschließend nach links in eine Fahrzeuglücke einschert, überholt rechtswidrig rechts. (Beschluß des Oberlandesgerichts Düsseldorf, 1993)
  • Die Amerikaner erefanden das Internet, die Deutschen regulieren es. Jeder macht das, was er am besten kann. (Paul C. Paules über das Multimediagesetz)
  • Ein Star ist ein Mensch, der dir nicht zuhört, wenn du nicht über ihn sprichst. (Marlon Brando, amerikan. Schauspieler, 1924-)
  • Die beste Möglichkeit, Wort zu halten, ist, es nicht zu geben. (Napoleon Bonaparte, fr. Kaiser, 1769-1821)
  • Witz ist wie Kaviar: Er sollte nur in kleinen Bissen genossen werden und nicht dick aufgetragen wie Marmelade. (Sir Noël Coward, engl. Dramatiker, 1899-1973)
  • Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muß es besitzen. (Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
  • Das Problem (im WWW) ist nicht die Zensur von Wissen, sondern das Meer an Info-Müll (Clifford Stoll)
  • Glauben und Wissen verhalten sich wie zwei Schalen einer Waage: in dem Maße, als die eine steigt, sinkt die andere. (A. Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
  • Heutzutage kann jedermann schnell zu einem kleinen Vermögen kommen - vorausgesetzt, er hatte vorher ein großes.
  • Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf. (Theodor Fontane, dt. Schriftsteller, 1819-1863)
  • Die sicherste Art, einen Zug zu erreichen, besteht darin, den vorangegangenen zu versäumen. (Carlo Nell)
  • Man hat einen Menschen noch lange nicht bekehrt, wenn man ihn zum Schweigen gebracht hat. (John Morley of Blackburn, brit. Historiker u. Politiker, 1838-1923)
  • Das Verhängnis unserer Kultur ist, daß sie sich materiell viel stärker entwickelt hat als geistig. (Albert Schweizer, dt. Theologe, Mediziner u. Phil., 1875-1965)
  • Erfahrung ist ein ausgezeichneter Lehrer, aber dessen Honorare sind hoch! (Carrie ten Boom)
  • Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln: Erstens durch Nachdenken, das ist das Edelste, zweitens durch Nachahmung, das ist der leichteste und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste (Kung-fu-tse)
  • Ein klassisches Werk ist ein Buch, das die Menschen loben, aber nie lesen. (Ernest Hemingway, amerikan. Schriftst., 1899-1961)
  • Die Geschichte der Menschheit ist ein einziges riesiges Frühwarnsystem, um das sich kaum jemals jemand gekümmert hat. (Aus 'Das Beste')
  • Manche Menschen sind wie gewaltige Berge: je höher, um so eisiger. (Ernst R. Hauschka, dt. Aphoristiker, 1926-)
  • Es ist besser, für etwas zu kämpfen, als gegen etwas. (Amos Bronson Alcott, am. Pädagoge u. Phil., 1799-1888)
  • Der Sinn in den Gebräuchen der Gastfreundschaft ist: das feindliche im Fremden zu lähmen. (Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
  • Meinungen sind wie Grundstücke: Erstens sind sie zu teuer, und zweitens kann man nicht immer darauf bauen. (Dieter Hildebrandt, dt. Kabarettist, 1927-)
  • Gewissen: die innere Stimme, die uns warnt, weil jemand zuschauen könnte. (Henry Louis Mencken, amerikan. Journalist u. Kritiker, 1880-1956)
  • Ein Fußballplatz ist heutzutage der einzige Ort, wo man brüllen kann, ohne gleich für einen Sänger gehalten zu werden. (Thomas Klock in Ö3)
  • Das ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten, und die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe - das einzig Bleibende, der einzige Sinn... (Thornton Wilder, amerikan. Schriftsteller, 1897-1975)
  • Denken ist schwer, darum urteilen die meisten. (Carl Gustav Jung, schweizer. Psychoanalytiker, 1875-1961)
  • Wer sich in der Diskussion auf eine Autorität beruft, gebraucht nicht den Verstand, sondern sein Gedächnis. (Leonardo da Vinci, ital. Universalgenie, 1452-1519)
  • Schlechte Kandidaten werden gewählt von guten Bürgern, die nicht zur Wahl gehen. (Thomas Jefferson, amerikan. Staatsmann, 1743-1826)
  • Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, daß man recht haben und ein Idiot sein kann. (Martin Kessel, dt. Schriftsteller, 1901-1990)
  • Alleinsein ist schön, wenn man allein sein will, nicht wenn man es muß. (Annette Kolb, dt.-frz. Schriftstellerin, 1870-1967)
  • Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist ein Laster. Wissen, aber sich dem Nichtwissenden gleich verhalten, ist Weisheit. (chinesisches Sprichwort)
  • Ewige Liebe: Die Ewigkeit in Ihrer vergänglichsten Form (Hans Krailsheimer, dt. Aphoristiker, 1888-1958)
  • Keine Gnade mehr mit denen, die nicht erforscht haben und doch reden. (Bert Brecht, dt. Schriftsteller, 1898-1956)
  • Die Menschen scheinen die Sprache nicht empfangen zu haben, um die Gedanken zu verbergen, sondern um zu verbergen, daß sie keine Gedanken haben. (Sören Kierkegaard, dänischer Philosoph und Theologe, 1813-1855)
  • Wenn einer noch so klug ist, so ist er oft doch nicht klug genug, um den Dummen zu begreifen. (Friedl Beutelrock, dt. Schriftstellerin, 1899-1958)
  • Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ist ein Ozean. (Sir Isaac Newton, engl. Mathematiker, Physiker u. Astronom, 1643-1727)
  • Taucht ein Genie auf, verbrüdern sich die Dummköpfe. (Jonathan Swift, irischer Schriftsteller, 1667-1745)
  • Ich habe mittlerweile den Eindruck, daß es in (Recklinghausen-)Süd keinen einzigen gibt, der einen Baseballschläger mit sich herumträgt und auch wirklich Baseball spielt. (Dr. Gorres, Recklinghäuser Richter)
  • Demokratie, das ist die Kunst, sich an die Stelle des Volkes zu setzen und ihm feierlich in seinem Namen, aber zum Vorteil einiger guter Hirten die Wolle abzuscheren. (Romain Rolland, frz. Dichter, 1866-1944)
  • Wer ohne Grund traurig ist, hat Grund, traurig zu sein. (Francoise Sagan, frz. Schauspielerin, 1935-)
  • Es gibt hier Arten, seine Zeit zu vertun: Nichts zu tun, es ungenau zu tun, oder im falschen Augenblick zu tun. (Voltaire, frz. Schriftsteller und Philosoph, 1694-1778)
  • Ein Joint gilt als Teufelswerk, aber das Oktoberfest mit seinen Bierleichen ist ein gesellschaftliches Ereignis - das ist doch verlogen. (Matthias Böttcher, dt. Landtagsabgeordneter)
  • Germanen waren wir, Deutsche sind wir, Europäer werden wir sein. (Arthur Moeller van den Bruck, dt. Schriftsteller, 1876-1925)
  • Mancher ertrinkt lieber, als daß er um Hilfe ruft. (Wilhelm Busch, dt. Dichter u. Zeichner, 1832-1868)
  • Eine Idee, die als Wahrheit abgewirtschaftet hat, kann als Schlagwort immer noch eine schöne Karriere machen. (Hans Kailsheimer, dt. Aphoristiker, 1888-1958)
  • Der Glaube kann uns niemals von etwas überzeugen, was unserer Erkenntnis zuwiderläuft. (John Locke, engl. Philosoph, 1632-1704)
  • Wer am Ruder ist, reißt selten das Steuer herum. (Gerhard Uhlenbruck, dt. Aphoristiker, 1929-)
  • Nichts ist seltener als ein Mensch, den man immer um sich ertragen kann. (Alessandro Leopardi, ital. Bildhauer u. Architekt, 1460-1522)
  • Arbeit ist etwas Unnatürliches; allein die Faulheit ist göttlich! (Anatole France, frz. Schriftsteller, 1844-1924)
  • Solange die Menschen Lügen über uns erzählen, heißt das nicht viel, schlimm wird es erst, wenn sie anfangen die Wahrheit zu erzählen. (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
  • Schlager sind Texte, die gesungen werden müssen, weil sie zu dumm sind, um gesprochen zu werden. (Gisela Uhlen, dt. Schauspielerin, 1919-)
  • Die Zeit ist kein Geld. Aber den einen nimmt das Geld die Zeit und den anderen die Zeit das Geld. (Ron Kritzfeld, dt. Aporistiker, 1921-)
  • Der schlimmste aller Fehler ist , sich keines solchen bewußt zu sein. (Thomas Carlyle, brit. Schriftsteller, 1795-1881)
  • Achte auf Deine Gedanken, sie sind der Anfang Deiner Tat. (chinesisches Spichwort)
  • Du hast einen Menschen nicht überzeugt, weil Du ihn zum Schweigen gebracht hast. (ohn Morley of Blackburn, brit. Historiker u. Politiker, 1838-1923)
  • Das Glück ist eine leichtfertige Person, die sich stark schminkt und von ferne schön ist. (John Nepomuk Nestroy, öst. Dichter und Schriftsteller, 1808-1862)
  • Meistens belehrt uns erst der Verlust über den Wert der Dinge. (Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
  • Die meisten Menschen sind bereit zu lernen, aber nur die wenigsten, sich belehren zu lassen. (Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874-1965)
  • Leute, die auf Rosen gebettet sind, verraten sich dadurch, daß sie immerzu über die Dornen jammern. (Francoise Sagan, franz. Schriftstellerin, 1935-)
  • Unter die größten Entdeckungen, auf die der menschliche Verstand in den neuesten Zeiten gefallen ist, gehört meiner Meinung nach die Kunst, Bücher zu beurteilen, ohne sie gelesen zu haben. (Georg C. Lichtenberg, dt. Schriftsteller u. Physiker, 1742-1799)
  • Ruhm bedeutet vor allem, daß man zum richtigen Zeitpunkt stirbt. (Alfred Polgar, österr. Schriftsteller, 1873-1955)
  • Ich war der beste, den ich jemals hatte. (Woody Allen, amerik. Schauspieler, 1935-)
  • Wer wünscht, daß man ihn fürchtet, erreicht nur, daß man ihn haßt. (Charles-Lois Baron de Montesquieu, fr. Philosoph u. Schriftsteller, 1689-1755)
  • Etwas ist nicht recht, weil es Gesetz ist, sondern es muß Gesetz sein, weil es recht ist. (Charles de Montesquieu, franz. Schriftst., 1689-1755)
  • Der Charakter des Menschen sitzt nicht im Verstande, sondern im Herzen. (Friedrich Heinrich Jacobi, dt. Philosoph, 1743-1819)
  • Nur Kinder, Narren und sehr alte Leute können es sich leisten, immer die Wahrheit zu sagen. (Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874-1965)
  • Es nützt dem Menschen nichts, den Mond zu gewinnen, wenn er dabei die Erde verliert. (Francois Mauriac, frz. Schriftsteller, 1885-1970)
  • Eigentlich sollte Schönheit unschuldig und Unschuld schön sein, aber in der Welt sind es verschiedene Dinge. (Matthias Claudius, dt. Dichter, 1740-1815)
  • Kleine Taten, die man ausführt, sind besser als große, die man plant. (George Marshall, amerik. Politiker u. General, 1880-1956)
  • Der Verstand ist wie eine Fahrkarte: Sie hat nur dann einen Sinn, wenn sie benutzt wird. (Ernst R. Hauschka, dt. Aphoristiker, 1926-)
  • Gelehrte und Intellektuelle sind für mich wie kokette Damen. Man sollte sie besuchen, mit ihnen parlieren, aber sie weder heiraten noch zu Ministern machen. (Napoleon Bonaparte, frz. Kaiser, 1769-1821)